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Sonnenschutz mit Daylong

059Auch wenn der Sommer gerade erst angefangen hat, genießen wir ihn schon in vollen Zügen. Endlich Urlaub. Jahresurlaub schon im Juni, das wird es dieses Jahr bei uns zum letzten Mal geben, denn ab nächstem Jahr sind wir auf die Schulferien angewiesen und auch auf die damit verbundenen höheren Preise für Flugreisen.

Dieses Mal hat es uns nach Menorca verschlagen, die kleine Nachbarinsel von Mallorca. Wir verbrachten die letzten beiden Wochen im Royal Son Bou Family Club, den wir übrigens uneingeschränkt weiterempfehlen können. Für Familien mit Kindern ein absoluter Traum. Nicht nur die Kinderanimation und –betreuung ist top, auch die ganze Ferienanlage einschließlich Lage und Speisen-/Getränkeangebot. Wir kommen bestimmt bald wieder…

Unsere drei Koffer waren bei der Anreise gut gefüllt: Der größte Koffer ausschließlich mit Sommerklamotten und einem Gewicht von knapp 22 Kilo. Der kleinste, gerade mal halb so große CIMG2186Koffer, enthielt bei gleichem Gewicht jede Menge Kosmetik und vor allem Sonnenschutzprodukte von einigen Kilogramm. Naja, bei zwei fast weißhäutigen Blondinen muss man einiges davon mitnehmen und ich habe diesmal gut vorgesorgt. Auf der Hochzeitsreise im letzten Jahr konnte ich dank fehlender Sonnencreme eine Woche lang mit einer Wasserblase auf dem Fuß dienen (siehe Foto nebenan), das passiert mir ganz bestimmt nicht noch einmal. Eigene Dummheit, wenn man den ganzen Körper eincremt und die Füße außen vorlässt, weil man sie eh in den Sand stecken will. Funktioniert eben nicht und hinterlässt eine sehr schmerzhafte aber lehrreiche Erfahrung.

Dieses Mal also im Reisegepäck gleich mehrere Sonnencremes unterschiedlicher Hersteller. Darunter die beliebte Nivea, verschiedene Produkte von CIEN/Lidl, weil die bei der Stiftung Warentest so gut abgeschnitten haben und – dank eines aktuellen Produkttests der Konsumgöttinnen – Sonnenschutz von Daylong.  Die Marke kannte ich bisher noch gar nicht (muss aber gleich noch anmerken, dass sie wohl bei der Zeitschrift ÖKOtest nicht unter den empfehlenswerten Produkten gelandet ist). Hätte ich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift nur nicht einen Tag vor unserer Abreise erhalten, da wird man gleich negativ beeinflusst. Warum? Mag ich hier jetzt nicht erwähnen. Wer es wissen will, kann ja mal die Ausgabe 06/2015 der ÖKOtest lesen, insbesondere den darin enthaltenen Test zu Kindersonnenschutzprodukten. Aber zurück zu Daylong. Das schützt laut Hersteller gleich dreifach, nämlich

  1. vor Sonnenbrand
  2. vor Zellschäden und
  3. vor Hautalterung.

Ich kann zumindest den ersten Punkt bestätigen, die anderen beiden kann ich nicht beurteilen. Diese Punkte wurden in wissenschaftlichen Laboruntersuchungen getestet. Was wir im Urlaub testen konnten, fasse ich kurz zusammen.

Daylong

Da es sich um Lichtschutzfaktor 50 handelt, wurde dieses Produkt an den drei mitreisenden Kindern getestet. Die Lotion lässt sich sehr gut dosieren, da sie sich in einem Pumpspender befindet. Sie zieht sehr gut ein und hinterlässt auf der Haut weder einen weißen noch einen klebrigen Film. Der Duft ist nahezu neutral. Keines der Kinder bekam während des Urlaubs einen Sonnenbrand. Sogar meine eigentlich fast weißhäutige Tochter wurde trotz des hohen Lichtschutzfaktors ein wenig braun. Fazit: ein gutes (aber teures) Produkt aus der Apotheke. Empfehlenswert, wenn man den Testbericht von ÖKOtest ignoriert.

NIVEA

Ja diese Marke hat es in sich. Ich vertrage seit einigen Jahren kein einziges Produkt davon; muss wohl an einem der enthaltenen Duftstoffe liegen. Ich habe mich trotzdem einmal an die Sonnencreme gewagt und bekam natürlich wieder Ausschlag davon. Das Produkt wurde also im Urlaub ausschließlich von meinem Mann genutzt, der keinerlei Probleme mit der Haut bzw. Allergien hat. Er verträgt allerdings auch reichlich Sonne. Fazit: wer NIVEA mag und verträgt, ist hier sicherlich gut bedient. Allerdings bezahlt man beim Kauf den Markennamen natürlich mit.

Cien

Die Marke Cien von LIDL scheidet bei sämtlichen Produkttests häufig gut bis sehr gut ab, sodass ich mich auch bei Sonnencreme dafür entschieden habe. Noch dazu ist sie relativ preiswert im Vergleich zu den beiden oben erwähnten Marken. Ich selbst habe das Sonnenspray genutzt (Spraydose). Die Lotion zum Sprühen finde ich nicht wirklich praktisch. Man versaut damit seine ganze Umgebung und trifft kaum die Körperteile, die man eigentlich eincremen möchte. Hat zwar den Vorteil, dass die Lotion weiß ist und man sieht, wo man sie bereits aufgesprüht hat. Nachteil ist aber, dass man auch Kleidung und Handtücher damit besprüht und die Flecken nicht mehr zu entfernen sind.

Das Sport-Spray ist ein wenig anders, es ist keine Lotion, sondern eine farblose Flüssigkeit. Die kann man mithilfe der Spraydose ganz schnell auftragen, am besten erst direkt am Strand oder Pool. Fühlt sich zwar ein wenig so an, als würde man sich von oben bis unten lackieren, zieht aber schnell ein – und muss auch nicht mehr verteilt werden. Fazit: dieses Produkt ist mein ganz persönlicher Favorit, weil es einfach anzuwenden ist. Man muss sich nicht vor dem Sonnenbad mühsam von oben bis unten eincremen, sondern besprüht sich (und ggf. die Badesachen) einfach einmal komplett.

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