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Steuern sparen durch Altersvorsorge

CIMG9095Momentan wird ja die Rentenversicherungspflicht für Selbständige heiß diskutiert. Aber inzwischen dürfte auch bei jedem angekommen sein, dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreichen wird, den Lebensstandard auch im Alter zu gewährleisten. Die sogenannte “Rentenlücke” wird immer größer. Ich musste mir mein persönliches finanzielles Loch als zukünftige Rentnerin mal bei einer Finanzberatung anschauen und war darüber recht schockiert. Klar, als ewige Studentin mit darauffolgender (nur) Teilzeittätigkeit habe ich bisher nicht viel in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt. Eine jährliche Mitteilung der Rentenbezugsstelle informiert mich schon immer vorbeugend, was ich vom Staat im Alter mal erwarten kann (vorausgesetzt, ich zahle weiter so ein wie bisher).

Als Arbeitnehmerin entschied ich mich schon direkt bei der Einführung für eine Riesterrente, um die gesetzlichen Zulagen “mitzunehmen”. Natürlich sehr praktisch, wenn man fast nichts in einen Vertrag einzahlen muss und jedes Jahr dennoch eine Zulage vom Staat erhält, für jedes eigene Kind gleich jeweils noch eine oben drauf. Aber sind wir doch mal ehrlich, nur von diesen Zulagen wird das Kraut nicht fett und die daraus resultierende Rente auch eher mau ausfallen.

Gleichzeitig benötigte ich mit Eintritt ins Berufsleben auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Einzeln ist diese recht teuer, sie kostet im Normalfall um die 50 Euro im Monat und ist steuerlich nicht begünstigt. Eher durch Zufall kam mir ein kombiniertes Angebot mit einer Rürup-Rente in die Hände. Bis dahin hielt ich diese Art der Rentenversicherung eher für die Variante für Besserverdiener oder Selbständige. Letztendlich konnte mich der Finanzberater von diesem Produkt überzeugen. Seine Argumente: es gibt eine Startphase von 5 Jahren, in der ich geringere Beiträge zahlen muss, aber dennoch – bei Bedarf – die volle Leistung erhalten würde. Und, für mich als Einkommensteuer zahlende Steuerfachangestellte natürlich besonders interessant: auch die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind in Verbindung mit einer Rürup-Vorsorge steuerlich begünstigt und verringern damit die jährliche Steuerlast.

Das funktioniert so: Die gezahlten Beiträge zur Basisrente (= Rürup) sind jährlich bis maximal 20.000 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig. Dabei gilt allerdings eine Übergangsregelung: im Jahr 2012 können 74% der Vorsorgebeiträge von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Prozent erhöht sich jährlich um 2 Prozentpunkte, sodass im Jahr 2025 die vollen 100 Prozent erreicht sind. Zur steuerlichen Anerkennung muss man einmalig entweder der Versicherungsvertrag oder eine Anbieterbescheinigung beim Finanzamt einreichen, damit dies prüfen kann, ob es sich um eine begünstigte Basisrentenversicherung handelt.

Für jeden, der also momentan mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung und/oder Rentenversicherung liebäugelt, ist Rürup eine gute Alternative zu Einzelverträgen. Die Steuerminderung erhält man wie schon erwähnt nur bei einer Kombination aus beiden Versicherungen in einem Vertrag, wobei beitragsmäßig der Rentenanteil überwiegen muss.

Die Vorteile noch einmal im Überblick:

  • staatliche Förderung (auf Altersvorsorge und ggf. zusätzlich Berufsunfähigkeits- und/oder Hinterbliebenenvorsorge),
  • lebenslang eine garantierte Rente sowie
  • HartzIV- und insolvenzsicher.

Mehr zur Basisrente erfahrt Ihr auf www.die-ruerup-rente.de

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