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Buchführung–Grundlagen für Studium und Praxis

Als Steuerfachangestellte ist man einen Großteil der Arbeitszeit mit Buchhaltung beschäftigt. Was für viele (Außenstehende) ein eher trockenes Thema darstellt, kann extrem abwechslungsreich sein, wenn man sich mit der Materie auskennt. Inzwischen gibt es in vielen Berufsausbildungen und Umschulungen auch schon einen Buchhaltungsteil. Und beim BWL-Studium kommt man gar nicht um dieses Thema herum.

Für absolute Laien gibt es ein wunderschönes Taschenbuch, das die Grundlagen der Buchführung anhand vieler Beispiele und Übungsaufgaben erklärt. In kurzen Kapiteln zu den Themen

  • Inventur und Inventar
  • Bilanz
  • Buchungssatz
  • T-Konto
  • Bestandskonten
  • Erfolgskonten
  • Warenkonten
  • Umsatzsteuerkonten
  • Bezugskosten, Rabatte, Retouren und
  • Auswirkungen von Buchungen auf die Bilanz

wird dem interessierten Leser Schritt für Schritt das erste Wissen zur doppelten Buchführung beigebracht. Sämtliche Fachbegriffe werden ausführlich erläutert und dürften auch für absolute Neulinge auf diesem Gebiet verständlich sein. Aufgelockert werden die einzelnen Kapitel des Buches durch jede Menge Übungsaufgaben, die das soeben Erlernte vertiefen sollen. (Anmerkung: Die Lösungen zu den Aufgaben findet man selbstverständlich am Ende des Buches.)046Am obigen Beispiel ist der Aufbau der Kapitel gut zu erkennen. Als erstes findet man einen ausführlichen Text zum gewählten Thema samt Zahlenbeispiel mit Hilfe von T-Konten (siehe Abbildung oben links). Danach folgen Erklärungen zu einzelnen Begriffen bzw. weitere vertiefende Erläuterungen und Hinweise. Am Ende eines jeden Kapitels kann man selbst tätig werden und Übungen durchführen.

Das Buch ist für den ersten Einstieg in die Buchhaltung sehr gut geeignet, da es recht verständlich geschrieben ist. Als Leser lernt man die wichtigsten Begriffe kennen und ggf. auch verstehen, wenn man sich intensiver mit den Beispielen beschäftigt. Aber selbst, wenn man das Buch von vorn bis hinten vollständig gelesen (und auch verstanden hat), ist man noch längst kein Buchhaltungsprofi. Man versteht vielleicht die Vorgänge besser, kann aber sicherlich keine Bilanz erstellen oder umfangreiche Buchhaltungstätigkeiten übernehmen. Dafür fehlt der Bezug zur Praxis, den ein solcher Ratgeber nicht vermitteln kann.

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