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Oligomere Proanthocyanidine

Nein ich werde euch diesen Begriff jetzt nicht erklären, dazu bin ich auch gar nicht in der Lage. Über einen Produkttest gelangte ich zu einem Nahrungsergänzungsmittel namens OPC. Was diese Abkürzung ausgeschrieben heißt, seht ihr in der Überschrift. Wenn ihr damit was anfangen könnt, seid ihr jetzt schon viel schlauer als ich und braucht auch gar nicht mehr weiterzulesen.

Ich bin ja eigentlich bekennender Produkt-NICHT-tester, zumindest dann, wenn ich das zu testende Produkt weder konsumieren noch auf meine Haut auftragen muss. Allergien und dergleichen sei dank und ich vermeide alles, was irgendwelche Reaktionen in oder an meinem Körper auslösen könnte.

Obwohl: in den letzten Wochen habe ich eine neue Erfahrung gemacht. Meine Hautärztin konnte mir ja weder eine Allergie auf Soja, noch auf Tomaten, Erdbeeren, Ananas oder Schokolade nachweisen, obwohl ich zu 100 Prozent weiß, dass ich auf diese Lebensmittel reagieren. Der Konsum von Schokolade verursacht bei mir nach einigen Stunden behandlungsbedürftige Migräne. Die anderen Lebensmittel führen zu sichtbarem Ausschlag, den ich bisher als Allergie bezeichnete. Ist es aber eben nicht, wie ich gelernt habe.

Es gibt eine noch recht unerforschte Lebensmittelintoleranz namens Histaminintoleranz. In diese fallen alle oben genannten Lebensmittel und jede Menge andere, deren Reaktion auf meinen Körper ich erst noch austesten muss. Dabei sind auch so Dinge wie Bananen, Spinat, Sauerkraut, Wurst, Käse und (gelagerter) Fisch. Es wird wohl einige Monate wenn nicht gar Jahre dauern, bis ich diese alle durchprobiert habe, ob ich auch damit Probleme habe. Bei einigen ist es mir bisher nicht bewusst, andere stehen auf der Verdachtsliste.

Nun schließt sich der Kreis zum Produkttest des Gloryfeel OPC. Durch Zufall habe ich auf einer Seite für Histaminintoleranz-Betroffene gelesen, dass sich eben dieses OPC positiv auf eine Histaminintoleranz auswirken soll und die damit verbundenen Beschwerden zumindest lindern kann. Ich habe dann noch weitergeforscht und herausgefunden, dass OPC eigentlich ein Traubenkernextrakt aus roten Trauben ist. Gut, damit kann man nichts falsch machen und Trauben stehen auch nicht auf der “Negativliste” bei Histaminintoleranz. Kann man also mal probieren.

Nach einigen Wochen Testphase kann ich ein positives Fazit mit einer Einschränkung ziehen. Ich habe am Tag nur eine Kapsel genommen, anstatt der zwei, die als Tagesdosis empfohlen wurden. Witzigerweise hatte ich im gleichen Zeitraum so gut wie gar nicht mit Ausschlägen und Migräne zu kämpfen, wobei ich jetzt aber nicht zwangsläufig behaupten möchte, dass dies ausschließlich den OPC Kapsels zu verdanken ist. Schließlich ernähre ich mich histaminarm und vermeide jegliche Auslöser von Komplikationen.

Interessant und erwähnenswert ist allerdings die Tatsache, dass ich exakt an den beiden Tagen Migräne bekam, an denen ich morgens die Einnahme von OPC vergessen hatte. Das war schon auffällig. An einem dieser Tage habe ich zu fortgeschrittener Stunde dann noch meine OPC-Kapsel eingenommen und die Migräne verschwand nach einiger Zeit. Das ist schon seltsam, weil mir das bisher eigentlich ohne Triptane nie gelungen ist und ich mich stundenlang quälte.

Für mich persönlich reichen die knapp vier Wochen Testphase noch nicht aus, um ein abschließendes Fazit geben zu können. Ich werde die Kapseln weiterhin einnehmen und schauen, welche Beobachtungen sich bestätigen. Zu gegebener Zeit folgt dann hier nochmals ein Update.

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