Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
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Es klingelt in der Kasse

552032_web_R_K_B_by_Carsten Jünger_pixelio.de Mein Mann ist berufsbedingt Mitglied in der Gewerkschaft, genau gesagt in der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Diese setzt sich für die Interessen der Arbeitnehmer ein und kassiert im Gegenzug Beiträge in nicht unbeachtlicher Höhe. Dafür erhält man unter anderem monatlich eine Zeitschrift mit allen möglichen Artikeln zu oben angegebenen Branchen. Mich interessieren ja solche Berichte und vor allem Zahlen, sodass ich jede Ausgabe des Magazins verschlinge.

Im letzten befand sich dabei ein Artikel zu den Tariferhöhungen in der chemischen Industrie. Die Löhne in dieser Branche sind in den letzten 12 Jahren um sagenhafte 37,2 Prozent gestiegen. Stellt man dieser Zahl die Preissteigerungsrate von 19,4 Prozent gegenüber, haben die Entgelte real also 17,8 Prozent zugelegt. Im Vergleich dazu: laut einer Berechnung des Wirtschaftsinstituts DIW sind die realen Bruttoverdienste seit 2002 um 7 Prozent gesunken. Die chemische Industrie steht demzufolge weit besser da als andere Wirtschaftszweige.

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Immer auf dem neusten Stand

Fernlehrgang Controlling Es gibt Berufe, in denen muss man sich permanent weiterbilden, um mithalten zu können. Meiner zählt ganz offensichtlich dazu – wer es noch nicht weiß, ich bin Steuerfachangestellte. Ständig gibt es neue Gesetze, werden bestehende geändert oder einfach durch die Rechtsprechung anders ausgelegt. Konnte man bisher zum Beispiel ein Arbeitszimmer steuermindernd gelten machen, durfte man das zwischenzeitlich einige Jahre lang nicht und nun dank einiger Klagen rückwirkend doch wieder. Wer soll da noch durchsehen?

Aber auch die Technik entwickelt sich immer weiter. Mussten wir früher jeden Buchungssatz manuell (per Tastatureingabe) erfassen, kann man sich heute schon die Kontenbewegungen von der Bank übertragen lassen und braucht sie nur noch ins System einzuspielen. Oder die Rechnungsausgangslisten der Mandanten, die liebevoll Zeile für Zeile abgetippt wurden – eine Exceldatei ins passende Format umgewandelt, ins Buchhaltungsprogramm eingespielt – fertig. Was also vorher schon mal etliche Stunden dauern konnte, ist jetzt eine Arbeit von wenigen Minuten.

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Digitale Datenarchivierung

Das digitale Zeitalter erfordert tagtäglich Neuerungen in allen Lebensbereichen. Auch im Büro verändern sich viele Prozesse, werden effektiver, ökonomischer und ökologischer gestaltet. Ein Beispiel dafür ist die digitale Archivierung sämtlicher Akten und Papiere. Scannen gehört inzwischen zu einer Grundkompetenz und ist fast an die Stelle des Kopierens von Dokumenten getreten. Nahezu jedes Büro verfügt über wenigstens einen Scanner, der heutzutage auch unerlässlich ist. Da müssen noch nicht digitalisierte Papiere in unserer globalisierten Welt auf die andere Seite des Ozeans geschickt werden, man muss Personalakten scannen und zur optimierten Archivierung werden generell nicht mehr verstaubte Dachböden als Lagerfläche verwendet, sondern lieber die Bytes und Bits einer Festplatte beansprucht.

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Zunehmender Leistungsdruck hat seine Folgen

August 9th, 2012 veröffentlicht in Business & Wirtschaft Tags: , ,

Marvin Siefke  / pixelio.de Auf Grund der Einführung des Bologna-Systems, Bachelor und Masterstudiengängen, haben europäische Studenten immer weniger Zeit, das von ihnen verlangte Arbeitspensum zu schaffen. In kürzester Zeit sollen sie ebenso hochwertige wie wissenschaftliche Artikel und Hausarbeiten verfassen. Doch oft fehlt nicht nur das tiefgründige Wissen, sondern auch Kenntnis über die formale Gestaltung dieser Arbeiten. Auch im Allgemeinen fehlt oft die Zeit, wissenschaftliche Arbeiten Korrektur zu lesen und gegebenenfalls nachzubessern.

Ghostwriter

Dafür gibt es die heimlichen Schreiber, diejenigen Universitätsabsolventen, die als Ghostwriter im Dienste anderer Studenten stehen. Die Auswahlverfahren sind hart, ein Bewerber für diese Tätigkeit muss verschiedene Fertigkeiten mitbringen. Er sollte diskret und gebildet sein und noch dazu einen guten Schreibstil in sprachlicher Perfektion vorweisen können. Was tun die sogenannten Ghostwriter? Die Korrektur, Formatierung, Plagiatsprüfung und auch Übersetzung gehören zum vielfältigen Arbeitsgebiet eines Ghostwriters. Es ist also zu bemerken, dass Ghostwriting nicht zwingend illegal sein muss. Das ist es nur, wenn der offizielle Autor eines Artikels eine eidesstattliche Erklärung abgibt, die Arbeit selbst erstellt zu haben. Die Strafen hierfür sind hoch, in Nordrhein-Westphalen beträgt das Bußgeld für die falsche Erklärung an Eides statt stolze 50000 €. Wenn der beauftragte, anonyme Schreiber davon weiß, macht er selbst sich auch strafbar.

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Keine Lagerhaltung mit Dropshipping

August 8th, 2012 veröffentlicht in Business & Wirtschaft Tags: , , , ,

LagerhaltungHabt Ihr schon mal über einen eigenen Internetshop nachgedacht? Ja ich weiß, viele von Euch haben tatsächlich einen und verkaufen dort die verschiedensten Dinge. Aber ich meine gar nicht Eure selbst hergestellten oder ausrangierten Sachen (abgesehen davon, dass ich die natürlich weiterhin gern kaufe). Als Buchhalterin kann ich Euch sagen, dass man mit einem Onlineshop sehr viel Geld machen kann, vorausgesetzt, man vertreibt die richtigen Produkte.

Ihr stellt Euch das jetzt sicher so vor: da sitzt jemand, der kauft einen riesigen Posten Ware, lagert alles irgendwo ein und beginnt nun, die Artikel einzeln zu verkaufen. Das war zumindest meine bisherige Vorstellung eines Internetshops. Diese Variante mag vielleicht auch funktionieren, kann aber auch nach hinten losgehen. Wenn man nämlich Pech hat, liegen im Lager nur Ladenhüter, die man nicht loswird. In diesem (ungünstigsten) Fall hat man Geld für die Waren investiert und erzielt dem gegenüber nur geringe oder gar keine Einnahmen, was letztendlich zwangsläufig zum Verlust führt.

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Firmenseminare der macromedia-Akademie

August 4th, 2012 veröffentlicht in Business & Wirtschaft Tags: , , , , ,

Bloggen macht Spaß, sonst würde ich es nicht machen. Für mich ist es eine Art online Tagebuch, in welches ich regelmäßig etwas schreibe. Klingt einfach, ist es aber nicht. In ein herkömmliches Tagebuch in Papierform kann man direkt schreiben, man kann also sofort loslegen. Einen Blog muss man erstmal anlegen und sich für ein Design entscheiden. Ich gestehe, ich nutze ein fertiges, da ich mich mit derartiger Programmierung nahezu überhaupt nicht auskenne. Nicht dass es mir an Kreativität fehlen würde, vielmehr scheitert es an der technischen Umsetzung.

Ist der Blog erst einmal angelegt und für Jedermann sichtbar, kann man mit dem Schreiben beginnen. Nun möchte man wahrscheinlich, dass die Texte auch gelesen werden, sonst würde man sie sicherlich nicht online stellen. Also sollte man über Dinge berichten, die andere Leute interessieren und die sie auch verstehen können. Der schönste Artikel in Fachchinesisch bringt leider niemanden etwas, wenn man den Inhalt nicht versteht. Umso mehr man es liebt zu schreiben, umso besser das Ergebnis. Wer ohnehin schreibfaul ist, sollte mit dem Bloggen gar nicht erst beginnen.

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Preisermittlung mittels Kalkulationsschema

Kalkulationsschema Gestern kam es in den Nachrichten: die chinesische Solarindustrie treibt mit ihren Dumpingpreisen die deutsche in den Ruin. Kein einheimisches Unternehmen kann langfristig diesen Preiskampf mithalten, noch dazu, wo die Chinesen bewusst sogar Verluste in Kauf nehmen. Wie lange das noch gut geht, kann keiner vorhersagen. Da ich in der sächsischen Solar-City wohne, erlebe ich allerdings inzwischen regelmäßig Insolvenzen von Firmen der Solarbranche.

Aber wie kalkuliert ein Unternehmen eigentlich seine Preise, um am Markt mithalten zu können? Tja, wenn es nicht wie die Chinesen einen Schleuderpreis festsetzen will, der noch nicht mal die Kosten deckt und wahrscheinlich frei erfunden ist, nutzt es sicher ein Kalkulationsschema. Mit dessen Hilfe kann man einen Preis entweder vorwärts oder auch rückwärts kalkulieren. Wie das funktioniert, erkläre ich am besten mal an einem kleinen Beispiel.

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Werbung per E-Mail

Windows Mail Bekommt Ihr auch jeden Tag so viele Newsletter? Was früher als Flyer im Briefkasten lag, landet im Zeitalter der elektronischen Kommunikation im E-Mail-Postfach. Selbst der einheimische Pizzadienst bringt seine aktuellen Angebote schon längst nicht mehr in ausgedruckter Form als Speisekarte, sondern sendet sie einmal wöchentlich als Mail. Eine recht clevere Idee, denn so spart man Druck- und Vertriebskosten. Es müssen keine Prospekte mehr gedruckt werden und keiner muss losfahren, um diese zu verteilen. Und die Umwelt wird gleichzeitig auch noch geschont, weniger Papiermüll, weniger CO2-Ausstoß…

Zuviel Werbung kann natürlich auch nerven und als störend empfunden werden. Ebenso auch Angebote, die persönlich nicht relevant sind. So erreichen mich immer wieder Newsletter, für die ich mich nie angemeldet habe. Ein Versender für Damenmode in "großen Größen" ist regelmäßig der Meinung, mich über seine aktuellen Angebote informieren zu müssen. Es tut mir leid, aber selbst wenn mir diese teilweise gefallen, kann ich leider damit nichts anfangen; ich trage Größe 34 😉

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Wofür Haftnotizen so gut sein können

June 7th, 2012 veröffentlicht in Business & Wirtschaft Tags: , , , ,

Postit Kennt Ihr die Bilder aus Post-Its, die sich an immer mehr Bürofenstern breit machen? Ganze Figuren und inzwischen auch Geschichten werden mit den kleinen Klebezettelchen gestaltet. Jeder will den anderen übertrumpfen, es ist ein richtiger Konkurrenzkampf ausgebrochen. Auch mein Büro bzw. einige ausgewählte Kolleginnen würden dabei ja gern mitmachen, aber wir dürfen leider die Arbeitsmaterialien – in diesem Fall die Post-Its – nicht so verschwenderisch missbrauchen. Also wird es an unserem Fenster wohl nie auch nur das kleinste Figürchen geben. Obwohl, ein kleines Männlein sitzt zumindest auf meinem Schreibtisch, dafür wurden nur zwei Zettelchen benötigt 🙂

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Auf der Suche nach einem neuen Job

Auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz kommt man heutzutage kaum noch um das Internet herum. Als ich vor einigen Jahren meine Ausbildung abgeschlossen hatte, war die Technik noch nicht so weit. Also habe ich mir regionale und teilweise auch überregionale Tageszeitungen gekauft und die Inserate nach einer passenden Stelle durchsucht. Außerdem gab es gelegentlich noch Vorschläge vom Arbeitsamt (ja ich weiß, heute nennt man das Agentur für Arbeit).

Die effektivste Methode damals war allerdings die Initiativbewerbung, die für mich auch mit Erfolg gekrönt war. Einfach mögliche zukünftige Arbeitgeber anschreiben, sich kurz vorstellen und die Zusendung von Bewerbungsunterlagen anbieten. Ich hätte nie gedacht, dass die Resonanz auf einen so kurzen Brief doch so groß sein kann. Nahezu alle angeschriebenen Firmen haben sich bei mir gemeldet. Allerdings nur um mir mitzuteilen, dass sie momentan leider keine freie Stelle haben. Bis auf eine einzige Ausnahme – meinem jetzigen Arbeitgeber 😉

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