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Hinter (Maschendraht-)Gittern

September 29th, 2014 Posted in Freizeit & Hobby Tags: , , , , , , , , ,

Zwergkaninchen

Vor zwei Jahren habe ich euch hier schon mal über unseren neuen Zaun berichtet. Der war damals Marke Eigenbau und steht bis heute wie neu errichtet (witterungsbeständigen Plastiklatten sei dank). Inzwischen ist auf der Seite zum Nachbarn doch noch ein Maschendrahtzaun dazugekommen, weil dort öfters mal ein Hund zu Besuch ist, der nicht unbedingt frei durch alle Gärten laufen soll.

Aber auch wir mussten neulich eine Bestellung im Maschendrahtzaun-Shop aufgeben, allerdings nicht, um unser Grundstück weiter einzurahmen. Vielmehr sorgte “Familienzuwachs” für den erneuten Bedarf an Einzäunung. Dieses Mal aber nicht in Form eines weglaufenden Kindes, sondern in Gestalt zweier Hasen.

Einer davon ist recht gut im Zaum zu halten, denn es handelt sich um ein Zwergkaninchen. Die werden nicht sonderlich groß und unternehmen keine ausgiebigen Fluchtversuche. Wie man sehen kann, sind Kind und Häschen zufrieden, wenn sie sich ein Stückchen Wiese teilen dürfen. Daher reichte für den kleinen Hasen auch ein Freilaufgehege aus dem Tierfachgeschäft als Zaun.

Anders unser “Weihnachtsbraten”, der nach und nach ganz immense Ausmaße annimmt. Er füllt inzwischen seinen Käfig komplett aus. Über ein Nagergehege – wie das für das Zwergkaninchen – würde dieser Hase ganz bestimmt nur kurz schmunzeln und sich nach einem beherzten Satz darüber schnell aus dem Staub machen. Solche fertigen Gehege sind ja gerade mal 30 Zentimeter hoch, keine Höhe für einen halb ausgewachsenen Hasen.

Doch wie verhindert man, dass der wegläuft, während man beispielsweise seinen Stall ausmistet? Dort kann er schlecht drin sitzen bleiben, wenn man neues Streu einbringen möchte. In dem Fall würde er sicher auch schnell die Flucht ergreifen; ist ja auch praktisch, wenn die Stalltür aufsteht. Die optimale Lösung für ein mobiles Freigehege für den großen Hasen konnte nur ein Maschendrahtzaun sein.

Ich hatte solche Einzäunungen schon bei meinem Bruder gesehen, der damit seine Hühner beisammen hält und sämtliche Ausbruchversuche schon im Keim erstickt. Praktisch an Maschendrahtzäunen ist auch, dass man sie einfach mal ein Stück verrücken kann. Hühner scharren alles auf, da haben sie nach paar Tagen kein Fleckchen Gras mehr an der Stelle, wo sie immer rumlaufen. Also einfach samt Zaun ein paar Meter nach links versetzt, schon kann wieder Gras an der alten Stelle wachsen und die Hühner können das nächste Stück Wiese zerstören Zwinkerndes Smiley

Funktioniert auch bei unserem Hasen gut, nur macht der in den kurzen Zeiten seines “Freilebens” nicht besonders viel Gras nieder. Aber der Maschendrahtzaun ist schnell aufgebaut und nach Benutzung ruck zuck wieder praktisch zusammengelegt.

Kaninchen

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