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Immer auf und ab

February 22nd, 2013 Posted in Heim & Garten Tags: , , ,

Treppenhaus

Heute zeige ich Euch mal unser Treppenhaus. Nein, es liegt kein  Fehler vor, wir wohnen nach wie vor in einem schicken Einfamilien(Reihen)Haus. Allerdings wird dies exakt in der Mitte durch eine Treppe durchzogen und zwar von ganz unten bis ganz oben. Letztendlich ergibt das stolze sieben versetzte Geschosse, immer eins auf halber Treppe. Von außen sieht das Haus also aus, als hätte es nur drei Geschoss, nicht dass Ihr jetzt denkt, wir wohnen im Hochhaus.

Insgesamt gibt es daher 6 Treppen mit jeweils 8 Stufen, eine davon seht Ihr auf meinem Foto. Das mag wenig klingen, aber man muss wirklich jedes Mal über diese Treppe, wenn man in einen anderen Raum möchte…

Als ich den Grundriss des Hauses zum ersten Mal sah, fiel dieses Hindernis nicht sofort auf. Darauf achtet man nicht gleich, man ist so begeistert von den vielen kleinen Räumen. Nur wenn man dann eines Tages in diesem Haus wohnt, spürt man mit der Zeit jede einzelne Stufe. Natürlich hat es auch einen Vorteil: man trainiert permanent seinen Körper. Zumindest so lange, wie man noch laufen und Treppensteigen kann.

Was aber, wenn dies eines Tages nicht mehr geht? In der ADAC-Zeitung sind ja jeden Monat zig Werbungen für Treppenlifte enthalten, die es schon ab 3000 Euro zu kaufen gibt. Aber was ist für unser Haus? Benötigen wir dann sechs Treppenlifte? Oder können diese tatsächlich mehrmals um Kurven fahren? Also mich würde brennend interessieren, wie die Planer solcher Lifte das sehen und was sie uns als Alternative vorschlagen würden.

Man müsste ja in jeder Wohnplattform anhalten bzw. absteigen können – das wären dann genau 7 Haltepunkte – ich bin mir nicht sicher, ob sowas schon gebaut wurde. Zum Spaß habe ich mal auch schon einen Vorschlag gebracht, für den Fall, dass wir eines Tages nicht mehr die Treppen hochkommen: wir reißen sie komplett raus und lassen einen Fahrstuhl einbauen. Dadurch dass die Treppe mittig durchs ganze Haus führt, würde sogar ein Schacht zur Verfügung stehen. Sieht bestimmt lustig aus, wenn man dann dort seinen eigenen Fahrstuhl hat Zwinkerndes Smiley

Aber mal ganz ehrlich, wir hoffen natürlich, dass wir noch lange mobil genug sind, um von einer Etage in die andere zu gelangen. Sollte dies tatsächlich irgendwann nicht mehr der Fall sein, müssen wir eben in ein günstiger konzipiertes Haus umziehen und jemand anderem unser “Treppenhaus” überlassen. Begeistert sind schließlich alle davon, wenn sie es zum ersten Mal sehen…

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