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Küchenmaschine contra Kuvings Entsafter

SmoothieIch bin ja bekennender Fan von Smoothies aller Art, wobei ich selbst hergestellte bevorzuge. Schon allein darum, weil ich gern wissen möchte bzw. muss, was mein Saft enthält, nicht nur im Hinblick auf meine diversen Allergien und sonstigen Reaktionen. Das macht es mir so schwer,  mich mit fertigen Smoothies aus dem Supermarkt anzufreunden, die noch dazu auch nicht wirklich frisch sind und sicher auch einiges an Konservierungsstoffen und Co. enthalten. Wie viel da von den ursprünglichen Vitaminen und Vitalstoffen aus Obst und Gemüse wohl tatsächlich noch enthalten sind? Und sorry, aber darf ich mal anzweifeln, dass die Produkte wirklich zu 100% aus den Dingen bestehen, die auf der Zutatenliste aufgeführt sind – also bei einigen habe ich da große Zweifel. Und ob da tatsächlich noch Vitamine und Vitalstoffe enthalten sind?

Wie gesagt, ich stelle mir meine Smoothies seit geraumer Zeit mittels Entsafter selbst her, auch wenn das natürlich viel Arbeit und Zeit in Anspruch nimmt; das Ergebnis macht diesen Aufwand allemal wieder wett. Am aufwendigsten finde ich dabei nicht das Entsaften an sich, sondern eher die Vor- und Nachbereitung, die dazu erforderlich ist.

Das Pressgut muss zuerst für den Entsafter vorbereitet werden, heißt das beispielsweise Äpfel mindestens gewaschen und entkernt werden müssen und Möhren zumindest ein wenig geschält werden müssen. Ganz zu schweigen von Früchten wie Mangos, die man nicht mal eben im Ganzen in einen Entsafter geben kann.

Hat man das erledigt, kommt eigentlich das angenehmste Teil der Smoothie-Herstellung: Das Entsaften. Ich persönlich nutze dazu ja momentan noch kein Profigerät wie einen Kuvings Entsafter einen Silent Juicer oder gar einen Whole Slow Juicer, sondern eine multifunktionale Küchenmaschine. Die bietet mir gleich zwei verschiedene Varianten, um frischen Saft herzustellen:

  • Entsaften durch Pressen und
  • Entsaften durch Zentrifugalkraft.

Die erste Variante kennt sicher jeder. Zumindest dann, wenn er schon einmal eine Zitrone oder Orange ausgepresst hat, um Saft zu erhalten. Die Frucht wird entweder per Hand oder mit Hilfe einer Saftpresse so stark gedrückt, dass der Saft herausläuft und aufgefangen werden kann. Die Methode eignet sich allerdings nur für kleinere Saftmengen, da man ansonsten entweder mit Muskeln bepackt sein muss (oder eine Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk riskiert).

Beim Entsaften durch Zentrifugalkraft wird der Saft regelrecht aus dem Pressgut wie Obst oder Gemüse herausgeschleudert. Die Methode bietet sich zum Beispiel bei Äpfeln und Möhren an, bei denen man sich ja ansonsten (zumindest im Handbetrieb) zu Tode pressen würde, um auch nur einen einzigen Tropfen aus der Frucht zu bekommen.

So, und meine Küchenmaschine kann eben beides (am Rande bemerkt: Sie kann sogar Eiscreme herstellen), man muss sie nur entsprechend umbauen, was natürlich umständlich ist. Zuerst presse ich meist Orangen mittels Presse aus, weil man da schnelle Erfolge sieht und sich der Saftbehälter schnell füllt. Anschließend rüste ich die Maschine um auf die “Zentrifuge”, in der ich dann aus den die vorbereiteten Äpfeln, Möhren und sonstigen Früchten den Saft herausschleudern lasse.

Leider bin ich dann noch nicht am Ende, auch wenn mein Smoothie zu diesem Zeitpunkt bereits fertig ist. Aber die Küchenmaschine muss gereinigt werden. Gerade beim Entsaften durch Zentrifugalkraft bleibt jede Menge “Abfall” darin hängen. Fachmännisch nennt man das Trester, ich nenne es Biomüll. Man kann damit eigentlich auch nichts mehr anfangen. In meinem Beispiel sind das trockengeschleuderte Apfel- und Möhrenteile. Ja, man könnte sich sicherlich essen (etwas trocken vielleicht) oder zu irgendwelchen Dingen weiterverarbeiten – das habe ich allerdings noch nie versucht. Bei mir landet diese Masse immer auf dem Kompost.

Und was danach übrig bleibt, ist eine Küchenmaschine, die einmal komplett auseinander gebaut werden muss, um alle Teile zu reinigen. Angefangen vom Saftauffangbehälter bis hin zur eigentlichen Presse, dem Tresterbehälter und dem Sieb, das gröbere Stücke auffängt – die Reinigung ist eine Sisyphusarbeit, die mich jedes Mal so dermaßen verärgert, dass ich mir schwöre, nie wieder einen Smoothie selbst herzustellen – und da wären wir auch schon wieder am Anfang des Textes Zwinkerndes Smiley

Oh übrigens: Wie wäre es denn mal mit einer Saftkur? Jeden Tag einen anderen Saft, noch dazu vollkommen vegan und damit wirklich für jeden geeignet. Und egal ob gelbe, rote oder grüne Säfte – gesund sind sie allemal.

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