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Summ summ summ

June 8th, 2013 Posted in Heim & Garten Tags: , , , ,

Nichts nervt mich im Sommer mehr als die Insekten. Da sitzt man am Pool und will sich entspannen, schon kommen sie angeschwirrt, um an der Sonnencreme zu schnuppern. Oder man macht einen gemütlichen Grillabend und muss permanent Speisen und Getränken vor den kleinen Plagegeistern schützen. Klar haben die wahrscheinlich auch Hunger; aber muss es unbedingt mein Kartoffelsalat oder mein Cocktail sein?

Noch weniger mag ich Insekten, die es bis ins Haus schaffen. Und ich gestehe: dort haben sie keine Überlebenschance. Nahezu in jeder Etage liegt bei uns eine Fliegenklatsche, zu der neuerdings sogar auch schon meine Tochter gern greift. Für sie ist es ein großer Spaß, damit einer Fliege oder Wespe hinterherzujagen.

Eigentlich haben wir an fast jedem Fenster inzwischen Fliegengitter angebracht; an der Terrassentür eine zusätzliche Fliegengittertür. Aber irgendwann muss man auch die mal öffnen, spätestens wenn man selbst ins Haus möchte. Genau auf diesen Moment lauern die Insekten regelrecht und sind dann schneller in der Wohnung als man selbst. Unglaublich, wie fix sogar Spinnen sein können! Da entbrennt ein regelrechter Wettlauf: wer ist schneller. Nun, das Flieg- und Kriechtier weiß ja in dem Moment noch nicht, welche “Waffe” im Haus auf seinen Einsatz wartet. Von daher bin letztendlich immer ich der Sieger.

Wenn Ihr Euch als Fliegengitter jetzt diese tollen Sets aus Klettband und Stoff vorstellt – nein sowas meine ich. Die kenne ich auch und habe damit keine gute Erfahrung gemacht. Man klebt ja zuerst das Klettband einmal rings um das Fenster und befestigt daran einen weißen oder schwarzen Stoff. Den kann man nach Bedarf zuschneiden. Aber wie man es auch anstellt, irgendwo in dieser Ausfertigung ist immer ein Leck. Sei es das Klettband, das doch nicht für ein ganzes Fenster reicht oder eine Falte im Stoff, die man einfach nicht wegbekommt und liebevoll in eine Ecke des Fensters knietscht – so gut es eben geht. Spätestens wenn man aus dem so abgedichteten Fenster schauen möchte, um zu sehen wer vor der Tür steht, gerät diese Billigvariante an ihre Grenzen.

Schon aus letztgenannten Grund haben wir uns für Fliegengitter Fenster entschieden. Die gibt es passend für jede Fenstergröße und sie lassen sich eben auch genauso öffnen wie ein normales Fenster. Da kann man auch schnell mal herausschauen oder ein Insekt durchschubsen, um es in die Freiheit zu befördern (das geht bei der anderen Variante nicht, dazu müsste man ja den Stoff wieder vom Klett entfernen – viel Spaß dabei). Der Aufwand fürs Anbringen des Fliegenfensters oder der -türe dürfte von der Zeit her in etwa identisch zu der billigen Variante sein, man benötigt aber eine kleine Grundausstattung an Werkzeug oder alternativ einen handwerklich begabten Hausmann.

Im Winter entfernen wir die Fliegengittertüre meist, da in der kalten Jahreszeit bei uns nicht so viele Insekten unterwegs sind. Eigentlich gar keine. Das Befestigungsmaterial verbleibt an der Terrassentüre. So kann man den Fliegenschutz bei Bedarf jederzeit ganz schnell wieder einhängen. Das krieg selbst ich hin, denn die Tür ist nicht schwer. Achso, noch ein Hinweis dazu: eine Fliegengittertüre dient nicht als Fangnetz für Kinder. Wenn die mit Bobbycar oder ähnlichem dagegenfahren, kann das Material auch schon mal nachgeben. Es ist schließlich für summende Plagegeister gedacht, nicht für spielende…

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