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Zu wenig Betten für zu viele Gäste

Nur noch wenige Wochen bzw. Tage – dann ist er da, unser großer Tag. Um so näher er rückt, um so mehr Hektik tritt nun auf. Schließlich muss bis dahin viel organisiert sein. Wie viel Vorlaufzeit so einige Dinge erfordern, hätte ich nicht gedacht. In der heutigen Zeit sollte doch alles kurzfristig verfügbar sein oder?

Klar ist, dass man die Unterkünfte für auswärtige Gäste langfristig buchen muss. Da kann ich nicht zwei Tage vorher im Hotel oder der Pension anrufen, um ein paar Betten klarzumachen. Das sehe ich ein. Allerdings haben wir uns dieses Problem vom Hals geschafft und alle Gäste mit längerer Anreise untergebracht.

Die größte Herausforderung dabei war es, sie familienweise in den vorhandenen Gästezimmern unterzubringen. Wer hat schon drei oder gar mehr Betten in einem Gästezimmer parat? Wir nicht. Eine Klappmatratze ist da eine gute Lösung. Die Gäste bleiben ja auch nur eine Nacht und schlafen nicht wirklich lang, wenn die Feier schon bis in die frühen Morgenstunden geht Zwinkerndes Smiley

Einem Kind ist es sicherlich auch egal, ob es auf einer harten, einer weichen oder gar auf einer faltbaren Matratze schlafen muss. Hauptsache, ihm wird überhaupt eine kuschlige Möglichkeit zum Ausruhen geboten. Im Normalfall nutzen wir diese Faltmatratze unter dem Hochbett als Kuschelecke, weil man sie je nach Bedarf entweder als Sitz oder als Liegefläche aufstellen kann.

Bereits gestern haben wir mit dem Catering alle Absprachen getroffen und natürlich die Speisen für das Buffet ausgesucht. Das dauerte erstaunlicherweise nicht so lang, wie die Abstimmung der Dekoration wie Blumen, Kerzen, usw. Auf was man dabei alles achten muss. Herje. Da habe ich mir mit meinen selbst gebastelten Gastgeschenken in knalligen Farben regelrecht ein Eigentor geschossen.

Die sind nämlich lila und pink, jeweils auf einen Blick erkennbar, ob für einen Mann oder eine Frau. Dass ich mit dieser Farbwahl für große Probleme bei Tischdecken, Vasen und Blumen sorgen könnte, habe ich nicht geahnt. Jetzt im Nachhinein ist es verständlich; wo gibt es schon lila Blumen? Und nein, Flieder blüht Anfang Juni nicht mehr, der scheidet also aus.

Jedenfalls haben wir nach fast zwei Stunden Diskussion eine Lösung für die Dekoration gefunden, mit der ich gut leben kann. Meine Schachteln bleiben wie sie sind (ich muss keine neuen basteln) und der Rest wird einfach angepasst. Heißt, es bleiben weiße Tischdecken, weiße Kerzen und voraussichtlich rosa Blumen wie Rosen. Damit sollte die Gestaltung nicht gar so bunt werden.

Heute steht uns der Getränke-Großeinkauf bevor. Ich sehe uns schon zigmal mit beiden Autos bei den Supermärkten vorfahren, um kistenweise Bier, Sekt, Wein und alkoholfreie Getränke abzutransportieren. Klingt aufwendig, erspart uns aber eine teure Getränkepauschale oder gar Gaststättenpreise für jeden Tropfen Flüssigkeit. So wissen wir im Voraus, was wir dafür ausgegeben haben und fallen nach der Hochzeit nicht aus allen Wolken, wenn uns der Getränkelieferant seine Rechnung präsentiert.

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