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CFD Handel lernen

IMG_1545Nach wie vor erreichen mich in regelmäßigen Abständen E-Mails zum Thema CFD-Handel und dergleichen. Doch noch immer weiß ich nicht so recht, wie das ganze funktioniert und welches Risiko dahintersteckt. Verstanden habe ich bisher, dass man dabei nicht eine Aktie oder ähnliches kauft, sondern “lediglich” auf deren Kurs setzt. Mit CFDs kann man sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Hätte man also vorher vom VW-Skandal gewusst, hätte man auf den Einbruch der VW-Aktie setzen können…

Kann man Forex- oder CFD-Trading lernen?

Sicher kann man das lernen, wenn man etwas Zeit investiert und sich als erstes mit den Grundlagen beschäftigt. Dazu gehören die ganzen Fachbegriffe, Abkürzungen und Zusammenhänge. Und man muss schon ein etwas größeres Interesse am Geldmarkt an sich haben, um gerade die im Internet zu findenden Beispiele des Tradings überhaupt zu verstehen, wie dieses hier von der Seite CMC Markets:

Um den Gegenwert von 10.000 Aktien-CFDs eines Telekom-Unternehmens über CMC Markets zu kaufen, müssen Sie möglicherweise nur noch 5% des gesamten Positionswerts hinterlegen, den Sie vielleicht zahlen müssten, wenn Sie physische Aktien von einem Börsenmakler kaufen würden.

Beispielsweise kaufen Sie bei CMC Markets CFDs im Gegenwert von 10.000 Aktien eines Telekommunikationsunternehmens. Angenommen, die Mindestmargin würde 5 % betragen.

Dies bedeutet, dass Sie nur 5 % des Gesamtwerts der Position (der beim Kauf der eigentlichen Aktien von einem Broker fällig wäre) als Sicherheit hinterlegen müssten. Bei einem Aktienkurs von 1,50 EUR würden Sie bei CMC Markets somit nur eine Sicherheitsleistung von 750 EUR (5 % von 15.000 EUR = 750 EUR) hinterlegen müssen. Um ein gleichwertiges Geschäft bei einem Aktienbroker abzuschließen, müssten Sie den gesamten Betrag von 15.000 EUR zuzüglich Kommission bezahlen.

Vor- und Nachteile

Sicher ist aber auch, dass man – wie bei jedem Finanzgeschäft – auch sein ganzes Geld verlieren kann, was man investiert. Das Risiko des Totalverlustes sollte einem auf jeden Fall bewusst sein, bevor man sich für eine Geldanlage entscheidet. Dass es bei einer Bank inzwischen gar keine Zinsen mehr und man im schlechtesten Fall noch drauf zahlt, ist wahrscheinlich jedem bekannt. Als Alternative bieten sich Finanzspekulationen allerdings nur an, wenn man Ahnung davon hat und nicht einfach ins Blaue investiert, nur weil jemand dafür unglaubliche Erträge verspricht. Also nochmals meine Warnung: Lest euch vor solchen risikoreichen (aber auch evtl. gewinnbringenden) Transaktionen unbedingt alles durch, was ihr zum Thema finden könnt. Investiert euer mühsam verdientes Geld nur in Geldanlagen, die ihr zu 100 Prozent verstanden habt und bei denen ihr genau wisst, wie sie funktionieren und welche Risiken (und Chancen) sie mit sich bringen. Und lasst euch ja kein Finanzprodukt aufschwatzen, das ihr nicht versteht – jedes Versprechen großartiger Erträge ist nur wie eine Wette. Und die kann positiv oder negativ enden…

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