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Willkommen in meiner Heimat

RIMG0342Als treue Leser(innen) meines Blogs wisst Ihr sicher inzwischen, dass ich in Sachsen wohne. Genauer gesagt, am Rande des Erzgebirges, am Rande einer Kleinstadt namens Freiberg. Vielen ist dies sicher kein Begriff, muss es auch nicht. Allerdings könnte es, denn wir haben hier neben einer sehr bekannten Technischen Universität auch einen Mormonentempel, von dem es deutschlandweit gerade mal zwei Exemplare gibt. Dieser wurde schon zu DDR-Zeiten gebaut und sorgte bei der Eröffnung für einen riesen Trubel. Ich kann mich noch erinnern, dass die Leute damals einmal quer durch den Ort Schlange standen, um einmal einen Blick in einen Tempel werfen zu können. Ja, es ist wahr, Ossis stellen sich überall an 😉

Ich möchte Euch aber heute meinen absoluten Favoriten meiner Heimat vorstellen: Dresden. Für mich sind es bis dorthin gerade mal 30 Minuten Fahrzeit, die verkehrstechnische Anbindung ist nicht zu übertreffen. In den letzten Jahren wurden Autobahnverbindungen (Dresden – Prag) sowie Bundesstraßen ausgebaut, sodass man die Stadt jetzt problemlos erreichen kann.

Und nicht nur Straßen wurden gebaut, ganz Dresden unterliegt einem ständigen Wandel. Bei jedem Besuch dort gibt es etwas neues zu entdecken. Highlight der letzten Jahre war dabei der Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Frauenkirche RIMG0337 (2)(Foto links). Dabei hat man versucht, so viele originale Steine zu verwenden wie nur möglich – daher die Flecken in der Mauer. Das Projekt hat Millionen Euro verschlungen und konnte nicht zuletzt nur durch viele Spenden realisiert werden. Aber es hat sich gelohnt.

Auf dem Foto rechts RIMG0322seht Ihr die weltberühmte Semperoper, die ich selbst leider noch nie besucht habe. Direkt dahinter ist die Elbe erkennbar, die sich durch das Stadtzentrum zieht. Im Sommer könnt Ihr dort mit einem der zahlreichen historischen Raddampfer einen Ausflug starten und so bis ins Elbsandsteingebirge gelangen. Oder einfach nur eine Stadtrundfahrt machen und dabei die Sehenswürdigkeiten RIMG0348 (2)Dresdens vom Wasser aus betrachten.

Dabei startet Ihr an der sogenannten Brühlschen Terrasse mit ihren zahlreichen gastronomischen Einrichtungen. Bis spät in die Nacht kann man dort gemütlich beisammen sitzen und snacken oder sich – bei Bedarf und nötigem Kleingeld – auch gehobener bewirten lassen (ich sage mal Steigenberger etc.).

Im Sommer finden direkt gegenüber die sogenannten “Filmnächte am Elbufer” statt. Dabei werden jeden Tag entweder aktuelle Blockbuster auf einer riesengroßen Leinwand aufgeführt oder es finden auch Konzerte statt. So durfte ich an dieser Stelle schon Rosenstolz oder die Söhne Mannheims erleben. RIMG0352 (2)Viele Künstler geben sich ein Stelldichein, dieses Jahr werden die Ärzte, Silbermond und auch Roland Kaiser erwartet.

Ich kann Euch einen Besuch in Dresden nur ans Herz legen, es lohnt sich. Eigentlich zu jeder Jahreszeit. Von Frühjahr bis Herbst kann man an der Elbe bummeln, durch die Straßen flanieren und die Stadt einfach nur Genießen. Kurz vor Weihnachten gibt es natürlich den weltberühmten Weihnachtsmarkt, den Striezelmarkt. Wer Trubel und Menschenaufläufe ohne Durchkommen mag, ist dort richtig aufgehoben.

Ansonsten kann ich Euch für die kalte Jahreszeit meine direkte Heimat empfehlen: das Erzgebirge. Relativ schneesicher und mit guten Wintersportbedingungen. Sei es gespurte Loipen oder Skilifte fürs Abfahrtsläufer und Snowboarder – DSCN8197alles vorhanden. Der Schnee liegt auch gern mal mehrere Meter hoch, womit andere Gegenden schon überfordert und von der Außenwelt abgeschnitten wären. Das kann Euch hier nicht passieren, hier sind solche Schneemengen schon Normalität und die Winterdienste bestens dafür vorbereitet.

Zur Erholung warten viele kleine Pensionen und Hotels auf Euch, für jeden Geldbeutel ist da was passendes dabei. Wir übernachten im Winterurlaub bevorzugt in einem gemieteten Ferienhaus mit eigenem Kamin. Es gibt einfach nichts schöneres, als nach einem Tag auf der Piste abends in ein kuschlig warmes Kaminzimmer heimzukehren und es sich dort so richtig gemütlich zu machen. Für alle, die es lieber unterhaltsamer haben möchten (zum Beispiel Hotelatmosphäre) oder auch ein wenig Wellness wünschen, gibt es natürlich auch genügend Angebote. Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt, bitte hier klicken.

Zum Abschluss meines Artikels präsentiere ich Euch noch mein Lieblingswinterbild der letzten Jahre:DSCN8211Es wurde aufgenommen im Dezember 2010, mitten in einem wunderschönen und vor allem schneereichen Winter. Ach und wenn es Euch tatsächlich mal in die Gegend verschlägt, sagt dich bitte Bescheid…

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