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Wohin mit all dem Gerümpel

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Man macht sich ja hin und wieder Gedanken über alles Mögliche. Ich habe mir letztens gedanklich ausgemalt, was passieren würde, wenn ich urplötzlich nicht mehr da wäre. Wenn jemand meinen ganzen Krempel (aus)sortieren müsste und wahrscheinlich bei vielen dieser Dinge gar nicht wüsste, ob sie was wert sind oder nicht. Im Laufe der Jahre sammelt sich doch eine Menge Hausrat und sonstiges an, was die Schränke füllt. Man kann gar nicht genug Schränke haben oder? Und egal wie viele es sind, man bekommt sie immer voll. Also ich zumindest.

Ganz ehrlich: Ich müsste wirklich mal wieder (groß) entrümpeln. Viele Dinge lagern schon seit Ewigkeiten im Schrank und finden keine Beachtung. Nein, sie sind sogar vergessen. Man freut sich zwar immer wieder daran, wenn einem etwas längst Vergessenes in die Hände fällt; trotzdem braucht man es wahrscheinlich anschließend nicht wirklich – sonst hätte man es nicht im Schrank vergessen. Wenn ich an meinen Kleiderschrank denke, ohje. Seit ich meine Kleider selbst nähe und ausnahmslos nur noch diese anziehe, haben die ganzen Shirts und Pullover im Kleiderschrank ein sehr tristes Dasein. Theoretisch könnten sie auch aus dem Schrank ausziehen und Platz für die neuen Kleider machen. Aber mir irgendetwas hält mich davon ab, mich von diesen Sachen zu trennen.

Im Rahmen eines Umzugs trennt man sich schneller mal von nicht mehr benötigten Hausrat. Klar, dann muss man anschließend weniger in die neue Wohnung transportieren bzw. spart Geld, wenn man eine Firma wie Utrecht Umzüge mit dem Umzug beauftragt. Weniger zu transportieren, weniger Kosten. Nur habe ich nicht vor, in nächster Zeit umzuziehen. Eigentlich will ich gar nicht mehr umziehen, höchstens vielleicht in 30 Jahren mal ins Altersheim Zwinkerndes Smiley

Die genannte Firma übernimmt die Entrümpelung und Wohnungsauflösung in Berlin, wenn man selbst dazu keine Zeit oder Lust hat. Ich stelle mir das recht interessant vor, eine Wohnung aufzulösen (die Entrümpelung eher nicht so). Nur muss man dabei gut einschätzen können, welche Gegenstände noch Wert haben und welche tatsächlich nur noch Gerümpel bzw. Müll sind. Wenn ich mir mein Hab und Gut so anschaue, weiß ich nicht, ob bei diesen Dingen jeder (Fremde) den angemessenen Wert finden würde. Gerade mein Stofflager – ich meine die Stoffe zum Nähen(!) – verbirgt eine relativ hohe Kapitalanlage, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Naja, und für andere sind das vielleicht einfach nur Stoffstücke.

Aber egal ob wie schon erwähnt die Wohnungsauflösung in Berlin oder anderswo: Dabei kommen sicher die ein oder anderen Schätze zum Vorschein.  Nach dem Tod meiner Oma vor einigen Jahren wurde ihre Wohnung auch aufgelöst und jeder Verwandte kam mal den Hausrat anschauen, ob er davon etwas brauchen kann. Und obwohl sich vor mir schon unzählige Leute brauchbare Dinge davon genommen habe, bin ich dennoch fündig geworden und habe seither ein einmaliges Andenken an meine Oma. Es müssen nicht immer finanziell wertvolle Dinge sein, die man beim Stöbern entdeckt. Manchmal sind es vielleicht auch ganz kleine Erinnerungsstücke…

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