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Reich oder arm durch Lotto

Ich bin ja bekennender Lottospieler, obwohl ich in meiner bisherigen Karriere dabei noch keinen nennenswerten Gewinn zu verzeichnen habe. Dennoch mache ich jeden Mittwoch und Samstag mein Kreuzchen auf dem Tippschein und hoffe auf den großen Jackpot. Nein, besser gesagt, ich mache gar keine Kreuzchen mehr – ich bin Dauerspieler. Das läuft also alles ganz automatisch.

Immer wieder ärgert mich aber, dass man nicht mal eben so einen Tippschein ausfüllen kann, ohne dass irgendwer eine Gebühr dafür haben möchte. Bei Lotto zahlt man nicht nur für den Tipp, sondern auch eine Bearbeitungsgebühr.

Das ungerechte an der Sache ist nicht unbedingt die Gebühr an sich. Unfair finde ich, dass diese unabhängig von der Anzahl der abgegebenen Tipps festgesetzt wird. Man kann ja auf jedem Lottoschein wahlweise nur ein Feld (= einen Tipp) oder bis zu zehn (oder waren es gar zwölf?) Tipps auf einmal abgeben. Und egal, für wie viele man sich entscheidet – die Gebühr steht fest, sofern mir bekannt ist, liegt sie derzeit bei 0,60 Euro pro Tippschein.

Nein, nicht pro Tipp, sondern pro bei der Lottoannahmestelle eingereichten Tippschein. Das ist gemein. So muss auch derjenige, der sich vielleicht nur einen Tipp leisten kann oder mag, genauso viel Gebühr bezahlen, wie derjenige, der den kompletten Lottoschein voller Tipps malt. Das macht doch auch mehr Arbeit beim Bearbeiten oder?

Sei es drum, es geht auch anders. Lottoland macht es vor und ruft gleichzeitig noch zur Abschaffung dieser unfairen Bearbeitungsgebühr auf. Dazu kann man eine Petition unterzeichnen, die sich genau diesem Ziel widmet. Klar kann man sich darüber streiten, ob das Sinn macht. Und sicherlich gibt es auch kritische Stimmen aus der Ecke “oh Spielsucht” und “gut, dass sowas mit Gebühren behaftet ist”. Ich bleibe jedoch bei meiner Meinung und finde die Petition gut. Zumindest kann man es ja mal versuchen…

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