Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
Home » Heim & Garten » Mein Weihnachtswunsch: Ein Sedona Dörrgerät

Mein Weihnachtswunsch: Ein Sedona Dörrgerät

002Ich quäle mich schon seit geraumer Zeit mit meinem ganz persönlichen Weihnachtswunsch. Allen, die bis jetzt danach gefragt haben, konnte ich noch keine Antwort geben. Ich bin eigentlich wunschlos glücklich. Wenn ich etwas brauche oder haben möchte, gehe ich los und kaufe es mir einfach. Somit entsteht nie ein wirklicher Wunsch und keine Idee, was mir andere schenken sollen.

Diese Woche machte ich aber durch Zufall eine interessante Entdeckung. Ich liebe ja Äpfel und alles, was man daraus herstellen kann. Äpfel gehören zum Glück zu dem Obst, dass man auch bei Histaminintoleranz uneingeschränkt konsumieren kann – im Gegensatz zu meinen geliebten Erdbeeren, Bananen und Ananas Trauriges Smiley

Jedenfalls bin ich bedingt durch diese Erkenntnis in Bezug auf meine Ernährung auf Äpfel umgestiegen und mag sie inzwischen richtig. Leider nicht in der Form, wie man sie von jedem Apfelbaum bekommen kann, sondern bevorzugt als Saft, Mus oder Apfelchips. Ja, ich gestehe: Ich liebe getrocknete Apfelringe! Davon kann ich nicht genug bekommen.

Nun habe ich eben diese trocknen Apfelringe in den letzten Wochen regelmäßig eingekauft und nie auf den Preis geachtet. Gestern beim Großeinkauf überflog ich nur mal meinen Einkaufszettel und traute meinen Augen kaum: Eine Tüte Apfelringe kosten 3,49 Euro. Das ist Wucher, in der Tüte sind gerade mal sieben Stück davon! Puh, hätte ich da mal eher auf den Preis geschaut.

Als Alternative fiel mir nur das Selbsttrocknen im Backofen ein. Das hatte ich vor längerer Zeit ein einziges Mal getestet und für nicht alltagstauglich befunden. Nicht nur, dass man den Backofen etliche Stunden laufen lassen muss, was jede Menge Strom verbraucht. Nein, man muss dabei auch die Tür vom Backofen ein kleines Stück geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Auf diese Weise heizt man nicht nur das ganze Haus, sondern versetzt es auch mit heißer, feuchter Luft und einem nervenden Apfelgeruch.

Dass die fertigen Apfelringe lecker waren, brauche ich sicherlich nicht zu erwähnen. Man durfte nur die Zeit nicht aufrechnen, die sie benötigten, bis sie vom Apfel in Chipsform verwandelt waren. Ich habe sie damals nach dem Dörren noch in weiße geschmolzene Schokolade getaucht und anschließend trocknen lassen. Riesen Sauerei, aber ein unglaublich köstliches Ergebnis. Selbstgemacht, ohne Konservierungsmittel und ohne Zusatz von Schwefel. Aber eben nicht alltagstauglich (außer man hat sonst nichts zu tun).

Was also tun, wenn ich in Zukunft keine hohen Summen in meine wöchentliche Ration von Apfelringen investieren möchte und meinen Backofen für andere Projekte nutzen möchte, die ihn nicht stundenlang blockieren? In der Küche einer Gaststätte hatte ich mal eins der vielen Sedona Dörrgeräte gesehen. Der Gastwirt dörrte verschiedenste Dinge, angefangen von Gemüse bzw. Rohkost, aus dem vegane Kräcker wurden bis hin zu Zwiebeln, die später ganz leckere Röstzwiebeln waren. Der Dörrautomat dort war allerdings ein Profigerät (ebenfalls von Sedona), das täglich etliches an Trockengut produzierte.

Nichts also für meinen Haushalt bzw. die Mengen, die ich dörren möchte. Dennoch findet man im Internet recht brauchbare Tipps, die man beim Kauf eines Dörrgeräts beachten sollte. Ich hätte nun zum Beispiel gedacht, dass ein für mich optimales Geräte nicht so viele Einschübe benötigt, auf die man das zu dörrende Obst oder Gemüse legt. Aber weit gefehlt, wenn man zu wenige davon hat, ist der Dörrautomat schnell ausgelastet und man steht am Ende vielleicht mit viel zu wenig getrockneten Früchten da. Also lieber ein Gerät mit mehreren Einschüben, die man je nach Bedarf nutzen kann.

Auch scheint es einen großen Unterschied zu machen, ob man das zum Dörren vorbereitete Obst oder Gemüse auf ein Dörrgitter legt oder eine Dörrfolie verwendet, zumindest sollte man beim Kauf mal darüber nachgedacht haben. Macht auch Sinn, denn durch ein Gitter kann die  Luft zirkulieren; durch eine Folie höchstwahrscheinlich nicht. Nach meinem Verständnis dörrt ein Gerät mit Gittern daher besser und wahrscheinlich auch schneller.

Leave a Reply