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Der Sinn von Kundenstoppern

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Beim Durchqueren unseres Stadtzentrums bleibt man regelmäßig an Aufstellern hängen, die eigentlich als Werbeträger dienen und vor den Geschäften auf dem Fußweg stehen. Mein Problem ist, dass man diesen permanent ausweichen muss, wenn man schnellen Schrittes unterwegs ist. In unserer Altstadt sind die Fußwege nicht sonderlich breit und so muss man recht häufig auch an eben diesen Schildern stehen bleiben, um “Gegenverkehr” durchzulassen.

Heute habe ich erfahren, dass man diese Aufsteller als Kundenstopper bezeichnet – wie passend. Wahrscheinlich sollen sie mich allerdings nicht aufgrund des dichten Verkehrs auf dem Fußweg und der damit verbundenen Einengung aufhalten sondern vielmehr mit ihrer Werbeaussage. Diese nehme ich allerdings nur in den seltensten Fällen wirklich wahr.

Ich bevorzuge eher Werbeformen, die mich nicht aufhalten bei dem, was ich eigentlich tun möchte. Optimal also Flyer, Prospekte oder ähnliche Dinge, die ich im Vorbeilaufen mitnehmen kann, um sie mir zuhause in Ruhe ansehen zu können. Obiges Bild zeigt das beste Beispiel dafür, was ich meine. Beide Werbeträger stehen vor einem Reisebüro. Während ich nicht sagen kann, wofür der Kundenstopper links wirbt, weiß ich ganz genau, dass der Prospektständer rechts jede Menge Reisekataloge und Sonderangebote enthält, an denen ich mich heute bedient habe.

Von den kleinen Werbeaufstellern, die bei unserer Hochzeit die Getränkekarten gehalten habe, konntet ihr ja vor einigen Tagen schon auf meinem Blog lesen. Diese waren allerdings aus Acryl und damit für den Außenbereich nicht geeignet, da sie beizeiten verwittern würden. Abgesehen davon, wären sie dafür aufgrund ihrer geringen Abmessungen auch etwas zu klein und unscheinbar. Ganze Onlineshops haben sich schon auf Werbeartikel wie Kundenstopper und Prospekthalter spezialisiert, wie beispielsweise www.alu-prospektstaender.de. Dort findet man

  • Prospektständer- und Prospektregale
  • Kundenstopper
  • Schaukästen und
  • Messezubehör

aus Holz, Stahl und Aluminium. Wird man trotz immenser Auswahl bei den Standardprodukten nicht fündig, kann man sich seinen ganz persönlichen Werbeträger auch individuell anfertigen lassen. Solche Sonderanfertigungen gibt es auf Wunsch schon in kleinster Auflage, also im besten Fall als Einzelstück.

Der Onlineshop wirbt damit, dass 99% aller Artikel ständig auf Lager sind und selbst bei Großaufträgen schnelle Lieferzeiten garantiert werden können. Der Versand erfolgt bei Bestelleingängen bis 15 Uhr noch am gleich Tag, sodass man im Idealfall die bestellte Ware schon am Folgetag erhält. Auch die Zahlungsmöglichkeiten sind umfangreich und reichen von Zahlung auf auf Rechnung über Vorkasse oder Nachnahme bis hin zur Möglichkeit, die Waren per PayPal zu zahlen.

Für Messen sind ganz bestimmt faltbare Prospektständer interessant. Diese können – wie der Name schon sagt – zusammengeklappt werden und passen danach problemlos in einen Koffer, mit dessen Hilfe sie einfach transportiert werden können. Damit eignen sie sich auch für mobile Informationsstände oder sogenannte Points of sale.

Warum ich persönlich so einen enormen Bezug zu Prospekthaltern habe? Nun, ich durfte während meiner Ausbildung etliche Male direkt beim Finanzamt alle gängigen Formulare abholen. Zu Zeiten, in denen man die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen noch nicht kannte, gab es für nahezu jede Zahl ein extra Formular, das man seiner Steuererklärung beilegen musste. Und ein Steuerbüro benötigte damals jeden dieser Vordrucke in mehrfacher Ausführung – für jeden Mandanten potentiell einmal. Und so rückte ich mit Kartons und Sackkarre bestückt mehrmals im Finanzamt an, um eben diese abzuholen.

Im Archiv des Finanzamts waren diese Formulare stapelweise angeordnet, säuberlich sortiert nach ihrer fachlichen Bezeichnung. Und ich erinnere mich, dass wirklich all diese Stapel ganz akkurat ausgerichtet waren, wehe, man brachte dort etwas durcheinander. Damit der “Formular-Manager” (der Hausmeister vom Finanzamt) noch durchsah, gab es unzählige Prospektständer, die für Ordnung sorgten. Wie gut, dass man heute auf das ganze Papier verzichten kann…

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