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Fibromyalgie und Magnesium

Fibromyalgie

Manchmal entdeckt man Dinge ganz nebenbei und manchmal muss man ewig forschen, um Dingen auf den Grund zu kommen. Davon kann ich inzwischen ein Lied singen, denn zu meiner Neurodermitis gesellten sich neuerdings – neben Migräne – auch regelmäßige Rückenbeschwerden. Um dieses regelmäßig noch präziser zu definieren: Die Schmerzen waren jeden Morgen da. Sie ließen zwar im Laufe des Tages ein wenig nach, verschwanden aber nie ganz. Und über Nacht im Schlaf verschlimmerten sie sich wieder. Was für ein Kreislauf. Da freut man sich keineswegs, dass man abends ins Bett gehen kann, wenn man schon weiß, dass man am Morgen wieder mit Schmerzen aufwacht.

Meine Ärztin konnte (oder wollte) mir nicht helfen und schickte mich zum Rheumatologen. Nur dieser sah keinen Bedarf, meine Facharztüberweisung zu akzeptieren, da keine Dringlichkeit gegeben wäre. Und Rheuma wäre das ohnehin nicht, höchstens eine Fibromyalgie. Diese “Diagnose” stellte übrigens nicht der Rheumatologe – bis zu diesem bin ich nie vorgedrungen – sondern sein unglaublich fachkundiges Personal an der Rezeption! Nun ja, so unrecht hatte die Dame wahrscheinlich nicht einmal. Schon erstaunlich, was einige Menschen so aus Überweisungsscheinen und ganz knappen Erläuterungen herauslesen können.

Übersäuerung und Fibromyalgie

Zumindest hatte ich dank dieser Dame jedenfalls einen Fachbegriff,  mit dessen Hilfe ich auf eigene Faust weiterrecherchieren konnte. Recht schnell stieß ich in diesem Zusammenhang auch auf das Thema Übersäuerung des Körpers und forschte auch da weiter. Aufgrund meiner Neurodermitis war mir bis dato ja schon bekannt, dass ich bestimmte Lebensmittel wie Tomaten oder Bananen überhaupt nicht gut vertrage und diese meine Symptome verschlimmern. Dass man aber nun durch falsche Ernährung auch seinen Körper übersäuern kann, hatte ich zuvor noch nie gehört.

Magnesium und Übersäuerung

Nach einigen Stunden Lektüre von Internetbeiträgen zu diesem Thema, entschloss ich mich, neben der Darmsanierung (die steht noch aus) vorerst auf ein altbewährtes Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen: Magnesium. In etlichen Artikeln zur Fibromyalgie fand ich den Hinweis, dass sich dieses Mineral positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken würde. Und da ich wegen der Neurodermitis relativ wenig Milchprodukte zu mir nehme, entschied ich mich letztendlich für die “Calcium Magnesium Rezeptur”, die sowohl Magnesium als auch Calcium enthält. Wie wichtig diese beiden Stoffe für den menschlichen Körper sind, zeigen die folgenden Infografiken, die mir freundlicherweise von www.herbano.com zur Verfügung gestellt wurden:

MagnesiumCalcium Infografik

Durch die regelmäßige Einnahme von Magnesium reduzierten sich meine Rückenschmerzen tatsächlich auf ein Minimum. Allerdings benötige ich – je nach körperlicher Verfassung – dazu eine Tagesdosis von 400 bis 600mg. Meine Ärztin war wenig überrascht von diesem durch Selbstmedikation herausgefundenen Ergebnis und hatte keine Einwendungen gegen die regelmäßige Einnahme von Magnesium hervorzubringen. Ach wie einfach doch manchmal eine Diagnose sein kann, wenn man nur durch Zufall auf den richtigen Weg geschubbst wird. Vielen Dank nochmal an die “nette” Empfangsdame beim Rheumatologen (Ironie off), die ich hoffentlich so schnell nicht wiedersehen muss. Aber irgendwie sollte ich ihr auch tatsächlich ein wenig dankbar sein…

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