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Das ist meins und das ist deins

SchmuckVor einiger Zeit habe ich Euch ja mal die Schmuckschatulle meiner Tochter gezeigt, die kaum noch genügend Platz für ihre angesammelten Ringe, Kettchen und Armbänder bietet. Die kleine Elster kann eben nicht genug von diesem Glitzerzeug bekommen.

Hat sie das nun von mir oder nicht? Ich muss jedenfalls gestehen, dass ich für meinen Schmuck noch nicht einmal einen speziellen Aufbewahrungsort habe. Der liegt einfach – wie auf dem Foto rechts zu sehen – etwas lieblos in einem kleinen Körbchen.

Da ich Ketten und Ohrringe bevorzuge, die aus mehreren Ringen bestehen, ist das Chaos in diesem Körbchen relativ groß. Zieht man am gewünschten Schmuckstück, folgen gleich noch etliche andere. Bei Elektrokabeln würde man das als Kabelsalat bezeichnen; umgelegt auf meinen Schmuck, ist das dann wohl ein Ketten- und Ringsalat.

In Anbetracht der Tatsache, dass auch meine Tochter nicht mehr mit ihrem kleinen Schmuckkasten hinkommt, habe ich mich jetzt mal nach einer gemeinsamen Alternative umgeschaut und bin bei einem Schmuckschrank hängengeblieben. Also um Himmels Willen nicht so einen großen Schrank, der irgendwo aufgestellt werden müsste, sondern eher etwas kleines schnuckeliges so in der Größe eines Apothekenschrankes oder eines Schlüsselkastens.

Da gibt es auch recht nett anzusehende Exemplare, die man von außen individuell verzieren kann, vielleicht mit eigenen Fotos. Ich wöllte nun nicht unbedingt ein Bild von mir oder einer anderen Person direkt auf der Front der Schmuckschranks haben, aber vielleicht ein schönes Urlaubsmotiv? Oder gleich die Möglichkeit, das Bild immer mal wechseln zu können. Praktischerweise geht das, dank Bilderrahmen.

Man müsste sich nur noch einigen, wie man den Schmuck im Schrank handhabt. Denn meine Tochter greift verständlicherweise auf alles zurück, was man ihr zur Verfügung stellt. Und so wird sie meinen Silberschmuck wahrscheinlich ihren bunten Plastikperlenketten vorziehen. Andererseits werde ich mich nicht unbedingt mit Blümchen- und Teddyarmbändern schmücken. Ein gemeinsamer Schmuckschrank dürfte – zumindest in der Anfangszeit – daher ein wenig problematisch werden und zu Diskussionen und Streit führen.

Das legt sich wohl mit steigendem Kindesalter wieder und eines Tages werde ich froh sein, mich am Schmuck meiner Tochter bedienen zu können. Irgendwann wird der ganz bestimmt mal viel moderner sein als meiner. Ich befürchte nur, dass ich diesen dann nicht mehr im Schmuckschrank finden werde, sondern dass meine Tochter ihre geliebten Teile dann ganz woanders bunkern wird, um sie vor ihrer Mutter zu schützen. Aber bis es soweit ist, freue ich mich über die bunte Mischung aus Silber- und Plastikperlen, die mich zur Zeit jeden Tag aufs Neue im Bad begrüßt.

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