Sakons Blog

Trends und Aktuelles aus meinem Leben
Home » Heim & Garten » Seedballs Part II

Seedballs Part II

084Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel zu den Seedballs vor zwei Wochen? Da habe ich euch die Samenkugeln von miss-greenball.de vorgestellt. Nun ist es an der Zeit, euch aktuelle Informationen zu liefern, schließlich gibt es “Fortschritte” im Garten zu vermelden. Vor genau zwei Wochen habe ich Seedballs in die Erde gebracht und seitdem jeden Tag mit Wasser versorgt. Schon wenige Tage später zeigten sich die ersten Keime, die sich schnell als Gartenkresse identifizieren ließen. Inzwischen keimen auch die Blumensamen, die ja erfahrungsgemäß immer ein wenig länger brauchen.

Auf dem Bild oben seht ihr vorn rechts den aktuellen Status des Seedballs “Schmetterlingstanz” und oben zweimal die “Grüne Sauce”. Auf dem Bild unten noch einmal die “Grüne Sauce” sowie oben links die “Essbaren Blüten” und unten rechts die “Vogelhochzeit”. Sieht bisher sehr vielversprechend aus oder? Man kann die einzelnen Pflanzen zwar noch nicht identifizieren (abgesehen von der Kresse), aber das war nach so kurzer Zeit ja auch nicht zu erwarten.

Das Warten auf sichtbare und essbare Ergebnisse gibt mir also Zeit, mich ein wenig näher mit 085dem Inhalt des Kräuter-Seedballs zu beschäftigen, der mich von Anfang an am meisten interessiert hat. Laut Rezept gehören in eine Grüne Sauce traditionell die sieben Kräuter

  • Borretsch,
  • Kerbel,
  • Gartenkresse,
  • Petersilie,
  • Pimpinelle,
  • Sauerampfer und
  • Schnittlauch

genau also die Kräuter, die Sandra von miss-greenball.de in ihre Seedballs “Grüne Sauce” steckt.

Die Zubereitung der Soße ist denkbar einfach. Die frisch geernteten Kräuter werden gewaschen und anschließend sehr fein gewiegt, am besten mit einem Wiegemesser. Wer das nicht hat, kann die Kräuter natürlich auch mit einem Messer ganz klein schneiden. Bei uns im Haushalt werden die Kräuter mit Schmand oder saurer Sahne vermengt, andere nehmen dazu stattdessen Mayonnaise. Zusätzlich kann mit Zitronensaft und etwas Salz bzw. Pfeffer gewürzt werden.

Zu der Sauce essen wir vorzugsweise Pellkartoffeln. Sie soll auch zu Fleisch und Fisch passen, das habe ich persönlich jetzt noch nicht ausprobiert, kann es mir aber gut vorstellen. Wusstet ihr, dass es für die Grüne Sauce in Frankfurt sogar ein Denkmal gibt? Und auch in anderen Ländern kennt man dieses Sauce: In Italien als Salsa verde und in Frankreich als Sauce verte.

Aber aus den genannten Kräutern kann man noch jede Menge andere Dinge zaubern, nicht nur Sauce. Einen frischen Kräuterquark, ein würziges Pesto zum nächsten Nudelgericht oder einfach ein erfrischendes Salatdressing. Hach, ich kann es kaum abwarten, die ersten Kräuter ernten zu können…

Leave a Reply