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Zusaetzliches Kindergeld

Zu ihrem Geburtstag bekam meine Tochter wie erwartet jede Menge Geschenke. Einige Dinge davon, wie zum Beispiel das Rennauto mit Fernbedienung, hatte sie sich gewünscht. Andere Geschenke waren eher spontan oder bestanden einfach aus einer kleinen Geldspende. Nur was macht man damit? Schließlich muss man dieses Geld bis zur Volljährigkeit des Kindes verwahren – und das sind noch einige Jahre.

Ich selbst renne mit meinem Geld ja immer den besten Zinsen hinterher und führe regelmäßig einen Tagesgeld Zinsen-Vergleich der besten Anbieter durch. So sehe ich gleich, wo es die höchsten Zinsen für Guthaben gibt und wechsle bei Bedarf, wenn diese höher sind als bei meinem aktuellen Tagesgeldkonto. Ihr seht, ich mag Tagesgeld. Abgesehen von den ständig wechselnden Zinssätzen habe ich auch noch nichts schlechtes daran entdeckt. Das Geld ist täglich verfügbar, ich könnte es also jederzeit ausgeben oder vom Konto abheben, wenn mir danach ist.

Im Gegensatz zu anderen Sparanlagen ist dadurch beispielsweise eine Anlage bei Konto-4u.de einerseits gut verzinst, andererseits nicht langfristig gebunden. Bei Sparplänen zahlt man jahrelang ein, Festgelder sind über Monate oder gar Jahre – wie der Name schon sagt – fest angelegt und Aktien oder Wertpapiere unterliegen den Schwankungen an der Börse bei all diesen Alternativen kommt man erst nach einer Kündigung an sein Geld oder muss im schlechtesten Fall (bei Aktien) mit einem Kursverlust leben.

Nicht so bei Tagesgeld, denn dort steht der Zinssatz fest. Man kann sich rein theoretisch ausrechnen, wie viel Zinsen man in einem Monat oder Jahr gutgeschrieben bekommt. Nur muss man eben die Änderungen des Zinssatzes im Auge behalten. Viele Anbieter locken Neukunden mit sehr attraktiven Angeboten und teilweise sogar Fangprämien: bei Eröffnung eines Kontos bekommt man XX Euro geschenkt. Das zieht natürlich. Nur holen sich die Banken solche Geschenke nach einigen Monaten gern wieder. Nicht, dass sie das Geld zurückfordern; nein, sie senken einfach den Zinssatz.

Und damit büßt man dann den Vorteil, den man vorher hatte, ganz schnell wieder ein. Da die Banken ihren Kunden so gut wie nie die Änderung des Zinssatzes von sich aus mitteilen, muss man hier selbst aktiv werden. Ich kann daher nur empfehlen, sämtliche Hinweise und Newsletter der eigenen Bank wenigstens zur Kenntnis zu nehmen und deren Konditionen regelmäßig zu prüfen. Wie gesagt, eine Bank hat nichts zu verschenken…

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