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Das Leben im Treppenhaus

IMG_0544Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie fit und mobil Rentner heutzutage sind. Obwohl, Rentner darf man gar nicht mehr sagen, besser ist wohl der Begriff Senioren. Bezeichnung hin oder her, die “alten Leute” nehmen am Leben teil und lassen sich ihre Freue daran nicht nehmen.

Beispiele gefällig? Gern. Ein Verwandter von mir hat sich mit mehr als 70 Jahren entschlossen, einen Doktortitel zu machen und dieses Vorhaben erfolgreich in die Tat umgesetzt. Ein anderer Bekannter absolviert gerade ein Studium der Elektrotechnik, wohlgemerkt mit 60 Jahren. Ob er damit der älteste im ganzen Studiengang ist, weiß ich nicht, aber sicherlich einer der aufmerksamsten (Gast-)Hörer bei den Vorlesungen.

Mir selbst graut ehrlich gesagt vor dem Altwerden. Klar bin ich derzeit noch keine 40, aber das ein oder andere Wehwehchen zeigt sich bereits. Das wird sicherlich nicht mehr besser in den nächsten Jahren. Da kann man nur hoffen, dass nicht allzu viele Zipperleinchen dazukommen.

Größte Sorge macht mir ja nach wie vor der Baustil unseres Hauses mit seinen ganzen Treppen in der Mitte. Oben auf dem Bild sieht man davon auszugsweise mal drei Stück, insgesamt sind es doppelt so viele – also sechs. Egal in welchen Raum man möchte und von wo man gerade kommt, man muss eigentlich (fast) immer über mindestens eine dieser Treppen.

Inwiefern diese Treppen im Alter – oder früher bei Beschwerden – mithilfe von Treppenliften überwunden werden könnten, kann ich nicht einschätzen. Derzeit mache ich noch Witze darüber, dass es sicher preiswerter und komfortabler wäre, einen Fahrstuhl einzubauen; den entsprechenden Schacht hätten wir ja schon, wenn man die ganzen Treppen entfernt.

Und so erwische ich mich immer wieder, wie ich auf Seiten, die eigentlich für Senioren gedacht sind, wie beispielsweise dem Seniorentreff.de zwischen Themen wie

  • Seniorenreisen
  • Kleinanzeigen
  • Buchtipps
  • Spiel und Spaß
  • Partnersuche

auch in der Rubrik Lebensbereiche stöbere, um mich über Hilfsmittel wie Sitzlifte zu informieren. Man weiß ja nie, wie schnell man sowas mal brauchen kann.

Derzeit kann ich sagen, dass sich die Anschaffung auch aus steuerlicher Sicht rechnet, sofern man gegenüber dem Finanzamt tatsächlich ein Gebrechen beim Treppensteigen nachweisen oder zumindest glaubhaft machen kann. In dem Fall können nämlich die Anschaffung und der Einbau des Treppenlifts als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden und ggf. die Steuerlast senken oder gar eine Steuererstattung herbeiführen.

Gleichzeitig gibt es für begründete Liftinstallationen natürlich nach wie vor auch einen Zuschuss von der Krankenkasse und günstige Darlehen der KfW. Man muss sich halt nur belesen, um zu wissen, welche Leistungen einem bei Bedarf zustehen Zwinkerndes Smiley

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