Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
Home » Gesundheit & Ernährung » Kaffee am morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Kaffee am morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Es geht doch nichts über einen Kaffee am Morgen. Ohne diesen würde ich es frühmorgens nicht aus dem Haus schaffen und in den Tag starten können. Nachdem ich erst begeisterter Senseo-Fan war, dann die Tassimo für das Non-Plus-Ultra hielt, habe ich nun den Kaffeevollautomaten für mich entdeckt.

Warum? Das ist recht einfach zu erklären. Die ca. 20 Cent teuren Senseo-Pads enthalten ein wenig Kaffee, einige Gramm sicherlich. Diese befinden sich zwischen Zellstoff, durch welchen heißes Wasser gepresst wird. Das Ergebnis ist letztendlich farbiges Wasser. Was halt rauskommt, wenn man Wasser durch ein Kaffeepad presst 😉 Lagert man die Pads dazu auch noch falsch, verfliegt das ganze Aroma und man könnte letztendlich das Wasser auch durch einen Haufen Erde drücken, um das gleiche Resultat zu erzielen. Die Pads kann man inzwischen selber basteln und spart dadurch einige Cent, hat aber mehr Aufwand. Ich will nicht über den Geschmack meckern, zumal ich sehr lange selbst eine Senseo besessen habe. Aber wenn man einmal richtigen Kaffee zum Vergleich daneben stellt (und trinke), kann diese Maschine einpacken.

Nicht anders ist es bei Kapselmaschinen wie der Tassimo. Hier befinden sich die wenigen Gramm Kaffee immerhin in einer Kapsel, die zumindest das Aroma nicht entweichen lässt. Der Preis liegt hierbei schon bei rund 50 Cent/Stück und mir ist noch keine Bastelanleitung zwischen die Finger geraten, die Kapseln selbst zu bauen. Die weitere Funktionsweise ist dann aber wieder die gleiche wie eben beschrieben: heißes Wasser wird durch die Kapsel gepresst, heraus kommt ein mehr oder weniger aromatisches Getränk. Man kann es zumindest als Kaffee bezeichnen. Großer Vorteil der Maschine: sie eignet sich optimal für die Zubereitung von Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato (wie schreibt man das denn???).

Ich brauche nun aber morgens kein heißes Wasser mit Geschmack sondern einen ordentlichen Kaffee. Einen, der mehr als nur ein paar Gramm Kaffeepulver gesehen hat, durch das er in Windeseile gepresst wurde. Diesen Wunsch kann ich mir nur mit einem Kaffeevollautomaten erfüllen. Dieser wird in der Anschaffung einiges mehr kosten als die Vorgängergeräte, sodass ein Kauf gut geplant sein sollte. Vor einigen Wochen habe ich Euch ja schon mal geschrieben, wie es mir beim letzten Druckerkauf ging – so ähnlich würde es hier sicher auch laufen.

Der Verkäufer oder die Verkäuferin im Einzelhandel wird mir einen ganz bestimmten Kaffeevollautomaten vorschlagen. Ich vermute mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent wird es sich dabei um das teuerste im Geschäft verfügbare Gerät handeln, das dann sicher auch mit zig Vorteilen punkten kann und bei allen durchgeführten Tests mit Abstand den Sieg geholt hat. Ja, genau das möchte ich haben, allerdings verlasse ich mich inzwischen auf meine eigenen Recherchen und nutze den Rat derartiger Verkäufer(innen) nur noch zur abschließenden Bestätigung meiner Kaufentscheidung. Das nennt man übrigens neuerdings “Beratungs-Klau” 😉 Selber schuld, verkauft doch einfach zum Kunden PASSENDE Artikel.

Ich lese lieber im Internet, wie Test Kaffeevollautomaten abgeschnitten haben und wie diese neutral bewertet wurden. Mit all ihren positiven UND vielleicht auch negativen Ergebnissen. Denn nur so kann ich mir sicher sein, die richtige Wahl zu treffen.

PS: Ich trinke Kaffee auch am Vormittag, Mittag, Nachmittag, … JA, ich kann ohne Kaffee nicht mehr leben. Und deshalb soll er mir auch schmecken und ist mir die Investition wert.

Leave a Reply