Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
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Mein Monat mit Stern

June 1st, 2010 veröffentlicht in Gesundheit & Ernährung

Ich habe es bei trnd tatsächlich ins Gerolsteiner-Projektteam geschafft und freue mich richtig darüber. Gut, die Vorstellung einen Monat lang nur Mineralwasser als Getränk konsumieren zu dürfen, ist schon ein wenig absurd. Mein geliebter Kaffee am Morgen im Büro und der leckere Schoko-Cappu am Nachmittag – alles verboten für einen Monat. Aber ich bin guter Dinge und will das Projekt meiner Gesundheit zuliebe tapfer durchstehen.

Mein Startpaket habe ich rechtzeitig vor Projektbeginn erhalten. Die arme Postbotin durfte mir einen großen Karton mit 3 Sixpacks zu je sechs 1,5-Liter-Flaschen Gerolsteiner Naturell (ohne Kohlensäure) liefern und war damit sichtlich überfordert.

1. Mai 2010

Beginn des Gerolsteiner-Projektes. OK, ein Samstag, noch dazu ein Feiertag und der Kaffee zum Frühstück fällt weg 🙁 Das Wasser schmeckt auf jeden Fall besser als mein Bisheriges vom Discounter. Man kann sagen: es hat einen Geschmack, aber den kann ich nicht beschreiben. Da heute außer fröhlichem Familientreiben nichts anliegt, komme ich nicht Versuchung, andere Getränke konsumieren zu wollen oder zu müssen. Zum Mittag passt auch ein Glas Wasser sehr gut, ebenso zum Abendessen und das Kaffeetrinken mit Kuchen am Nachmittag ist heute sowieso ausgefallen. Also erster Tag – mit Bravour bestanden und eine Flasche Gerolsteiner problemlos geschafft.

2. Mai 2010

Der zweite Tag – ein Sonntag – startet mit einem üppigen Frühstücksbrunch aus frischen Brötchen, gekochtem Ei, leckerem Obst und einem heißen … NEIN … ich denke nicht daran … einem Glas kaltem Gerolsteiner. Gewöhnungsbedürtig, kein Kaffee zum Frühstück. Irgendwie feht das was. Aber na gut. Mittags und abends kein Problem, zum Essen passt auch Wasser sehr gut. Größtes Problem heute der Nachmittag. Die Schwiegermutter hat Geburtstag und natürlich zum Kaffee geladen. Wie erkläre ich ihr, dass ich heute mal keinen möchte, obwohl ich sonst immer gern auch noch eine zweite Tasse genommen habe? Also Projektunterlagen eingepackt und natürlich ein Fläschchen Wasser. Sie hat es recht gut aufgenommen und meinte nur: “Na mal sehen, wie lange du das durchhälst…”. Es gab dann also Erdbeertorte mit Mineralwasser, auch nicht mein Fall, aber auch gemeistert.

3. Mai 2010

Der dritte Tag des Wasserexperimentes und mein erster Arbeitstag im Mai. Unter der Woche frühstücke ich nicht zuhause, sondern erst im Büro. Meine Kolleginnen schauten mich etwas ungläubig an, als ich den geliebten Kaffee mit den Worten “für mich heute mal keinen” abbestellte. Ob ich schwanger sei, wollten sie wissen… Ich habe ihnen dann von dem Projekt erzählt und sie gaben sich damit zufrieden. Aber sie würden NIEMALS an so etwas teilnehmen, kein Kaffee am Morgen, das geht ja gar nicht. Habe ich dann beizeiten auch bemerkt. Der Kaffeeduft aus den Tassen der Kolleginnen wurde durch meine Nase offenbar magisch angezogen. Ich hätte mir am liebsten in der Ar… gebissen. Aber nein, ich bin hart geblieben und habe noch einen extra Schluck Gerolsteiner gegönnt.

Zu den restlichen Mahlzeiten wieder kein Problem mit dem Wassergenuss. Aber eins möchte ich festhalten: ich fühlte mich nach diesem Arbeitstag – der bei mir schon 13 Uhr endet – recht ausgelaugt. Ich war irgendwie müde und geschafft und hatte Kopfschmerzen. Ob diese nun vom Kaffeeentzug oder von etwas anderem kamen, kann ich nicht beurteilen.

4. Mai 2010

Da war er wieder, der leckere Kaffeeduft im Büro. Aber ich hatte ja gestern schon meine Ration abbestellt, deswegen konnte ich auch nicht in Versuchung geraten. Die anderen sind dennoch zu beneiden 🙁 Ich gewöhne mich langsam an das Mineralwasser zum Frühstück, obwohl es nicht wirklich mein Fall ist. Heute traten seltsamerweise auch wieder die Kopfschmerzen auf. Wie gesagt, ich kann nicht deuten, ob der Kaffeeentzug oder etwas anderes die Ursache ist. Ich werde das wohl im Auge behalten müssen…

Zum Mittag im Büro – frisches Tomaten-Mozzarella-Baguette – passte Gerolsteiner natürlich wieder sehr gut. Zum Feierabend gegen 13 Uhr hatte ich dann einen furchtbaren Heißhunger auf Schokolade. Ich konnte einfach nicht anders und habe mich, auch wegen der Hoffnung, dadurch die Kopfschmerzen beseitigen zu können, für einen leckeren Schoko-Cappu entschieden – JA ich habe gesündigt! Ich hatte sogar ernsthaft ein schlechtes Gewissen dabei. Den Rest des Tages habe ich mit Wasser durchgestanden…

Was mir heute aber ganz extrem aufgefallen ist – und zwar negativ – ist der fade Geschmack im Mund. Bei allen anderen Getränken hat man nach deren Genuss irgendeinen Nachgeschmack für einige Zeit. Bei Wasser ist da einfach nichts. Ich greife dadurch allerdings öfter zu der Flasche, aber mehr oder weniger um den Mund zu spülen. Vielleicht ein positiver Nebeneffekt…

5. Mai 2010

Mittwoch – mein freier Tag. Da die Kleine in die Krippe muss, beginnt der Tag recht früh. Das Frühstück besteht aus Cornflakes mit Milch (die ja im Müsli erlaubt ist) und einer auf dem Tisch stehenden Flasche Gerolsteiner. Nur leider konnte ich da einfach nicht ran. Ich habe mich für Sojamilch entschieden. Asche auf mein Haupt, diese enthält Rohrzucker! Aber immerhin kein Koffein… Am Vormittag und zum Mittag kein Problem mit dem Gerolsteiner, es schmeckt ja auch, wonach eigentlich?

Seit heute sind die Kopfschmerzen weg. Dafür gibt es nun folgende Möglichkeiten:

  1. Ich habe heute frei und damit keinen Stress.
  2. Ich habe den Koffeinentzug überstanden.
  3. Ich habe ein anderes mir schmeckendes Getränk konsumiert – mit Zucker. ODER
  4. Sie haben sich einfach so in Luft aufgelöst – das Wetter hat sich schließlich auch geändert.

Ich werde es wohl nie erfahren… Allerdings hoffe ich, dass ich morgen im Büro nicht wieder welche bekomme.

Sehr auffällig auch heute wieder: Mein Heißhunger auf Süßes. Da ich nicht schwanger bin, muss es etwas anderes sein. Im Wohnzimmerschrank werde ich fündig: leckere Schokolade mit Smarties drin. Ich kann einfach nicht anders, die Hälfte davon verschwindet auf Nimmerwiedersehen… Zum Kuchen am Nachmittag gönne ich mir noch eine kleine Tasse Sojamilch, bevor ich mich wieder meinem Gerolsteiner widme, mit dem ich den Tag auch ausklingen lasse. Das Wasser schmeckt übrigens frisch aus dem Keller bzw. leicht gekühlt wesentlich besser als abgestanden bei Raumtemperatur.

6. Mai 2010

Der Morgen beginnt mit Wasser und der Frage einer Kollegin, wie lange ich das jetzt machen will ohne Kaffee. Außerdem habe ich heute doch wieder Kopfschmerzen und noch dazu Nackenschmerzen. Diese verschwinden am späten Nachmittag. Der Heißhunger auf Süßigkeiten begleitet mich den ganzen Tag und wird mit der von gestern verbliebenen Schokolade gestillt. Zum Mittag gibt es Nudeln mit Tomatensauce, Wasser dazu ist kein Problem. Am Nachmittag gönne ich mir dann doch wieder eine Tasse Sojamilch. Bis zum Abend schaffe ich problemlos eine ganze Flasche Gerolsteiner Naturell. Für mich schon eine große Leistung, da ich ja wie schon in der Bewerbung geschrieben, extrem trinkfaul bin. Ich kenne eigentlich keinen Durst. An normalen Tagen habe ich bisher mit Kaffee und Cappuccino zusammen nicht mal einen Liter Flüssigkeitsaufnahme zusammen bekommen. Zumindest in diesem Punkte bin ich jetzt sehr stolz auf mich 😉

7. Mai 200

Im Büro fragt mich zum ersten Mal keiner, ob ich einen Kaffee möchte. Langsam hat es sich wohl rumgesprochen. Das ich auch heute wieder Kopfschmerzen habe, brauche ich sicher nicht erwähnen. Noch dazu gekommen sind Nackenschmerzen, und das schon am Morgen. Auch mal was Neues, sonst entstanden die immer erst im Laufe des Tages von Auf-den-Bildschirm-starren. Schokolade ist inzwischen mein ständiger Begleiter, mein Frühstück besteht aus einem Schokohörnchen und einem Kinder Pingui… Dazu natürlich Wasser.

Zum Mittag gibt es ein belegtes Brot mit Ei und Schinken, dazu passt Gerolsteiner hervorragend. Am Nachmittag sind wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich sündige wieder und trinke eine Tasse seltsamen Tee, der aber wie Cappuccino schmeckt. Thai Latte oder sowas. Auf jeden Fall sehr lecker und zum Glück süß. Den Rest des Tages stehe ich so wieder problemlos mit Mineralwasser durch und leere insgesamt anderhalb Flaschen, also ca. 2 Liter.

Heute ist mir aufgefallen, dass ich mehrmals täglich seltsam aufstoßen muss, Sodbrennen? Hatte auch noch nie. Kann leider nicht zuordnen, ob es vom Gerolsteiner kommt oder von den Abnehmpillen, die ich ebenfalls seit dieser Woche einnehme. Auf jeden Fall ist es sehr unangenehm.

8. Mai 2010

Wochenende. Der Tag startet mit einem Frühstück bestehend aus Cornflakes mit Milch, die ist ja zum Glück erlaubt. Dann geht es raus mit dem Kinderwagen. Die Naturell-Flaschen sind recht sperrig und damit ungeeignet zur Mitnahme. Da ich von Gerolsteiner doppelt ausgestattet wurde, nehme ich eine Flasche Medium mit. Halb so groß und damit praktisch für unterwegs. Eigentlich mag ich kein Wasser mit Sprudel, aber dieses schmeckt mir erstaunlicherweise doch ganz gut. Meine Kopfschmerzen sind weg! Aber es ist ja auch Wochenende.

Bis zum Nachmittag halte ich gut durch mit dem Wassertrinken, dann gibt es Schokoladenkuchen bei der Schwiegermutter. Dazu genehmige ich mir wieder eine Tasse Kaffee 🙁 und fühle mich gut dabei. Bis zum Abend bleibe ich dann beim Wasser, auch zum Grillen passt es sehr gut, es neutralisiert die ganzen Geschmackserlebnisse von Steak, Bratwurst usw. Kann ich nur empfehlen. Selbst die Gäste greifen gern auf Gerolsteiner zurück und spülen damit ihr Essen hinunter.

9. Mai 2010

Sonntag – Ausschlafen bis um sieben, dann wirds Töchterchen wach. Zum Frühstück gibts Pfingstbrot mit Nutella und eine Tasse Sojamilch. Habe ja noch keine Antwort, ob die nun erlaubt ist, also ist sie bisher nicht verboten 😉 Den Vormittag und frühen Nchmittag stehe ich mit dem Gerolsteiner gut durch und leere eine ganze Flasche Naturell.

Am Nachmittag kommen meine Eltern zu Besuch mit Pflaumenkuchen. Hm, dazu passt das Wasser, aber meine Mutter ist ein wenig erstaunt, dass ich keinen Kaffee trinke. Ich reiche ihr den Projektfahrplan, soll sie doch selber lesen. Ihr ist bekannt, dass Gerolsteiner wohl ein sehr gutes Wasser wäre. Aber auf ihren Kaffee am Nachmittag möchte sie NIE verzichten. Sie trinkt im Laufe des Besuches bei mir eine Flasche Gerolsteiner Medium, würde ihr sehr gut schmecken, hätte auch nicht zuviel Kohlensäure.

Später kommt auch noch mein Bruder vorbei und findet den Projektfahrplan. Auch er interessiert sich für das Projekt. Er trinkt seit zwei Jahren ausschließlich Gerolsteiner, wenn er Wasser konsumiert, ansonsten natürlich auch andere Getränke wie Bier, Tee usw.. Das Projekt findet er so interessant, dass er beschließt, mal für sich zu versuchen, wie es ist so ohne Kaffee. Mit bisher drei Tassen am Tag dürfte das eine Herausforderung werden. Da ich genug Wasservorrat für zwei bekommen habe, gebe ich ihm zum Start einen Sixpack davon mit. Mal sehen, ob es nochmal von dem Experiment berichtet oder ob es es schon wieder vergessen hat.

10. Mai 2010

Die Woche startet früh. Da ich unter der Woche wie schon erwähnt nicht frühstücke, vermisse ich meinen Kaffee aber kaum. Nichts zu essen, nichts zu trinken, das passt schon. Etwas später im Büro gönne ich mir einen Joghurt und ein Schokohörnchen, das kann man auch gut mit Wasser runterspülen. Während der Arbeit nehme ich immer wieder einen Schluck aus der bereit stehenden Flasche, bis zum Mittag ist sie damit halb leer. Auch zum belegten Käsebrot am Mittag schmeckt Wasser sehr gut, es neutralisiert ein wenig den Geschmack im Mund.

Am Nachmittag erwische ich mich wieder am Kühlschrank bei der Soja-Milch. Bevor sie darin schlecht wird, gieße ich mir eine Tasse ein. Hm, köstlich. Ich glaube, ich kann einfach nicht ohne süße Getränke. Aber so ungesund ist die Milch ja auch nicht. Der Heißhunger nach Süßem lässt einfach nicht nach. Ich bin ständig auf der Suche nach was Essbarem, um diese Gelüste zu stillen 🙁 Außerdem sind die Kopfschmerzen zurück. Langsam bin ich der Verzweiflung nahe. Nach Einnahme einer Tablette und viel Ablenkung sind sie glücklicherweise am späten Nachmittag verschwunden. Aber wenn sie morgen wiederkehren, was dann?

Abends gibt es Döner, auch dazu ist Gerolsteiner optimal zum Runterspülen bzw. für die Geschmacksneutralisierung. Medium schmeckt mir inzwischen sogar besser als Naturell. Bisher habe ich ja so gut wie nie Mineralwasser getrunken, und wenn dann nur Stilles. Ansonsten eben immer Wasser mit Geschmack, meistens Apfel. Ich war immer der Meinung, dass ich von Kohlensäure Kopfschmerzen bekomme, scheint aber ein Trugschluss zu sein. Die Medium-Flaschen sind etwas praktischer, da sie handlich sind und somit überall mit hingenommen werden können. Das Wasser hat nicht zuviel Kohlensäure, ist aber nicht so leblos “im Abgang” wie Naturell. Ich glaube, ich werde umsteigen für die restlichen Tage vom Mai. Bin ich froh, dass mein Keller inzwischen ein Wasserlager ist und ich sogar Auswahl habe.

11. Mai 2010

Ein Tag wie jeder andere vorher. Im Büro versinke ich in der Arbeit und vergesse darüber ein wenig, genügend zu trinken. Gerade mal zwei Gläser werden es bis Feierabend. Am Nachmittag greife ich zum Kuchen wieder auf meine Sojamilch zurück. Ansonsten bleibe ich den ganzen Tag standhaft. Die Kopfschmerzen haben nachgelassen, aber am Vormittag hatten sie sich nochmals gemeldet. Inzwischen habe ich mich wohl ans Wasser gewöhnt. Die kleinen Medium-Flaschen finde ich nach wie vor sehr schick. Sie sehen auch zum Fernsehabend auf dem Tisch recht gut aus und verdecken nicht die Sicht – im Gegensatz zu den großen Naturell-Flaschen. Für morgen habe ich etwas ganz Tolles, ihr könnt gespannt sein…

12. Mai 2010

So, wie gestern angekündigt: Ich habe eine Trinkuhr. Was macht sie? Sie erinnert mich regelmäßig daran, dass ich etwas trinken muss.

Ich zitiere die Funktionsweise aus der Bedienungsanleitung:

“Das Display zeigt zunächst den Start-Smiley. Im Laufe der nächsten Stunde verändert sich dessen Gesichtsausdruck alle 15 Minuten. Nach 1,5 Stunden schaltet sich der Vibrationsalarm zum ersten Mal und für kurze Zeit ein. Nach 2 Stunden hören Sie den Vibrationsalarm in immer kürzeren Abständen. Nach 2,5 Stunden endet der Alarm und die Uhr schaltet sich aus. Bei Ertönendes Alarms sollten Sie etwas trinken…”

Toll oder? Die Trinkuhr wurde im September bei trnd vorgestellt, direkt daraufhin habe ich sie mir auch im Internet bestellt. Leider nur anfangs mal kurz genutzt, dann landete sie in einer Schublade. Zum Gerolsteiner-Projekt passt sie doch aber sehr gut.

Ich habe sie also früh angeschaltet und der Smiley strahlte mich an. Immer wenn ich wieder Mineralwasser getrunken habe, wurde die Uhr “reanimiert” und startete somit von Neuem. Und wenn ich das Trinken doch mal länger vergessen habe, erinnerte sie mich spätestens nach anderthalb Stunden daran.

Da ich mittwoch frei habe, hatte ich nicht viel Stress und bin mit Gerolsteiner gut über den Tag gekommen. Von der Soja-Milch sind mir inzwischen die Vorräte ausgegangen, sodass ich da auch nicht mehr in Versuchung gerate.

Zum Abendessen gab es chinesisch vom Imbiss. Mineralwasser passt dazu auch sehr gut. Das Essen ist immer ein wenig seltsam gewürzt und hinterlässt einen komischen Nachgeschmack, dieser ließ sich mit Gerolsteiner hervorragend neutralisieren.

13. Mai 2010

Vatertag, aber ich bin ja weiblich 😉 Also kein Problem. Zum Frühstück gabs wieder Cornflakes mit etwas Milch. Danach gings mit dem Kinderwagen auf die Piste, mit dabei wieder ein Fläschchen Gerolsteiner Medium für Mama. Diese war bis zum Mittag leer und wurde durch eine Flasche Naturell ersetzt.

Mittags gabs Nudeln mit Tomatensauce, dazu ein frisches Glas Wasser. Am Nachmittag wurde ich durch meine Trinkuhr regelmäßig ans Trinken erinnert und leerte somit die 1,5-Liter-Flasche bis zum Abend problemlos. Das Wasser schmeckt mir immer besser. Der Wechsel zwischen Medium und Naturell nach Bedarf macht es irgendwie einfacher. Wenn ich richtig Durst empfinde, trinke ich lieber Medium. Wenn ich nur trinke, weils halt grad mal wieder fällig ist, geht Naturell besser runter.

Abends zu den Schnitten passte das Wasser auch sehr gut. Mein Mann mischt sich damit immer Saftschorlen und trinkt diese dann. Nur Wasser mag er nicht in großen Mengen.

14. Mai 2010

Der Tag nach Vatertag und da es ein Brückentag ist, habe ich frei. Die Kinderkrippe bleibt heute geschlossen, also übernehme ich die Betreuung meiner Tochter 😉 Zum Frühstück gibt es wie immer Müsli mit etwas Kakaopulver und Mich. Im Anschluss geht es mit der Kleinen auf Tour, schließlich möchte sie sich nicht zuhause langweilen sondern etwas erleben. Leider regnet es. Somit beschränkt sich unser Ausflug auf überdachte Gebäude, in denen man einkaufen kann. Auf deutsch: das Kaufland. Dort gibt es immer noch kein Gerolsteiner, hätte mich ja mal interessiert, was eine Flasche kostet. Ich nehme mal an, auf jeden Fall mehr als mein herkömmliches Mineralwasser, Eigenmarke K Classic. Aber Gerolsteiner schmeckt wie schon erwähnt ganz anders und auf jeden Fall viel besser.

Während des Mittagsschlafes meiner Tochter muss ich Bügeln und komme dabei ordentlich ins Schwitzen. Die 1,5-Liter-Flasche nimmt in dieser Zeit rasant ab. Praktisch, das Dampfbügeleisen muss ständig mit Wasser nachgefüllt werden, diesen Zeitpunkt nutze ich, um selbst auch wieder aufzutanken. Wozu brauche ich da noch eine Trinkuhr???

Am Nachmittag gönne ich mir einen Smoothie, den teste ich für die Testladies und möchte da natürlich auch drüber berichten. Das Getränk besteht ja zu 100% aus Obst, das dürfte während des Gerolsteiner-Projektes also unbedenklich sein. Ob ich das nun esse oder trinke, macht sicher keinen Unterschied. Außerdem ist so mein Verlangen nach etwas Süßem gestillt.

Am Abend bestellen wir uns Pizza. Dazu passt Mineralwasser wieder ausgezeichnet, wie schon an einigen Vortagen erwähnt, zum Hinunterspülen des Essens und zum Neutralisieren des Geschmacks. Den Rest des Tages genieße ich Gerolsteiner mit jeweils einem winzigen Schluck vin dem leckeren Smoothie im Glas, sozusagen eine Schorle. Kann man das auch bei stillem Wasser so nennen?

15. Mai 2010

Halbzeit im Gerolsteiner-Projekt. Heute war für mich ein leichter Tag. Das Frühstück wie immer, den ganzen Vormittag regelmäßig Mineralwasser dank Erinnerung durch meine Trinkuhr. Mittagessen ist ausgefallen, da keiner zuhause war. Was soll ich da groß kochen?

Die Kopfschmerzen aus der Anfangszeit des Projektes sind glücklicherweise Geschichte. Allerdings habe ich bisher keinen positiven Nebeneffekt des Wassertrinkens erkennen können. Vielleicht braucht mein Körper dafür etwas länger. Der Heißhungen auf Süßes lässt inzwischen aber nach, ich durchsuche das Haus nicht mehr nach Süßigkeiten. Ich glaube, der Verzicht auf Zuckerzeugs ist bei mir dramatischer als der Kaffeeentzug. Ohne Kaffee könnte ich wohl leben, nicht aber ohne Süßigkeiten.

Für die nächsten beiden Wochen nehme ich mir vor, mich gesünder zu ernähren und mehr Sport zu treiben. Wollte ich ja eigentlich schon von Beginn des Projektes an machen, aber da fehlte durch die Kopfschmerzen und die Müdigkeit der Elan. Nun setze ich mir einfach mal das Ziel, bis Ende Mai noch ein zwei Kilo Schwangerschaftsspeck loszuwerden. Schließlich wird meine Tochter am 6. Juni bereits ein Jahr alt, da wirds ehrlich gesagt mal Zeit…

16. Mai 2010

Der Tag beginnt etwas anders, ohne Müsli. Dafür heute mal Nutella-Brötchen 😉 Mineralwasser dazu. Frühstück mit Wasser ist für mich immer das schlimmste, hätte lieber ein warmes Getränk (aber auch keinen Tee). Aber überstanden. Ebenso den Vormittag, da hatte ich bisher immer die wenigsten Probleme mit dem Wassertrinken.

Zum Mittag gibt es Kartoffeln mit Spinat und ein frisches Wasser, passt gut. Den Nachmittag halte ich wieder recht tapfer durch. Zum Kuchen habe ich auch Probleme mit Mineralwasser, zum Kaffeetrinken am Nachmittag gehört doch auch ein Kaffee oder? Heißt ja nicht: Komm mal zum Wasser vorbei? Da würde wahrscheinlich auch keiner kommen. Jedenfalls waren meine Eltern da und bestanden auf ihren Kaffee, dem habe ich mich angeschlossen – was für ein Genuss.

Den Rest des Tages habe ich mich dann wieder voll und ganz Gerolsteiner gewidmet. Es löscht den Durst einfach besser als jede Limo – ich bin kein großer Limonaden- und Cola-Fan – und ist noch dazu viel gesünder. Zumindest bei diesem Aspekt hat das Projekt bei mir schon was bewirkt, sonst stand immer Fruchtsaft auf dem Tisch. Aber die Kalorien…

17. Mai 2010

Montag, Wochenbeginn. Frühstück fand im Büro statt, nach Kaffee fragt mich inzwischen keiner mehr. Eine Kollegin wollte nur wissen, ob ich dann ab Juni wieder welchen mittrinke. Weiß ich jetzt noch nicht. Den ganzen Vormittag habe ich nichts getrunken, soviel Stress hatte ich. Durstgefühl kenne ich ja so gut wie nicht, da merke ich leider auch nicht, dass ich vielleicht mal was trinken sollte. Erst zum Feierabend um 13 Uhr habe ich die Flasche Gerolsteiner stehen sehen.

Am Nachmittag habe ich dann wieder kleine Wasserreserven in meinem Körper anlegen können, eine ganze Flasche Naturell habe ich heute aber leider nicht geschafft. Bin sehr enttäuscht von mir.

18. Mai 2010

Ein leichter Tag für mich. Im Büro gibt es nur zwei Fälle:

  1. Ich trinke den ganzen Vormittag gar nichts – siehe gestern – weil ich es einfach vergesse oder
  2. Ich trinke so viel, dass eine Flasche kaum reicht, so wars heute.

Also den 1,5 Liter innerhalb von 6 Arbeitsstunden geleert und dementsprechend oft auch die Blase. Aber so muss ich mich wenigstens mal bewegen und mache eine kurze Pause von der Arbeit bzw. dem PC. Soll man ja schließlich regelmäßig machen 😉

Am Nachmittag ebenfalls kein Problem mit dem Wassertrinken. Bei uns im Haus steht nahezu in jedem Zimmer eine angefangene Flasche Gerolsteiner. Somit ist es kein Problem, immer mal ein Schlückchen davon zu nehmen, wenn man Durst hat bzw. die Flasche entdeckt.

Mir ist jetzt aufgefallen, dass es mir unter der Woche (also werktags) einfacher fällt, die Projektvorgaben einzuhalten. Das liegt aber auch daran, dass ich in der Woche so gut wie nicht frühstücke außer im Vorbeiflitzen und dass nachmittags kaum Kuchen im Haus ist, sodass man auf die Idee kommen müsste, Kaffee dazu zu trinken.

Am Wochenende ist das anders. Da wird zuerst in Familie gefrühstückt. Da sitzt man gemütlich zusammen am Tisch, dazu passt natürlich ein heißes Getränk wie Kaffee oder Cappuccino optimal. Am Nachmittag kommt sehr oft Besuch in Form von Eltern, Schwiegereltern oder Geschwistern samt Familie, die natürlich gern Kaffee und Kuchen konsumieren möchten. Und man schließt sich dem dann doch automatisch an…

19. Mai 2010

Mittwoch und bekanntlich mein freier Tag. Da ich allein zuhause bin, läuft es mit dem Wassertrinken sehr gut. Meine Trinkuhr erinnert mich regelmäßig daran, indem sie wie verrückt auf dem Tisch vibriert und so schlecht ignoriert werden kann.

Mir ist aufgefallen, dass nicht nur die Kopfschmerzen seit einiger Zeit weg sind, sondern auch der extreme Heißhunger auf Süßes. Hat sich inzwischen gewendet, nun suche ich nur noch nach Essbarem, und das kann auch gern mal ein Wiener oder ein belegtes Brötchen sein. Also auf jeden Fall schon mal gesünder als immer der Süßkram. Vielleicht schaffe ich da jetzt auch noch mein Abnehmziel? Wann fange ich mit Sport an? Morgen… heute auf jeden Fall nicht mehr. Oh je, der innere Schweinehund. Ein Fitnessstudio-Test mit Teilnahmepficht wäre für mich das Richtige…

Immerhin komme ich inzwischen auf mindestens einen Liter Flüssigkeitsaufnahme am Tag, meist sogar mehr. Das war ja vor dem Test ein wenig anders. In der Bewerbung habe ich angegeben, dass mein Körper eigentlich schon ausgetrocknet ist bzw. sein müsste und dass ich dadurch auch Probleme mit Haut und Haaren habe. Gut, daran hat sich so schnell nichts geändert, hätte mich auch gewundert. Aber wenigstens hat sich der Zustand auch nicht verschlechtert.

Ich kann nun nicht sagen, dass ich mich seit Anfang Mai fitter, konzentrierter oder leistungsfähiger fühle. Aber auf jeden Fall nehme ich das Trinken (von Wasser) jetzt bewusster wahr und versuche meinem Körper regelmäßig Flüssigkeit zuzuführen. Ein paar Tage sind ja nun auch noch, vielleicht tut sich noch was…

20. Mai 2010

Langsam gehen mir die Worte zum Bloggen aus. Ja, was soll ich schreiben? Ein Tag, wie jeder zuvor? Im Büro hat mir eine Kollegin Kaffee angeboten, weil sie etwas zuviel gekocht hatte. Ich habe dankend zugestimmt. War nur ein Schlückchen. Ansonsten gabs bis zum Feierabend nur noch Gerolsteiner…

Am Nachmittag blieb nicht viel Zeit, an Kaffeetrinken oder ähnliches zu denken. Es stand Hausputz an und gleichzeitig Kinderbetreuung. Da bietet sich natürlich ein Getränk aus einer Flasche an, weil man diese überall mit hinschleppen kann, wo man halt grad beschäftigt ist. Meine Tochter (knapp 1 Jahr alt) fand die kleine Gerolsteiner-Flasche mit einem klitzekleinen Rest drin auch sehr interessant und konnte sich sehr lang damit beschäftigen. Sehr gut, so habe ich meine Aufgaben schneller geschafft.

Da fällt mir ein: Wie ist das eigentlich nun mit der Zubereitung von Säuglingsnahrung (Milch) aus Gerolsteiner? Dass man Naturell dafür nehmen kann, weiß ich bisher nur aus dem Projektfahrplan, auf der Flasche selbst steht leider nichts dazu. Ist der Mineraliengehalt für Kleinkinder unbedenklich?

21. Mai 2010

Heute fällt mir tatsächlich mal nichts ein zum Schreiben. Ich habe es geschafft, eine Flasche Gerolsteiner Naturell zu leeren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Anderen Getränken bin ich heute nicht begegnet, sodass ich auch nicht in Versuchung geraten konnte.

Mir ist aufgefallen, dass die Naturell Flasche etwas unpraktisch zu halten ist, gerade wenn sie noch recht voll ist. Das verwendete Material ist recht dünn und nachgiebig, so knickt die Flasche recht schnell ein. Nicht unbedingt schön, ist mir schon mehrfach passiert, dass ich etwas verschüttet habe bzw. etwas nicht in den Mund sondern daneben ging.

Bei den Medium-Flaschen ist das besser gelöst, die finde ich sowieso hübscher und praktischer. Durch die bauchige Form können sie im oberen Bereich nicht knicken. Gibt es die in dieser Form überhaupt zu kaufen? Ich konnte sie bisher nirgends entdecken 🙁

22. Mai 2010

Samstag und Bombenwetter. Da gehts natürlich raus in den Garten. Ein ordentlicher Vorrat Gerolsteiner Medium dabei. Sehr schön zum Durstlöschen und schmeckt auch lauwarm noch einigermaßen erträglich.

Nachdem ich nun gerade auch die 3. Umfrage bei trnd beantwortet habe, ist mir bewusst geworden, dass der Projektzeitraum in einer reichlichen Woche endet und ich meine Ziele bisher eigentlich nicht erreicht habe. Ich wollte nicht nur ausschließlich Wasser trinken, sondern auch mehr Sport treiben, mich gesünder ernähren und dies mit Abnehmpillen unterstützen. Gut, die eine oder andere Diätpille hat es auch mal in meinen Magen geschafft, das wars aber auch schon mit meinen guten Vorsätzen. Ich glaube, so helfen die auch nicht.

Nun nehme ich mir einfach für die letzte Woche mal vor, dass ich ALLE genannten Vorhaben in die Tat umsetze! Meine Tochter wird in 2 Wochen schon ein Jahr alt und der Schwangerschaftsspeck hängt immer noch an mir. Dafür fehlt inzwischen die Ausrede.

31. Mai 2010

Mal sehen, obs einer merkt, dass jetzt hier paar Tage fehlen? Nein, fällt nich auf oder? Ich hätte nichts anderes berichten können, als alle Tage zuvor. Nachdem ich nun endlich aufgrund der Berichtbewertung durch trnd erfahren habe, dass meine geliebte Sojamilch kein Getränk, sondern ein Lebensmittel ist und damit bis zum Abwinken konsumiert werden darf, habe ich davon auch Gebrauch gemacht. Auf Kaffee konnte ich so hervorragend verzichten. Ich könnte wohl auch ohne leben. Aber nicht ohne meinen Süßkram und sei es die erwähnte Sojamilch.

Das Projekt ist inzwischen beendet und auch ich bringe diesen Blogbeitrag damit zum Abschluss. Aber nicht, ohne vorher noch eine Zusammenfassung und ein Fazit abzugeben.

Der Monat mit Stern hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass mal ein ähnliches Projekt kommt. Wie schon mal weiter oben geschrieben, braucht mein persönlicher innerer Schweinehund ein wenig Zwang, damit er sich im Zaum hält. Meine Ziele waren:

  1. Einen Monat lang ausschließlich Gerolsteiner-Mineralwasser zu trinken,
  2. ein paar Pfunde loszuwerden, sei es mithilfe von Abnehmkapseln und
  3. zur Unterstützung regelmäßig Sport zu treiben, wenn auch nur auf dem Balance Board meiner Wii.

Die Ergebniss der einzelnen Punkte sind die folgenden:

  1. Der ausschließliche Konsum von Mineralwasser ist mir nicht gelungen. Zwar konnte ich mich zumindest im Büro standhaft gegen den morgendlichen Kaffee wehren, dies ist mir aber zuhause am sonntäglichen Frühstückstisch und zu Familienfeiern nur schwer gelungen. Hier und da schaffte es immer wieder ein Tässchen braunes Koffein in meinen Magen, und das mit Genuss 🙂 Schwerer fiel mir aber der Verzicht auf Cappucchino und andere Getränke dieser Kategorie. Nachmittags habe ich gerade gegen Ende des Projektzeitraumes gerne wieder darauf zurückgegriffen.
  2. Gut, die Waage sagt, einige Pfunde sind weg. Huch, wo sind sie hin? Die Abnehmkapseln habe ich ständig vergessen einzunehmen, die waren es also schon mal nicht. Wohl eher der Stress im Haus, verbunden mit Krankkeit meiner Tochter bzw. Vorbereitungen zu deren 1. Geburtstag. Ja, Bewegung macht schlank und Stress offensichtlich auch.
  3. Ich habe eine Wii und ein Balance Board? Wow, funktionieren die Teile denn noch, so lange wie die schon ungenutzt im Schrank stehen? Wann war nochmal das Projekt bei trnd, an dem ich mich als freiwilliger Teilnehmer gemeldet habe und brav nahezu täglich meine Trainingseinheiten absolviert habe? War leider nichts mit Sport im Monat Mai, abgesehen von den Hunderten Treppenstufen, die ich täglich in unserem Häuschen zurücklege, um von einem Raum in den anderen zu kommen.

Fehlt noch mein Fazit: Auf den Kaffee im Büro werde ich weiterhin verzichten, brauche ich nicht, um früh in die Gänge zu kommen. Zumindest das habe ich im letzten Monat gelernt. Bis zum Feierabend werde ich versuchen, regelmäßig Mineralwasser zu konsumieren, allerdings die vom Chef zur Verfügung gestellte Marke. Zuhause werde ich am Nachmittag nicht ohne meinen Cappucchino am Kaffeetisch sitzen. Den restlichen Tag werde ich in Zukunft mehr Mineralwasser trinken und auf Obstsäfte weitestgehend verzichten (schon allein der Kalorien wegen bzw. des Säuregehaltes). Naja und meine Sojamilch lasse ich mir sowieso von keinem nehmen.

Danke trnd und Gerolsteiner, dass ich an dem Projekt teilnehmen durfte und danke an alle Leser, die es bis hier unten geschafft haben.

sakon testet True Fruits purple

May 20th, 2010 veröffentlicht in Gesundheit & Ernährung

Dank der Testladies darf ich zwei tolle Smoothies testen und möchte hier darüber berichten. Heute stelle ich Euch das zweite Testprodukt vor, aus diesem Grund ähneln sicher einige Passagen meines Berichtes dem des zuerst getesteten Smoothies.

Smoothie

Der Begriff Smoothie kommt aus dem Englischen von smooth und bedeutet fein, gleichmäßig, cremig. Darunter versteht man sogenannte Ganzfruchtsaftgetränke. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften wird dabei die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis der Smoothies ist somit das Fruchtmark oder -püree, das je nach Rezept mit Säften gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten. (Quelle: Wikipedia)

Vertrieb

Meine beiden Testprodukte wurden mir direkt vom Hersteller – true fruits – zugeschickt. Keine billigen Plastikflaschen, sondern Glasflaschen mit wiederverschließbaren Schraubverschluss. Hervorragend verpackt in Luftpolsterfolie und einem Styroporkarton. Damit das ganze schön kühl und frisch bleibt, lag auch noch ein Kühlakku bei. Die Smoothies sind im gut sortierten Supermarkt oder über das Internet erhältlich unter www.true-fruits.com. Dort kann man sie in Abpackungen zu 250 ml bzw. 750 ml bestellen, muss aber eine bestimmte Mindestmenge abnehmen. Der Preis pro 250 ml-Flasche liegt bei etwas über 2 Euro.

Hersteller

Da sind wir auch gleich beim nächsten Punkt. Hergestellt und vertrieben werden die Smoothies durch die

true fruits GmbH
Augustusstraße 1
53229 Bonn

Tel.: 0228 3873 30
Fax: 0228 3873 330
Mail: info@true-fruits.com

Es gibt sogar eine true-fruits-Suchtberatung unter der Rufnummer 0800 55 88 55 22 (gebührenfrei)!

Sorten

Insgesamt gibt es sieben verschiedene Varianten und zwar:

  • true fruits energy (Traube, Kirsche, Birne, Kakao, Guarana),
  • true fruits detox green (Ananas, Apfel, Orange, Banane, Caju, Minze & Limette),
  • true fruits white (Apfel, Kokosnuss, Ananas, Banane, Orange),
  • true fruits pink (Apfel, Orange, Banane, Himbeere),
  • true fruits orange (Apfel, Acerola, Orange, Banane, Mango),
  • true fruits yellow (Apfel, Orange, Banane, Maracuja, Mango) und
  • true fruits purple (Apfel, Orange, Banane, Himbeere, Heidelbeere, Johannisbeere, Brombeere).

über den ich berichten möchte.

True Fruits purple

Einen Überblick über die Zusammensetzung habe ich bereits gegeben, jetzt gehe ich näher darauf ein. Meine Testflasche enthält also 250 ml. Als erstes fällt auf, dass man direkt an der Flasche erkennt, wieviel Frucht welcher Sorte enthalten ist. Dazu hat der Hersteller nämlich eine Skalierung angebracht, die mir genau die Füllhöhe der einzelnen Zutaten anzeigt. Einige von euch kennen das vielleicht von einem Shaker, auf dem schon Rezepte vorgegeben sind.

Für alle, die mit der Skalierung nichts anfangen können, befindet sich auf der Rückseite der Flasche selbstverständlich noch eine Inhaltsliste sowie die Auflistung der Zutaten.

Zutaten

Enthalten sind Apfelsaft 34%, Bananenmark 17%, Orangensaft 15%, Himbeermark 10%, Heidelbeermark 8%, Brombeermark 6% und Johannisbeermark 10%. Diese Zutaten stammen aus:

  • 1 gepresstem Apfel,
  • 1/2 pürierter Banane,
  • 1/2 gepresster Orange,
  • 13 gemahlenen Himbeeren,
  • 19 gemahlenen Heidelbeeren,
  • 7 gemahlenen Brombeeren,
  • 20 gemahlenen roten Johannisbeeren und
  • 20 gemahlenen schwarzen Johannisbeeren.

Der Smoothie besteht aus 100% Frucht und enthält somit weder Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe, Konzentrate oder Zuckerzusatz. Lediglich fruchteigenen Zucker.

Nährwerte

Je 100 ml hat der Smoothie folgende Nährwerte:

  • Brennwert 224 kJ bzw. 53 kcal
  • Eiweiß 0,7 g
  • Kohlenhydrate 11,5 g, davon 10,5 g fruchteigener Zucker
  • Fett 0,12 g, davon weniger als 0,1 g gesättigte Fettsäuren
  • Ballaststoffe 1,0 g
  • Natrium 1,2 mg

Haltbarkeit

Smoothies sind aufgrund ihrer Herstellung und fehlender Konservierungsstoffe logischerweise nicht ewig haltbar. Der Hersteller verspricht jedoch, dass er nur Ware ausliefert, die noch mindestens 5 Wochen haltbar ist. Auf meine Testflasche trifft das zu, diese sollte sogar noch 8 Wochen genießbar sein. Gelagert werden Smoothies üblicherweise im Kühlschrank bei 2 bis 7 Grad, gekühlt schmecken sie auch am besten. Vor dem Genuss müssen sie einmal gründlich geschüttelt werden, damit sich die einzelnen Bestandteile ordenlich miteinander vermengen. Nach dem Öffnen sind true fruits ebenfalls im Kühlschrank aufzubewahren und innerhalb von zwei Tagen zu verbrauchen.

Geschmack

Bevor ich zu meinem eigenen Geschmacksempfinden komme, möchte ich auch hier den Hersteller zitieren:

Die Königin – true fruits purple. Diese raffinierte Komposition aus fünf verschiedenen Waldbeeren ist ein Geschmackserlebnis der besonderen Art. Einfach den purpurnen Teppich ausrollen und die Königin vernaschen."

Nun zu mir. Der Smoothie ist dickflüssig, enthält aber kein Fruchtfleisch (höchstens ganz fein püriertes). Vergleichbar ist die Konsistenz mit reinem Mangosaft, wer den nicht kennt, Bananensaft. Er riecht angenehm fruchtig und süß, schmeckt aber eher säuerlich. Ich kann keine einzige der enthaltenen Früchte bzw. Beeren herausschmecken. Da ich mich nicht nur auf meine Geschmacksnerven verlassen wollte, habe ich zusätzlich meinen Mann verkosten lassen, ohne ihm die enthaltenen Zutaten zu nennen. Er kam zum Ergebnis, es wäre Möhrensaft, mit etwas Apfel- und Zitronensaft.

Fazit

Entgegen dem bereits getesteten Smoothie true fruits yellow, der mir wirklich sehr gut geschmeckt hat, ist dieser hier überhaupt nicht mein Fall. Mir ist er zum Einen zu sauer, zum Anderen möchte ich auch die Früchte schmecken können, die enthalten sind und diese nicht nur auf der Zutatenlste aufgeführt wissen. Sicher ist dies Geschmackssache und anderen wird genau dieser Smoothie sehr gut schmecken, weil er eben nicht so süß ist.