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Von Räuchermännchen und Christbaumständern

Weihnachtsmarkt

Unglaublich, aber wahr: Wie jedes Jahr nähert sich Weihnachten in schnellen Schritten. Okay, Lebkuchen, Schokoladenweihnachtsmänner und Adventskalender gibt es mindestens schon seit zwei Monaten im Einzelhandel zu kaufen. Aber wahre Weihnachtsstimmung mag bei mir – auch angesichts der aktuellen Wetterlage – nicht wirklich aufkommen. In diesem Jahr hatten wir noch kein einziges Krümelchen Schnee und es ist leider weit und breit keiner in Sicht.

Nicht, dass ich unbedingt welchen brauchen würde. Aber schon in wenigen Tagen öffnet der Weihnachtsmarkt. Und mal ehrlich, wer stellt sich bei Tagestemperaturen von 12 bis 16 Grad mit einem heißen Glühwein auf den Markt, um sich aufzuwärmen? Da geht doch glatt der Sinn dieses Getränks verloren (mir ist schon bewusst, dass man den auch aus rein geschmacklichen Gründen zu sich nehmen kann) Zwinkerndes Smiley

Gerade heute fielen mir beim Aufräumen wieder unsere zahlreichen Kisten mit der Adventsdeko in die Hände. Darin unzählige Räuchermännchen, Schwibbbögen, Pyramiden und was das erzgebirgische Traditionshandwerk sonst noch so zu bieten hat – wahrscheinlich könnte ich mit unseren Vorräten schon eine eigene Ausstellung eröffnen, wenn es in der Umgebung nur nicht schon so viele gäbe. Wenn die ganzen Männlein in zwei Wochen dann “aufgebaut” sind, muss ich euch unbedingt mal ein Foto davon nachreichen. Im Archiv konnte ich gar keins finden, wahrscheinlich wurde noch nie ein Bild gemacht von unserer “Weihnachtsausstellung”.

Am meisten freue ich mich wie jedes Jahr aber auf den Weihnachtsbaum. Was für einer es dieses Mal wird, weiß ich noch nicht, ist aber ja noch ein wenig Zeit. Als unsere Tochter kleiner war, haben wir ein- oder zweimal auf einen künstlichen Weihnachtsbaum zurückgegriffen, der nicht viel Schaden anrichten kann. Ansonsten bevorzugen wir aber schon eher “echte” Bäume.

Den Baum werden wir so ca. drei bis vier Wochen vor Weihnachten holen und anschließend daheim feststellen, dass wir keinen Christbaumständer haben. Ich weiß auch nicht, aber scheinbar verschwindet eben dieser Ständer nach Weihnachten gemeinsam mit dem Baum. Bisher mussten wir fast jedes Jahr einen neuen Halter für unser erstandenes Bäumchen besorgen und konnten uns auch nie an das Vorgängermodell erinnern – und schon gar nicht daran, wo eben dieses aufbewahrt wurde. Sicherlich tauchen bei einer Entrümpelungsaktion mal richtige Vorräte davon auf…

Womit schmückt man im Erzgebirge einen Weihnachtsbaum? Nun, auf jeden Fall nicht mit blinkenden Lichterketten, bunten Lametta oder in Alufolie eingepackten Mini-Schokoladentäfelchen. Bei uns ist der Baum eher ganz klassisch: Mit kleinen Holzarbeiten wie Sternen, einigen Christbaumkugeln aus Glas und dem herkömmlichen silbernen Lametta. Dazu eine einfarbige Lichterkette ohne irgendwelche Effekte. Man muss ja nicht jedem (angeblichen) Trend hinterherlaufen…

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