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Was für ein Aufriss

kalte PlatteIch werde zum Abendessen häufiger gefragt, warum ich so einen “Aufriss” mache. Es würde doch genügen, wenn ich einfach Teller, Messer, Brot, Margarine, Butter und Wurst auf den Tisch stellen würde. Mag sein, wahrscheinlich am besten noch verpackt im Wurstpapier und wiederverschließbarer Käsepackung. Sicher genügt das auch, um alles zu haben, was man für eine Abendmahlzeit benötigt, aber sind wir doch mal ehrlich: das ist schon ein wenig lieblos oder?

Für mich ist es doch keine Arbeit, abends eine kalte Platte herzurichten und ein wenig zu dekorieren. Es macht mir regelrecht Spaß, neue Kreationen aus Käse- und Wurstscheiben zu erfinden und diese mit irgenwelchem Gemüse zu verzieren. Heute mal Tomaten-Mozzarella-Spieße, morgen Paprika-Schiffchen und übermorgen Radieschen-Mäuse. Wo ist das Problem? Alles kein großer Aufwand. Abgesehen davon:

Das Auge isst mit

Die meisten dieser Kreationen muss ich mir noch nicht einmal selber ausdenken. Es gibt genügend Anregungen dafür, wenn man nur darauf achtet. In nahezu jedem wöchentlichen Werbeprospekt vom Lebensmittelmarkt sind solche Ideen enthalten, ja sogar in denen vom Discounter (dort finde ich manchmal die tollsten Vorschläge). Außerdem gibt es unzählige Zeitschriften und Bücher zu diesem Thema – an Inspirationen sollte es also nicht fehlen.

Ich kenne viele Leute, die haben daheim ein oder vielleicht zwei Kochbücher stehen. Mit ein wenig Glück finden sie einen Ratgeber darunter, der allumfassend und damit ausreichend ist, aber den kenne ich bisher nicht. Deshalb stehen bei mir im Schrank sehr viele Bücher zum Thema Kochen, weil sie einfach verschiedene Bereiche abdecken (müssen). Es ist doch ein Unterschied, ob ich nur für ein Kleinkind, für die ganze Familie oder einfach nur für mich kochen möchte. Meiner Tochter kann ich kaum kohlenhydratarme Nahrung präsentieren, die ich bevorzuge, um dadurch abzunehmen. Und mein Mann mag nicht wirklich jeden Abend püriertes Gemüse (weil man da nicht sieht, was man isst – aber bei Kindern wirkt das ja).CIMG0047Ich bin ohnehin rezeptsüchtig. Schon beim Lesen weiß ich, ob mir das Ergebnis schmecken wird oder nicht. Danach entscheide ich dann auch, was ich koche. Eigentlich ist es immer der gleiche Ablauf: sonntags schnappe ich mir mein aktuelles Rezeptbuch (Abonnement sei Dank), blättere es durch und entscheide mich dabei für die Gerichte, die ich in der kommenden Woche kochen möchte. Daraufhin wird der Einkaufszettel geschrieben und am Montag abgearbeitet. Bei uns gibt es also einen Speiseplan, wenngleich nur ich diesen kenne.

Manchmal muss man auch davon abweichen, wenn zum Beispiel mal ganz spontan eine Kochbox mit Zutaten für 3 Tage vor der Tür steht oder spontan Gäste kommen. Dann poche ich natürlich nicht darauf, dass es an diesem Abend eigentlich Sauerkrautauflauf geben sollte und dieser nur für 3 Personen reicht. Da ist der Pizzaservice eine gern gesehene Abwechslung 🙂

Es gibt aber auch einen Tag in der Woche, da gibt es immer das Gleiche: samstag Mittag kommen bei uns Nudeln auf den Tisch. Das ist schon seit Jahren so und wird sicher noch ewig so bleiben. Zwar variieren die Nudelsorten und ggf. auch mal die Soße, aber es müssen Nudeln sein! Ein bisschen Tradition kann ja nicht schaden, selbst wenn es nur der Nudeltag ist…

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