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Der Zähler läuft und läuft

CIMG9341 In der letzten Woche hatte ich Euch zum Führen eines Haushaltsbuches animieren wollen, um die wahren Kostenfresser aufzudecken. In unserem Fall war das neben der alten Ölheizung ja der Strom, den wir schon seit Jahren vom örtlichen Anbieter bezogen. Den Vertrag haben wir beim Einzug direkt vom Vorbesitzer des Hauses übernommen, ohne groß darüber nachzudenken. Und so lief der Stromzähler fröhlich vor sich hin, während die jährliche Abrechnung immer höhere Zahlungen festsetzte, obwohl der Verbrauch eigentlich gleich geblieben – wenn nicht gar gesunken war.

Natürlich gehen die regelmäßigen Nachrichten zu Preiserhöhungen nicht spurlos an uns vorüber. Und auch uns ist bekannt, dass wir die sogenannte Energiewende mitfinanzieren müssen. Ich hätte ehrlich gesagt gern eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach, weil man dem Stromkostenproblem damit am besten gegensteuern kann. Die durch die Sonnenstrahlung gewonnene Energie kann man selbst nutzen und ist dadurch unabhängig von Stromanbietern und steigenden Kosten. Clevere Alternative ist es hingegen, den produzierten Strom nicht selbst zu verbrauchen sondern zu verkaufen, denn dieser wird (noch) mit Zuschüssen gefördert und das garantiert über 20 Jahre! Aber leider ist unsere Dachfläche bautechnisch bedingt extrem klein und noch dazu nicht gerade sonnengünstig gelegen.

So sind wir also weiterhin auf externe Energielieferanten angewiesen. Bei einem Stromvergleich auf wechseln.de fanden wir einen Anbieter, der mit seinen Kosten deutlich unter denen des regionalen liegt. Und das nicht nur bei der Grundgebühr sondern auch beim Preis pro Kilowattstunde. Nach ein paar eigenen Berechnungen – ganz herkömmlich mit Zettel und Stift – entschieden wir uns zur Annahme des günstigeren Angebots, da doch knapp 100 Euro einzusparen waren. Der Wechsel selbst verlief übrigens wider Erwarten vollkommen problemlos. Man teilt dem neuen Anbieter einige Daten zum Stromzähler mit (Nummer, aktueller Stand) und er kümmert sich dann sogar um die Kündigung des alten Vertrags.

Von der Umstellung selbst merkt man nichts, außer eben an der niedrigeren monatlichen Vorauszahlung. Es kommt niemand ins Haus, um irgendwas umzustellen und natürlich schaltet nicht der eine Anbieter erst den Strom ab, damit der andere liefern kann (diese Vorstellung hatte ich ehrlich gesagt immer). Aber wie schon geschrieben, nichts davon trifft zu.

Lustig fand ich allerdings, dass sich unser alter Stromanbieter aufgrund der Kündigung bei uns meldete. Er hätte ja noch ein günstiges Produkt – verbunden mit einem 3-Jahres(knebel)vertrag – was er uns unbedingt mal vorstellen müsste. Abgesehen davon, dass ich keinen unkündbaren Vertrag abschließen würde, wieso meldet man sich bei seinen Kunden erst, wenn diese einen verlassen möchten? Warum kann man nicht mal während der Vertragslaufzeit auf ein attraktiveres Produkt hinweisen?

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