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Wie man sich bettet…

April 29th, 2017 Posted in Heim & Garten Tags: , , ,

CIMG7087Ich bin ja immer wieder begeistert, in welchen Situationen und vor allem Positionen Kinder schlafen können. Scheinbar ist kein Kindersitz zu unbequem, keine Bettritze zu schmal und auch keine Umgebung zu laut, um nicht schlafen zu können. Selbst ein Fußboden genügt manchmal, um sich ein erholsames Nickerchen zu gönnen. Also ganz ehrlich: Ich wöllte nicht in einer Bettritze schlafen, die nur durch das Zusammentreffen zweier Matratzen entsteht. Oder in einem Autokindersitz, bei dem es meinen Kopf bei jeder Kurve von einer auf die andere Seite rollt. Ja und abgesehen davon, dass ich das gar nicht wöllt – ich könnte es auch gar nicht. Mir reicht es schon, dass ich beim “normalen” Schlaf schon jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufstehe und eigentlich immer dankbar bin, wenn der Wecker klingelt und ich endlich das Bett verlassen kann, weil ich tagsüber seltsamerweise weniger Schmerzen habe.

Dabei habe ich schon einiges ausprobiert, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Der erste Versuch war der Austausch des Kopfkissens. Ich gehöre ja zu den Menschen, denen ein herkömmliches Kissen nicht ausreicht. Deshalb habe ich die Angewohnheit, Kissen immer in der Mitte zu falten und dann doppelt zu legen. Dann sind sie zumindest höher und wahrscheinlich noch ungesunder als nur halb so hoch. Aber ohne Kissen kann ich gar nicht schlafen. Also weg mit dem “normalen” Kissen und her mit einem sogenannten Nackenstützkissen.

Das kostet erst einmal einen Haufen Geld und verspricht aber besseren Schlaf. naja, für den Anfang war das nicht schlecht. Wenigstens liegt der Kopf hoch und die Schulter hat Platz. Sinn des Kissens ist ja, die Wirbelsäule in einer geraden Haltung auszurichten. Ich glaube, dieser Zweck wird auch erfüllt. Nur leider hat das meine Beschwerden nicht verbessert. Zweiter Versuch:

Eine neue Matratze

Zum Kauf einer Matratze muss man scheinbar Schlafexperte sein, ansonsten ist man mit der Auswahl überfordert. Es ist ja unglaublich, auf welche Angebotsvielfalt man im Fachgeschäft trifft:

  • Federkern,
  • Kaltschaum oder
  • Latexmatratzen

und all diese nochmals in unzähligen Ausführungen, Größen und Härtegraden. Wie praktisch, dass man im Geschäft probeliegen kann – aber dabei liegt man vielleicht wenige Minuten – ich schlafe nachts gewöhnlich einige Stunden. Ist das denn vergleichbar? Leider nein, wie ich festgestellt habe. Und die Matratze, die im Geschäft sooo bequem war, erweist sich im Alltag eher als Durchschnittsmodell. Wahrscheinlich hätte ich auch die vorherige behalten können, am Gesundheitszustand hat sich jedenfalls nichts geändert.

Vor dem nächsten Matratzenkauf werde ich mich im Vorfeld auf jeden Fall umfassender informieren und nicht das erstbeste Modell mit nach Hause nehmen. Soweit ich weiß, hat man auch die Möglichkeit, verschiedene Matratzen daheim zu testen und erst dann sein Urteil zu fällen. Davon werde ich Gebrauch machen (müssen), denn man kauft nicht alle Tage eine neue Matratze oder?

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