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Der Tank ist voll

December 13th, 2012 Posted in Elektronik & Computer Tags: , , , ,

Druckerpatronen

Kennt Ihr Tonertankstationen? Als ich neulich durch die Stadt schlenderte, kam ich mal wieder an einem neuen Geschäft vorbei. Bisher war da ein (vietnamesischer) Obst- und Gemüsehandel an dieser Stelle, wie übrigens in jedem dritten Laden bei uns im Ort. Also nichts aufregendes.

Nun lief ich wie immer dort vorbei und auf einmal stand da was von Tintentanks und Tonerstation. Ich war schon etliche Meter weitergelaufen, als mir das richtig bewusst wurde. Ich ging direkt nochmal zurück, um mir das genauer anzusehen – ist ja mal was anderes und bringt vor allem Abwechslung in unsere sonst eher langweilige Shopping-Altstadt.

Nun ganz offensichtlich kann man mit leeren Druckerpatronen in dieses Geschäft gehen und kommt mir vollen wieder heraus, anders kann ich mir die Beschreibung nicht vorstellen. Lohnt sich sowas? Das erinnert mich an einen meinen ersten Drucker, ein Epson Nadeldrucker. Dafür waren mir die Patronen zu teuer; sie kosteten fast mehr als der eigentliche Drucker selbst. Also man wäre billiger gekommen, sich gleich einen neuen Drucker zu kaufen, da sind schließlich Patronen dabei.

Jedenfalls kamen damals sogenannte Nachfüllsets groß in Mode und waren auch recht billig. Man erhielt kleine Fläschchen mit Druckertinte, wahlweise in schwarz oder einer Farbe. Dazu eine Spritze sowie etliche Klebepunkte. Und ein Bohrer war glaube ich auch noch dabei. Damit sollte man in die leere Druckerpatrone ein Loch bohren, um anschließend mit der Spritze die Farbe nachfüllen zu können. Das entstandene Loch verschließt man mit Klebestreifen.

Ich habe das exakt einmal probiert. Was kam dabei raus?

  1. Mein Laminat hatte im Anschluss schwarze Punkte, die sich nie mehr entfernen ließen.
  2. Mein Drucker war nach wenigen Tagen kaputt, da der Druckkopf den Geist aufgegeben hat (und der kostet als Ersatzteil mehr als ein neuer Drucker…)

Ich befürchte, dass man in einer Tonerstation die gleiche Methode anwendet. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man meine derzeitigen Druckerpatronen gar nicht nachfüllen kann, die haben nämlich einen integrierten Chip wie diese Druckerpatronen für den HP 364 hier. Und der meckert, sobald sie leer sind und ich glaube nicht, dass man auch den austricksen kann.

Abgesehen davon muss man ja nicht (kann man aber) die originalen Patronen des Herstellers kaufen. Inzwischen gibt es sehr gute Alternativen. Und seit ich weiß, dass die Druckerhersteller die Produkthaftung nicht ausschließen dürfen, wenn man auf “No-Name-Patronen” zurückgreift, mache ich auch genau das. Bisher mit sehr guten Erfahrungen und keinen Problemen.

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