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Buchhaltung leicht gemacht

Als Steuerfachangestellte muss man immer up to date sein und sich technischen Fortschritten anpassen. Zu Beginn meiner Lehre bestand eigentlich die ganze Buchhaltung aus Papier. Sämtliche Belege waren in gedruckter Form vorhanden, wurden dann im Steuerbüro am PC erfasst, um letztendlich wieder Auswertungen in Papierform zu erhalten. Egal ob betriebswirtschaftliche Auswertung, Einnahmenüberschussrechnung oder Steuererklärung – alles wurde in Papierform ausgegeben. Sogar die Kontenblätter wurden gedruckt und fein säuberlich abgeheftet. Man glaubt gar nicht, wie viele Ordner selbst ein Kleinmandat zum damaligen Zeitpunkt füllte…

Und heute, ca. 15 Jahre später? Das Papier verschwindet so nach und nach aus dem Steuerbüro und das Finanzamt akzeptiert schon teilweise gar keine ausgedruckten Steuererklärungen mehr. Da muss fast alles elektronisch übermittelt werden, damit es überhaupt bearbeitet wird. Wie schön, dass auch die Technik sich weiterentwickelt hat und uns “Steuertanten” die Arbeit enorm erleichtert. Hier mal ein Beispiel:

lexoffice – Die automatische Online Buchhaltung

Es gibt ja unglaublich viele Anbieter für Buchhaltungssoftware auf dem Markt. Im Steuerbüro werden häufig DATEV-Programme eingesetzt, weil dieser Anbieter ein extrem breites Spektrum abdeckt und alle Anwendungen ineinandergreifen. Für Unternehmer, die ihre Buchhaltung selbst übernehmen möchten, gibt es preiswertere und vor allem einfachere Alternativen. Eine der wohl bekanntesten stammt von Lexware und bietet ein umfassendes Onlinepaket. Hier mal das Dashboard mit allen gängigen Funktionen:Unbenannt

Nach Anlage der Firmenstammdaten (Name, Adresse, Steuernummer, Angaben zur Umsatzsteuerpflicht, etc.) kann man über die Anwendung nahezu alle im Rahmen einer Buchhaltung anfallenden Tätigkeiten abwickeln:

  • Angebote und Auftragsbestätigungen erstellen
  • Rechnungen samt Lieferscheinen schreiben
  • Einnahmen und Ausgaben verbuchen und
  • Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) oder Gewinn- und Verlustrechnung (Bilanz) erstellen).

Dank Einbindung der eigenen Bankverbindung kann man Lexoffice sogar zum Onlinebanking verwenden und so die erfassten Belege – Eingangs- und Ausgangsrechnungen – nahezu automatisch in die Buchhaltung übernehmen lassen. Wie das genau funktioniert, zeigt das nachfolgende Video:

Besonders praktisch ist natürlich, dass all die Daten auch an den Steuerberater übergeben werden können. Das spart Zeit und vor allem Honorar. Okay, lexoffice ist nicht kostenlos, das dürfte bei einer solch komplexen Anwendung klar sein. Die Preise für die Nutzung variieren, je nachdem, welche Funktionen man nutzen möchte. Die Anwendung kann übrigens vollkommen kostenlos getestet werden. So kann man sich unverbindlich von der Nutzerfreundlichkeit und dem Funktionsumfang von lexoffice überzeugen und entscheiden, ob die Anwendung zum eigenen Unternehmen passt.

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