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Deine Spuren im Sand–Kinetic Sand

CIMG2886Wer spielt nicht gern mit Sand? Sind wir doch mal ehrlich: Die tollen Sandburgen an den Urlaubsstränden sind doch ganz oft die Werke übereifriger Väter, die sich gegenseitig übertrumpfen möchten oder? Mit einer Kleckerburg kommt man doch heute nicht mehr weit. Da entstehen riesige Festungen, in denen letztendlich die ganze Familie Platz findet und die man als Standläufer weite Bogen machen muss, um sie ja nicht zu zerstören…

Ach ja, unser Familienoberhaupt ist auch so ein Papa und ich freue mich jetzt schon auf den Sommerurlaub. Hoffentlich bleibt da noch ein wenig Sand für mich übrig, auf dem ich mein Standlaken zum Sonnenbaden ausbreiten kann…

Natürlich haben solche “Sandfanatiker” daheim auch einen Sandkasten. Wohin auch sonst das restliche Jahr über – wenn man nicht im Strandurlaub ist – mit den ganzen Sandförmchen, Buddeleimern und Schaufeln? Unser eher minimalistische Sandmuschel ist übrigens bis oben hin voll damit, da war gar kein Platz mehr für den Sand Zwinkerndes Smiley 

Um so erfreuter war ich bzw. meine Tochter über einen Testaufruf von Spin Master, den sogenannten Kinetic Sand zu testen. Falls eure Kinder gelegentlich Kika schauen und dort ein wenig auf die Werbung achten, habt ihr vielleicht schon mal etwas davon gehört. Beworben wird der “Sand” als Spielzeug für Drinnen! Ich zitiere mal einige Auszüge aus einer Pressemeldung:

Mit seiner feinkörnigen Textur fühlt sich Kinetic Sand fast an wie echter Sand. Er ist außerordentlich dynamisch und unglaublich geschmeidig. Einmal mit ihm gespielt, will man ihn nicht mehr aus der Hand geben, denn die ungewöhnliche Haptik ist extrem faszinierend.

Diese Aussagen kann ich absolut bestätigen. Kinetic Sand sieht aus wie Sand (abgesehen von der Farbe), verhält sich prinzipiell auch wie solcher. Die Textur kann man allerdings nicht wirklich in Worte fassen. Es hat irgendwie was von knetbarem Plätzchenteig, der aber gleichzeitig sich wie Hefeteig bewegen kann. Man kann den Sand einerseits zu Figuren kneten, andererseits rinnt er aber auch von der Hand wie eine Flüssigkeit. Es ist unbeschreiblich und man kann nicht davon ablassen. Wahrscheinlich würde sich Kinetic Sand auch hervorragend für alle möglichen Therapien in Physiotherapie oder Psychotherapie eignen…

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Kinetic Sand besteht zu 98% aus reinem Sand. Der Kniff für den tollen Sandspielspaß liegt in den restlichen magischen 2%. Diese bestehen aus einem nicht-toxischen polymeren Bindemittel, das den Sand schön formbar macht. Kinetic Sand ist gluten-, weizen- und kaseinfrei, antimikrobiell, staubfrei und völlig unbedenklich. Er trocknet nicht aus, klebt nicht an Händen oder Kleidung und ist nach dem Spielen ruckzuck zusammengeschoben und weggeräumt.

Auch hier kann ich zustimmen. Unser Test-Sand ist ja rosa, färbt aber nicht ab. Klar, wenn das Kind mit klebrigen Händen ankommt und im Sand buddelt, dass dann auch ein wenig davon an den Händen haften bleibt. Das liegt dann sicherlich aber weniger am Kinetic Sand als vielmehr an den äußeren Umständen. Warum man wissen muss, dass der Sand gluten- und weizenfrei ist, kann ich mir nicht wirklich erschließen; ich glaube kaum, dass jemand auf die Idee kommt, Kinetic Sand zu verkosten – obwohl das Kinder im Sandkasten ja gern mal probieren. Vielleicht deshalb.

Den Kinetic Sand gibt es derzeit in sandfarben sowie sechs bunten Neonfarben und jetzt ganz neu in Edelsteinfarben und zwei Varianten mit feinen Schimmerpartikeln. Das ist natürlich ein Traum für jedes Mädchen, wenn der Spielsand glitzert. Ideal für Einsteiger ist das Kinetic Sand Set, welches wir testen durften. Das besteht aus einem stabilen Minisandkasten aus Plastik, vier verschiedenen Förmchen (Schildkröte, Fisch, Seepferdchen, Burg) und natürlich einem Beutel Sand (454g – das entspricht zwei vollen Erwachsenenhänden).

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Was vielleicht noch interessant ist: Wenn der Kinetic Sand aus Versehen oder absichtlich nass werden sollte, ändert er seine Struktur. Er verhält sich dann wie herkömmlicher Sand, weil sich das enthaltene Bindemittel offensichtlich nicht mehr entfalten kann. In diesem Fall muss man den Kinetic Sand einfach einige Stunden trocknen lassen und danach kurz durchkneten – dann ist er wieder ganz der alte. Das kann übrigens auch passieren, wenn man ihn an einem Ort benutzt, wo zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht (was allerdings in den wenigsten Haushalten vorkommen sollte).

Fazit zum Test: Wir lieben diesen Sand. Ich kann nicht davon ablassen, ihn immer und immer wieder durch meine Hände rinnen zu lassen. Ich finde diese Konsistenz einfach zu toll. Fest und gleichzeitig flüssig, aber eben doch auch wieder nicht. Dafür ist wurde noch kein Wort erfunden. Meine Tochter nimmt sich gern mal die Schale mit dem Sand und formt daraus Figuren. Bevorzugt mit Hilfe der mitgelieferten Förmchen. Übrigens geht der Sand da sehr gut heraus, es erfordert nicht viel Mühe.

Worauf ich aber grundsätzlich bestehe: Der Sand darf ausschließlich in dem kleinen Sandkasten benutzt werden. Zwar wirbt der Hersteller auch damit, dass man damit seine Standburgen auf allen CIMG2881Oberflächen in Haus oder Wohnung bauen oder sogar kreative Ideen auf Parkett oder Teppich realisieren kann, von diesem Versuch rate ich allerdings ab. Es ist und bleibt Sand und da fällt natürlich der ein oder andere Krümel von ab – den möchte ich aber nicht wirklich in meinen Teppich eingearbeitet haben Zwinkerndes Smiley

So, und zum Schluss noch eine kleine Überraschung für einen Leser, der es in meinem Text bis hierher geschafft hat: Ich verschenke die links abgebildete Packung Kinetic Sand “Shimmering Emerald”. Der Sand ist grün mit ganz tollen Schimmerpartikeln. Der erste, der mir eine kurze Mail sendet, dass er eben diesen Kinetic Sand haben möchte, bekommt ihn auch. Wie gesagt, nur der erste – ich habe nur diese eine Packung.

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