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Umgestaltung des Steilhanges

IMG_5271In der letzten Zeit war es spürbar ruhig auf meinem Blog oder? Das liegt daran, dass wir das schöne Wetter der vergangenen Wochen genutzt haben, um unseren Hang hinter dem Haus umzugestalten. Dieser bestand bisher nur aus mehr oder weniger Rasen – besser gesagt Moos – und wurde aufgrund seiner Neigung eigentlich für gar nichts genutzt. Selbst zum Rauf- und Runterlaufen war er teilweise zu steil und uns etliche Male auf dem Hosenboden landen lassen. Durch eine Gartenzeitung kam letztendlich die zündende Idee:

Ein Staudengarten muss her!

Man liest ja aktuell überall, dass Insekten – insbesondere Bienen – keine Nahrung mehr finden und dass selbst Gartenvögel nach und nach vom Aussterben bedroht sind. Nun bin ich nicht unbedingt der allergrößte Naturschützer, aber ich mag bunte Blumen. Und wenn eben genau diese auch anderen Lebewesen noch helfen, dann hat man doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen Smiley

Das Projekt war schnell geplant, im Kopf geht so etwas ziemlich schnell. Auch die gewünschten Pflanzen waren ruckzuck bestellt, nur leider nicht lieferbar. Naja, daraus lernt man: Ich bestelle nie wieder online Pflanzen. Im Nachhinein bin ich auch froh, dass diese nie geliefert wurden. Ich hätte mal vorher die Bewertungen lesen sollen. Nur sollte die Umsetzung der ganzen theoretischen Pläne etwas komplizierter werden – da musste ein Bagger ran.

Unser Hang besteht nämlich leider nicht aus Erde, sondern zum Großteil aus Bauschutt. War beim Bau der Häuser wohl sehr praktisch für das Bauunternehmen, gleich alles auf diese Weise zu entsorgen. Und solch ein Untergrund eignet sich absolut nicht zur Bepflanzung, was man auch unserer inzwischen 10 Jahre alten Hecke ansieht. Na wenigstens leben die Pflanzen noch, wenn sie schon nicht wachsen.

Aber nach viel schweißtreibender Arbeit, an der ich  nicht beteiligt war, konnte sich das Ergebnis sehen lassen und ich mit meiner eher einfachen Tätigkeit – dem Bepflanzen – beginnen:

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Die Pflanzen waren im Baumarkt schnell zusammengesucht, schließlich wusste ich von meiner erfolglosen Onlinebestellung bereits, was ich wollte: Nämlich alle möglichen Stauden wie Rittersporn, Schafsgarbe, Sonnenhut, Kokardenblumen, Margeriten, Lupinen und jede Menge Phlox. Preis war auch okay und am Preisleistungsverhältnis gab es nichts Auszusetzen. Gleichzeitig wanderte auch noch ein Paar Gartenhandschuhe mit über den Ladentisch, welches mir im Nachhinein große Sorgen bereiten sollte: Zum Einen passten die überhaupt gar nicht, wobei ich natürlich auch recht kleine Hände habe. Zum Anderen waren eben diese Gartenhandschuhe für Gartenarbeit überhaupt nicht geeignet: viel zu dünn und vor allem auch nicht feuchtebeständig. Das ist nicht wirklich schön, wenn man schon nach der zweiten Pflanze völlig durchgeweichte Handschuhe tragen muss und damit noch ca. 30 Pflanzen einsetzen soll.

Doch mein Mann wusste Rat, schließlich “bunkert” er in seiner Garage gefühlt 10 verschiedene Arten an Arbeitshandschuhen in allen Größen und Varianten. Diese passen mir zwar auch nicht besonders gut und sehen auch keinesfalls vorteilhaft aus, sie erfüllen aber immerhin ihren Zweck. Und sie sind vor allem wasserdicht und halten die Hände definitiv sauber (vor großen Gefahren musste ich sie zum Glück nicht schützen).

Aber wusstet ihr schon, dass man Arbeitshandschuhe in sogenannte Gefahrengruppen einteilen kann und eben diese Kategorisierung  auf allen Schutzhandschuhen ausgewiesen sein sollten:

  1. Gruppe = geringes Risiko (z. B. Abspülen von Geschirr per Hand). Diese Handschuhe sind nicht besonders komplex gestaltet, es genügt ein einfacher Aufbau.
  2. Gruppe = mittleres Risiko (Tätigkeiten, bei denen reparable Verletzungen mit durchaus spürbarem Schaden entstehen können)
  3. Gruppe = hohes Risiko (Tätigkeiten, bei denen irreparable Schäden oder gar der Tod eintreten können)

Ich habe nicht wirklich herausgefunden, anhand welcher Beschriftung auf den von mir gewählten Handschuhen man diese Schutzklasse erkennt. Aber wie oben schon geschrieben, war das in meinem Fall des Einpflanzens von Stauden auch nicht wirklich erforderlich.

Nun freue ich mich, dass der Hang fertig ist und warte auf die erst Blüte.

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