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Ohne Salz geht nichts

IMG_0642Ich oute mich jetzt mal eben als großen Salz-Liebhaber. Mir ist zwar bekannt, dass es derzeit mal wieder heiße Diskussionen um die Verwendung von Salz in Lebensmitteln gibt, aber ich kann auch nicht ohne. Gut, warum jetzt ausgerechnet im Fertig-Milchreis (den ich ohnehin nicht zu mir nehme) oder in Cornflakes so viel Salz sein muss, wissen wahrscheinlich nur die Hersteller dieser Produkte. Es wird da sicher um Punkte wie Kostendruck und Haltbarkeit gehen.

Salz ist ja auch wirklich ein preiswertes Produkt. Im Einzelhandel findet man herkömmliches Speisesalz schon für wenige Euro, das ein Preisvergleich gar nicht erst lohnt. Ich kaufe mein Salz allerdings nicht gern in diesen billigen Pappkartons, sondern direkt in einem Streuer oder noch lieber als Mischung zum Beispiel mit Kräutern.

Längst kann man auch online Meersalz kaufen, was ich übrigens jedem Salz vorziehe, das als Jodsalz gekennzeichnet ist. Meersalz stammt aus sogenannten Salzgärten (direkt am Meer) und enthält daher von Natur aus jede Menge Jod. Da braucht man keines mehr hinzusetzen.

Meine Liebe zum Salz (außerhalb von Lebensmitteln) begann diesen Februar während meiner Kur an der Ostsee. Dort hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit ein Salzarium zu besuchen. Wir haben zwar eigentlich auch eines direkt im Ort, allerdings habe ich mich da immer erfolgreich drum herumgedrückt. Ich hatte sogar schon mal einen Gutschein dafür geschenkt bekommen, löste den aber dann nicht für das Salzarium ein sondern im angrenzenden Salzshop, wo es mal wieder einige tolle Salz-Kräuter-Mischungen für meine Sammlung gab.

Während des Kuraufenthaltes stand das Salzarium fest in meinem Plan, sodass ich es besuchen musste. Den Aufenthalt fand ich sehr entspannend und beruhigend. Der Salzgeruch brennt ein wenig in der Nase und reizt die Schleimhäute auch ordentlich. Aber das war Sinn der Sache, schließlich ist man bei der Kur zur Erholung und Vorbeugung weiterer Krankheiten. Dazu gehört auch Abhärtung, die man mir neben Kneipp-Therapien in der eiskalten Ostsee unter anderem im Salzarium geboten hat.

Wieder daheim habe ich bis heute das Salzarium nicht wieder aufgesucht, obwohl es immer noch existiert. Aber es steht auf meiner To-Do-Liste für das nächste Jahr, denn es gibt auch Mutter-Kind-Termine. Meiner Tochter wird ein Besuch im Salzarium ganz sicher gefallen, da sie dort nicht (wie ich) still sitzen muss, sondern mal eben mit Buddelschaufel im Salz graben darf. Wenn das nichts ist… Und Papa bleibt in der Zwischenzeit bei seinem großen Vorrat an Streusalz von Salz Helmreich und wartet auf den Wintereinbruch…

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