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Der Schulanfang steht vor der Tür

SchulanfangDie Tage bis zum Schulanfang sind gezählt – es sind genau noch zehn. Inzwischen freut sich unsere Tochter wenigstens auf die Schule; bis vor kurzem sah das leider noch anders aus und sie wollte gar nicht weg aus ihrem Kindergarten. Nun besucht sie aber schon die zweite Woche den Hort (sozusagen zur Eingewöhnung) und kommt dort auch ganz gut zu recht, obwohl sie wahrscheinlich die Kleinste ist. Allerdings würde es mir derzeit im Hort auch besser gefallen als auf Arbeit, denn die Kinder gehen bei diesen Temperaturen den ganzen Tag ins Freibad…

Nein, Mama kann derzeit nicht entspannen und zur Abkühlung mal eben ins lauwarme Wasser springen. Bis zum Schulanfang muss noch so viel organisiert werden und die Zeit drängt langsam. Die Schule hat eine lange Liste ausgehändigt, welche Materialien benötigt werden.

Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich als Erstklässler so furchtbar viel gebraucht habe:

  • zwei verschiedene Füller (ich hatte gerade mal einen)
  • grüne Fineliner (gab es zu meinen Schulzeiten noch gar nicht, zumindest nicht in der DDR)
  • einen Taschenspiegel (da bin ich mal gespannt, wozu der gebraucht wird)
  • Klarsichthüllen (gut, kann man immer brauchen)
  • Leimstift, Folienstift, Heft mit Linien, Heft ohne Linien…

Da denkt man, dass die Vorbereitungen abgeschlossen sind, nur weil man ein Ranzen-Komplettset samt Federmappe und Turnbeutel kauft – aber Pustekuchen. Heutzutage wird scheinbar ein Kind in der ersten Klasse schon so gut ausgestattet wie ein Büromitarbeiter.

Ich bin vor 31 Jahren in die Schule gekommen. Mein Ranzen enthielt die Fibel (und sicherlich noch das ein oder andere Schulbuch), ein paar kleine A5-Schreibhefte – für jedes Fach eines – und eine dürftig ausgestattete Federmappe. Dazu vielleicht noch die Pausenbrote, das war es aber auch schon. Tja, und was ist aus mir geworden? Eine Büromitarbeiterin Zwinkerndes Smiley

Heute kann ich ohne diese ganze Büroausstattung gar nicht mehr leben, nicht mal daheim. Ich habe tatsächlich relativ viele Dinge auch im Haushalt, die ich im Büro nutze. Aktendullis, Klarsichtfolien, Schreibblöcke und Mappen in allen Größen, Farben und Ausführungen. Wahrscheinlich färbt die berufliche Verwaltungstätigkeit auch auf den Alltag ab. Daheim werde ich gern mal als “Privatsekretärin” bezeichnet, weil ich alles so akkurat sortiere und ablege. Ja ja, mein häusliches Ablagesystem von Unterlagen kann sich sehen lassen. Darin wird sich zwar keiner so gut zurechtfinden, wie ich selbst, allerdings wird auch kaum einer jemals den Versuch unternehmen, darin etwas finden zu wollen…

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