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Meine kleine Auszeit

005Zur Zeit wird bei uns daheim sehr viel Tee getrunken. Der ist schnell zubereitet, wärmt den Körper von innen schön auf und ist noch dazu mehr oder weniger gesund. Bisher vermieste mir aber mein alter Wasserkocher jede Lust am Teekochen, denn der war mehr als langsam. Es dauerte schon mal fünf Minuten, bis ein Liter Wasser darin heiß war. Für mich teilweise zu lange. In dieser Zeit hatte ich mich schon wieder anderen Aufgaben gewidmet und ganz vergessen, dass ich Teewasser aufgesetzt hatte. Der Wasserkocher machte sich ja auch nicht bemerkbar, sondern schaltete sich einfach still und leise ab, wenn er mit seiner Arbeit fertig war.

Um so größer war die Freude, als mir am Vormittag des Heiligabends die Postfrau ein überraschendes und völlig unangekündigtes Paket brachte. Absender: Elektrolux Hausgeräte GmbH. Gut, natürlich konnte ich mich direkt wieder erinnern, dass ich mich bei Facebook auf deren Seite für einen Test eines Wasserkochers beworben hatte. Und bereits einen Tag vor Heiligabend erreichte mich witzigerweise ein Paket mit jeder Menge Tee von Pure Tea (vielen Dank dafür), dass mich schon ein wenig auf eben diesen Wasserkocher zum Testen hoffen ließ. Nun war er also da.

Fazit vorab

Der AEG Wasserkocher PremiumLine 7 Series EWA7800 hat mich fast ausnahmslos überzeugt. Bis auf einen Kritikpunkt gibt es meinerseits daran nichts zu bemängeln. Bis zu 1,7 Liter Wasser werden darin in kürzester Zeit erhitzt. Das Besondere (mir vollkommen neu): 009Man kann Temperaturstufen wählen. Jeder “normale” Wasserkocher erhitzt Wasser bis zum Siedepunkt, also auf 100 Grad. Der AEG Wasserkocher kann eingestellt werden, dass er beispielsweise Wasser nur auf 80 Grad erwärmt. Dies sollte ein großer Vorteil für alle Liebhaber von grünem Tee sein, denn der wird nicht so heiß aufgebrüht.

Insgesamt gibt es 8 Temperaturstufen im Bereich von 50 bis 100 Grad. Zusatzfunktion: Der Wasserkocher schlägt für verschiedene Teesorten die optimale Temperatur vor; 80 Grad für grünen Tee, 85 Grad für weißen Tee, 90 Grad für Oolong Tee und 95 Grad für Kaffee. Stellt man keine davon ein, wird das Wasser bis zum Siedepunkt erhitzt.

010Praktisch ist sicherlich auch die 1-Cup-Funktion, die – wie der Name schon sagt – für das schnelle Erhitzen von einer Tassenportion Wasser rund 200 ml. Das ist prinzipiell gut gedacht, allerdings möchte mein Wasserkocher zumindest laut Messanzeige mit mindestens 500 ml Wasser gefüllt werden. Werte darunter zeigt er gar nicht an. Oder meine Tassen sind einfach zu klein Zwinkerndes Smiley

Mit Hilfe der Warmhaltefunktion kann man einmal erwärmtes Wasser 40 Minuten lang bei der eingestellten Temperatur halten. Einen konkreten Nutzen für diese Funktion selbst habe ich noch nicht gefunden. Allerdings scheint sie für Teeliebhaber von Vorteil zu sein, die mehrere Aufgüsse innerhalb kurzer Zeit machen möchten. Wenn wir schon mal beim Thema sind:

Meine Teezeremonie

Ich habe ja oben schon erwähnt, dass ich neben dem Wasserkocher noch etliche Tee-Proben von Pure Tea erhalten habe. Darunter ein sehr AEG PremiumLinewohlschmeckender weißer Tee (ich liebe weißen Tee), einige Kräutertees, grüne Tees und einen schwarzen Tee. Bei uns daheim wird wie gesagt viel Tee getrunken. Ich habe mir angewöhnt, jeden Morgen eine Kanne Tee aufzubrühen und sie auf den Tisch zu stellen. Im Laufe des Tages nimmt sich jeder davon und wenn die Kanne leer ist, wird sie wieder aufgefüllt.

Nun bevorzuge ich einen etwas anderen Teegeschmack, wie beispielsweise meine Tochter, die am meisten Früchtetees mag. Ich gönne mir also zwischendurch etwas Gutes, in dem ich mir in meinem Lieblingsteeglas einen weißen Tee aufbrühe und diesen in Ruhe genieße. Soviel Zeit muss sein und die fünf Minuten finden sich immer, egal wie viel Arbeit gerade anliegt. Für kurze Zeit muss man den Alltag und Stress einfach mal ausblenden und abschalten können…

Jetzt hätte ich fast noch den Kritikpunkt am Wasserkocher vergessen: Das Gerät erhitzt leider nicht nur innen sehr stark, sondern auch außen. Das kann schnell zu Verbrennungen an den Händen führen, wenn man beispielsweise den Griff nicht perfekt erwischt oder oberhalb vom Wasserkocher tätig wird (zum Beispiel beim Netzstecker ziehen). Aber der Mensch ist lernfähig und kann solche Situationen vermeiden, wenn er einmal negative Erfahrungen damit gemacht hat.

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