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Platz für Neues

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Der Frühling hat nun auch endgültig bei uns Einzug gehalten. Und während beim Auto die Winterreifen endlich wieder den schicken Sommerrädern weichen dürfen, muss auch in den Kleiderschränken umsortiert werden. Winterkollektion raus, Sommerkollektion rein. Gerade bei meiner Tochter im Schrank macht das ordentlich Spaß. Endlich dürfen da die furchtbar dicken Schneeanzüge, Rutschhosen und Anoraks rau und machen Platz für die geliebten Sommerkleider.

Ich nutze diese Umräumaktionen immer auch gleich zum Ausmisten. Viele der Sachen werden im nächsten Winter eh nicht mehr passen, also kann man sich direkt davon trennen und muss sie nicht erst noch monatelang irgendwo einlagern. Ich kaufe ja ohnehin Kindersachen auf Vorrat, wie man auf dem Bild wohl ganz gut sehen kann. Auf unserem Schrank stehen regelmäßig Tüten mit Kleidung in der nächstfolgenden Größe parat – man weiß ja nie, ob das Kind über Nacht nicht einen Wachstumsschub bekommt Zwinkerndes Smiley

Diese “Vorräte” beschaffe ich mir bevorzugt über ein bekanntes Auktions- und Kleinanzeigenportal. Dort suche ich gezielt nach Kleiderpaketen, also Komplettpaketen mit Hosen, Jacken, Oberteilen usw.. Ich kaufe lieber alles gebündelt als jedes Teil einzeln. Das macht sich am Preis ordentlich bemerkbar. Und mitunter erwischt man dabei richtige Schnäppchen, wenn im Nachbarort beispielsweise gerade jemand seine Wohnung räumt und dabei die schon eine Weile rumstehenden Kisten mit aussortierten Kindersachen loswerden will oder muss. So geschehen letzten Herbst als ich mich über zwei volle Bananenkisten mit Kleidung in Größe 116 freuen dufte. Das Ganze für nicht einmal 40 Euro, enthaltener Wert locker mehr als das Zehnfache.

Zum Loswerden unserer ausgemisteten Kindersachen nutze ich bevorzugt das genannte Kleinanzeigenportal (Auktionen weniger gern, die Gebühren sind inzwischen zu hoch). Neulich stieß ich auf ein Art An- und Verkauf von Kindersachen im Netz namens k…..o, der interessante Werbung macht und mit guten Preisen wirbt. Also habe ich alle Sachen, die den Annahmekriterien dieses Shops entsprechen (so gut wie neu, keine Gebrauchsspuren – bei Kinderkleidung? – und nur bestimmte Marken) einfach mal zusammengepackt und dorthin geschickt. Kostet zum Glück nichts.

Auf ein Preisangebot für die eingesandten Sachen musste ich fast drei Wochen warten. Entweder haben die dort wirklich jede Menge zu tun oder es ist ein Einpersonenbetrieb. Das Angebot war allerdings weit unter der Schmerzgrenze: etwas mehr als 10 Euro für 2 Paar neue(!) Markenschuhe, jede Menge Hosen, Jacken und Pullover – allesamt nicht Marke C&A oder H&M sondern eher skechers, vertbaudet und Sanetta. Allein der Wert eines der Paar Schuhe liegt im örtlichen An- und Verkauf jenseits von 15 Euro. Nun gut, man kann sich die Sachen glücklicherweise auch kostenlos wieder zurückschicken lassen und in Ruhe über das lächerliche Angebot lachen, bis das Paket wieder da ist. Das dauert nämlich in etwa genauso lange wie die Bewertung.

Ende der Geschichte: Ich habe die ganzen Sachen nach Erhalt einzeln in das Kleinanzeigenportal reingestellt und eine stolze Summe dafür vereinnahmt. Ich will nicht wirklich wissen, was dieses An- und Verkaufportal daran verdient hätte, wahrscheinlich mehr als ich und damit mehr als das siebenfache von dem, was sie mir angeboten haben. So kommt man auch zu Geld, aber nicht zu meinem. Da mache ich mir lieber weiterhin selbst die Mühe, die Sachen zu fotografieren, zu beschreiben und am Ende auch zu verschicken.

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