Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
Home » Gesundheit & Ernährung » Das Auge isst mit

Das Auge isst mit

Ich stelle meiner Tochter gern mal die Frage, was sie abends essen möchte und bekomme darauf auch meist eine Antwort. Allerdings zu 95 Prozent diese: “Nudeln”. Alternativen dazu gibt es kaum, wenn dann Griesbrei, Milchreis oder Erdbeeren. Oder gern auch mal ein bloßes “Nix”. Gut, unter Umständen erfülle ich ihr dann den Wunsch nach Nudeln, wenn mir selbst auch danach ist. Ansonsten überrede ich sie zu was anderem bzw. serviere ihr das einfach.

Wenn Blicke töten könnten: zuerst lehnt sie dann einfach ab, was auf dem Tisch steht “das esse ich nicht” und schmollt ein wenig vor sich hin. Damit kann sie weder mich noch Papa beeindrucken. Und sobald wir dann essen und sie gekonnt ignorieren, greift sie zu ihrem Besteck und isst meist ihren ganzen Teller leer.

Ich muss sagen, wir hatten von Anfang an nie Probleme mit dem Essen bei ihr. Klar hat sie Vorlieben, aber probiert zumindest alles, was man ihr anbietet. Und meist mag sie das dann auch, zumindest für die Zeit, bis sie satt wird. Bei uns gab und gibt es nicht, dass jemand eine Extrawurst bekommt. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Wer das nicht mag, hat im wahrsten Sinne Pech gehabt oder einfach keinen Hunger. Diese Situation entsteht aber wirklich sehr selten.

Ich gebe mir auch immer größte Mühe, es allen Recht zu machen und nur schmackhafte Speisen zu servieren. Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich aus Allergiegründen überwiegend alles frisch koche und nur im äußersten Notfall auf Fertigprodukte zurückgreife. Selbstverständlich gibt es bei uns gelegentlich auch mal Pommes oder Pizza aus der Tiefkühltruhe. Und ja, mir ist bekannt, dass man auch diese selbst zubereiten kann – das habe ich bereits mehrfach (erfolgreich) getan.

Nun ist es so, dass ich nicht permanent das gleiche kochen will. So bin ich andauernd auf der Suche nach neuen Rezepten, die ich dann auch gleich ausprobieren muss. Mit der Zeit haben bei mir aus diesem Grund schon etliche Kochbücher ein Zuhause gefunden und werden gern genutzt. Absoluter Favorit dabei der GU Ratgeber “Kochen für Kinder”. Den habe ich mir einige Monate nach der Geburt von Jasmin gekauft, da ich auch Brei selber kochen wollte. Das Buch enthält sehr viele Rezepte zu diesem Thema, die noch dazu recht einfach zuzubereiten sind.

Dennoch ist es kein Kochbuch, sondern eben ein Ratgeber. Angefangen vom Stillen bis hin zu Kinderkrankheiten liefert es sehr viele Tipps rund ums Thema gesunde Ernährung von Kindern. Dass in einem solchen Buch Rezepte nicht fehlen dürfen, ist klar, sonst wäre es unvollständig. Und so findet man darin eben leckere Ideen für einen Babybrei, gefolgt von Speisen für Kleinkinder (und Mama) sowie Rezepte für die ganze Familie. Alle auch optisch sehr ansprechend, das Auge isst schließlich mit.

Hier seht Ihr als Beispiel mal die Pausenbrote. Eigentlich alles ganz simple Zutaten, aber durch die Aufmachung für Kinder so interessant, dass sie ganz nebenbei auch mal was essen, was sie sonst gar nicht mögen. Zum Beispiel ein Stückchen Paprika, was eben noch der Mund vom Gemüsegesicht war… Und wer jetzt sagt, dass er soviel Zeit morgens nicht hat,  um die Brote so zu dekorieren, dem möchte ich nur eines nahe legen: einfach 5 Minuten früher aufstehen (es lohnt sich). Außerdem ist es keine große Mühe. Und seinem Kind zuliebe sollte das drin sein, oder?

One Response to “Das Auge isst mit”

  1. Tolle Ideen.
    Meine Mädels mögen auch am liebsten Nudeln oder Pizza. Oft fehlenmir da auch Ideen was man daraus noch so machen könnte außer immer mit Ei oder Ketchup.
    Das Buch werde ich mir wohl auch mal zulegen.

    liebe Grüße
    Anita

Leave a Reply