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Es werde Schatten

Gestern habe ich euch ja unseren Hang hinter dem Haus vorgestellt. Der ist zur Zeit nicht besonders ansehnlich – da er nur aus Wiese besteht – hat aber einen riesigen Vorteil: Er schützt uns vor Wind und Wetter. Unsere Terrasse hat damit optimale Sonnenlage. Allerdings weht da auch nahezu kein Lüftchen. Es kommt einfach keins durch, da ist der Hang im Weg.

Das ist bei “normalen” Temperaturen recht angenehm, wird aber schnell unerträglich, wenn das Thermometer 30 Grad oder mehr anzeigt. Dann steht die Luft und man kann sich nur unter der Markise verkriechen. Falls man es da aushält, weil das ist auch teilweise schon grenzwertig.

Wenn draußen die Luft steht, wird es natürlich auch drinnen extrem heiß. Das Haus heizt sich ziemlich schnell auf. Tagsüber fahren unsere Außenrolläden neuerdings mittels modernster Technik automatisch hinauf, dafür benötigen wir nun innen Sonnenschutz an den Fenstern.

Ich habe jetzt hier sogenannte Plissees entdeckt. Die kannte ich zwar schon aus dem Einrichtungscenter, habe mich bisher aber nicht wirklich damit beschäftigt. Sollte ich aber, denn am Wohnzimmerfenster kann man vielleicht doch nicht unbedingt ein Rollo anbringen wie im Kinderzimmer. Was dem Kind gefällt (weil Tinkerbell darauf ist), passt nicht wirklich in den Wohnbereich. Schon gar kein Verdunklungsrollo.

Wo liegt der Unterschied?

Nun, dank wikipedia begreife sogar ich, was der Unterschied zwischen einem Rollo und einer Plisseeanlage ist. Ein Rollo ist recht schnell beschrieben: Der Stoff wird dabei auf einer Welle aufgewickelt, es bildet sich also eine Rolle. Zwangsläufig meist oben am Fenster, alles andere widerspräche der Schwerkraft und meinem technischen Verständnis. Oder könnt ihr Stoffrollen sauber aufwickeln, die sich nicht in einer horizontalen Position befinden? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch – ich kann das nicht.

Beim Plissee wird der Stoff nicht gewickelt, sondern gefaltet. Ziehharmonikaartig, also wie bei einem Fächer. Dadurch können sie beispielsweise auch für schräge Dachfenster genutzt werden (probiert das mal mit einem Rollo) oder auch seitlich befestigt werden. Klar braucht man in beiden Fällen zusätzliche Führungsschienen, sonst funktioniert das nicht. Aber es zeigt schon mal klar, welche Vorteile ein Plissee gegenüber einem Rollo hat.

Noch ein Vorteil gefällig? Aber gern doch: Rollos sind eigentlich immer rechteckig, schließlich sollen sie im Normalfall auch Fenster abdecken. Doch es gibt natürlich auch runde Fenster, wie beispielsweise das kleine Bullauge bei uns im Gästezimmer. Dafür gibt es definitiv kein passendes Rollo. Und aus Erfahrung kann ich sagen: Es gibt auch keine runden Gardinen. Und wenn, dann würde passendes Befestigungsmaterial fehlen, denn Gardinenstangen haben nun mal eine gewisse Länge…

Für ein solches rundes Fenster ist also ein Plissee optimal, denn das bekommt man neben der bekannten rechteckigen Form auch trapez- oder halbkreisförmig oder dreieckig. Gut, halbkreisförmig ist nun auch nicht rund, aber es würde zumindest das halbe Fenster in unserem Gästezimmer abdecken. Die andere Hälfte könnte eine schöne Zimmerpflanze übernehmen Zwinkerndes Smiley.

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