Sakons Blog

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Winterferien ohne Winter

February 22nd, 2017 veröffentlicht in Reisen & Touristik Tags: , , , , , , ,

Nun, der Winter ist vorbei und der letzte Schnee hat auch bei uns den Temperaturen der vergangenen Tage nicht standgehalten und läuft momentan in Wasserströmen die Straßen hinab. Kein schöner Anblick, noch dazu, weil es seit Tagen regnet. Wo ist eigentlich die Sonne? Bei uns sind gerade Winterferien – wie passend zum Tauwetter. Eigentlich wäre das der richtige Zeitpunkt für einen Kurzurlaub im Süden gewesen. Aber wir haben mal wieder die Vorbereitung verpasst.

Leider gibt es in Sachsen keine Pfingstferien, die viele Bewohner anderer Bundesländern auch gern für den Urlaub verwenden. Pfingsten ist ja meist Ende Mai bzw. Anfang Juni, da kann man schon fast vom Sommerurlaub reden und viele Campingplätze Gardasee-Region oder Toskana locken mit tollen Angeboten für alle, die nicht unbedingt per Flugzeug verreisen wollen oder können. Hach, das wäre zu schön. Nur wie gesagt, wir haben tatsächlich erst im Sommer wieder Ferien (abgesehen von ein paar Tagen um Ostern).

Und so verbringen wir die Schmuddelwetter(Winter)ferien eben in heimischen Gefilden und starten kleine Tagesausflüge in die Umgebung. Das ändert nicht unbedingt etwas am trüben Wetter, hebt aber zumindest die Stimmung für einige Zeit. Und etwas schönes hat das Ganze doch: Man ist abends wieder im trauten Heim Zwinkerndes Smiley

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Von Räuchermännchen und Christbaumständern

Weihnachtsmarkt

Unglaublich, aber wahr: Wie jedes Jahr nähert sich Weihnachten in schnellen Schritten. Okay, Lebkuchen, Schokoladenweihnachtsmänner und Adventskalender gibt es mindestens schon seit zwei Monaten im Einzelhandel zu kaufen. Aber wahre Weihnachtsstimmung mag bei mir – auch angesichts der aktuellen Wetterlage – nicht wirklich aufkommen. In diesem Jahr hatten wir noch kein einziges Krümelchen Schnee und es ist leider weit und breit keiner in Sicht.

Nicht, dass ich unbedingt welchen brauchen würde. Aber schon in wenigen Tagen öffnet der Weihnachtsmarkt. Und mal ehrlich, wer stellt sich bei Tagestemperaturen von 12 bis 16 Grad mit einem heißen Glühwein auf den Markt, um sich aufzuwärmen? Da geht doch glatt der Sinn dieses Getränks verloren (mir ist schon bewusst, dass man den auch aus rein geschmacklichen Gründen zu sich nehmen kann) Zwinkerndes Smiley

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Aus für Mützen, Schals und Co.?

005Wir schreiben den 18. Dezember 2014. Der Adventskalender unserer Tochter nähert sich dem Ende; in weniger als einer Woche kommt der Weihnachtsmann. Der Weihnachtsbaum steht schon in seiner vollen Pracht im Wohnzimmer und erhellt dieses allabendlich. Ringsherum haben jede Menge Räuchermännchen und Pyramiden ihren Platz gefunden, wir sind hier schließlich im Erzgebirge. Man könnte meinen “Alles wie immer” um diese Jahreszeit. Nein, weit gefehlt:

Es fehlt der Schnee!

Ich wiederhole nochmal: Es ist Mitte Dezember. Normalerweise haben wir zu diesem Termin bereits ein bis zwei Monate hinter uns, in denen wir morgens als allererstes den Schnee von unserem Hauseingang und den Autos entfernen mussten, um beides überhaupt nutzen zu können. Etliche Tage, an denen man lieber zuhause geblieben wäre, weil es draußen so frostig ist, dass einem die Nase gefriert. Und natürlich jede Menge Rodel- und Schneespaß für das Töchterchen.

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Weihnachten im Erzgebirge

Viele verbinden Weihnachten mit dem Erzgebirge. Ich selbst auch, denn ich wohne da. Unweit meiner Heimatstadt befinden sich zahlreiche Schauwerkstätten, in denen man bei der Herstellung von Schwibbbögen, Pyramiden oder anderer Weihnachtsdekoration zuschauen kann. Falls Ihr mal in die Gegend kommt, fahrt unbedingt in die wunderschöne Stadt Seiffen und ins sogenannte Straccoland – dort könnt Ihr das ganze Jahr über Weihnachten pur erleben.

Bei uns daheim ist die Vorbereitung auf die Feiertage immer mit stundenlanger Dekoration verbunden. Wir besitzen an die 100 Räuchermännchen, die jedes Jahr ausgepackt und aufgestellt werden müssen. Dazu kommen etliche Pyramiden und Schwibbbögen. Mein absoluter Favorit der erzgebirgischen Handarbeit sind die sogenannten Herrenhuter Sterne. Diese werden aufgrund ihrer Größe meist im Außenbereich aufgehängt und erleuchten den Abendhimmel von immer mehr Balkonen und Dachgiebeln aus.

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Ab ins Warme

December 2nd, 2013 veröffentlicht in Heim & Garten Tags: , , , , ,

Die Finnen lieben Sauna und ich kann inzwischen auch sehr gut nachvollziehen, warum das so ist. Es ist einfach unglaublich entspannend in der Wärme und man fühlt sich danach wie neu geboren. Noch vor ein paar Jahren wollte ich davon überhaupt nichts wissen und fand Menschen, die in die Sauna gehen, sogar spießig. Man hat wohl so eine bestimmte Vorstellung von der Zielgruppe, von der man sich nur schwer abbringen lässt. Geändert hat sich meine Einstellung, seitdem ich wieder regelmäßig Sport treibe und dazu einen Ausgleich zum Entspannen brauchte.

Gerade erst diese Woche kam im Fernsehen eine Reportage, in der es um die finnische Saunakultur ging. Am interessantesten war aber eine Sauna vollkommen aus Eis. Sie bestand ausschließlich aus dicken Eisblöcken, die mit schweren Gerät übereinander gestapelt und anschließend durch Handwerker miteinander verbunden wurden. Nein nicht mittels Beton, sondern durch Schnee, der für die Abdichtung der Fugen verwendet wurde. Am Ende stand da eine voll funktionstüchtige Sauna, die wider Erwarten stolze 3 Monate halten sollte, bevor sie dahingeschmolzen ist.

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Wochenend und Sonnenschein

SpieleweltOder besser gesagt: wohin am Wochenende? Diese Frage stellen wir uns so gut wie jeden Samstag am Frühstückstisch. Manchmal gibt es bereits vorher Pläne, das ist aber eher selten. Wir entscheiden lieber spontan je nach Wetterlage. Bringt ja nichts, wenn wir Tage im Voraus einen Zoobesuch planen, der dann aufgrund Dauerregens ausfallen muss. Oder der beabsichtigte Ausflug in die Indoor-Spielehalle, wenn draußen schönster Sonnenschein ist. Erklärt das mal einem kleinen Kind, das sich auf alles freut und sich ärgert, wenn Pläne geändert werden. Dann machen wir mal lieber keine.

Auf die Wettervorhersagen im Fernsehen kann man sich ohnehin schon lange nicht mehr verlassen. Eine Verbrauchersendung lieferte letztens sogar die Begründung dafür: die Vorhersagen sind für größere Regionen, noch dazu für einen Zeitraum von mehreren Stunden bis hin zu einem ganzen Tag. Klar dass es da früh 10 Grad sind, mittags vielleicht 25 Grad und Sonnenschein und spät abends heftige Gewitter. Im Fernsehen heißt das dann: wechselhaft bei 15 Grad – eben was als Durchschnitt rauskommt, wenn man alles in einen Topf wirft.

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