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Die beste Werbung

P6075205Ich schiebe schon seit Wochen einige Artikel vor mir her und finde nie den passenden Zeitpunkt zum Veröffentlichen. Mehr als drei Monate nach der Hochzeit habe ich Euch immer noch nicht wirklich darüber berichtet. Und da gibt es so viel zu erzählen. Also beginnen wir ganz von vorn; bei den Vorbereitungen.

Eine passende Location hatten wir – dank Tipp vom Catering – schnell gefunden und diese war am Wunschdatum zum Glück frei. So konnte man frühzeitig mit Planungen wie Sitzordnung, Deko und dergleichen beginnen. Ich hätte nie geahnt, wie aufwendig gerade letzteres (die Deko) werden würde.

Dabei habe ich mir bei der Wahl der Farben für die kleinen Gastgeschenke ein klassisches Eigentor geschossen: Ich entschied mich für pinkfarbene Verpackungen für die Damen und für lilafarbene Verpackungen für die Herren. Die Dame vom Catering, die für Blumen, Servietten und Kerzen verantwortlich sein sollte, schlug über meiner Auswahl die Hände zusammen. Was für Farben… Ja man sollte wohl mal drüber nachdenken, welche Blumen zu rosa und lila passen, wenn man nicht gerade Karneval in Rio feiern möchte. Aber gut, nicht mein Problem, da müssen Profis ran (und die haben eine sehr akzeptable Lösung gefunden).

An mir blieb die ehrenvolle Aufgabe hängen, Getränkekarten zu erstellen. Das mache ich nun auch nicht alle Tage, konnte mich aber dunkel an das Aussehen von Speise- bzw. Getränkekarten in Restaurants erinnern. So war ähnliches muss ich doch auch hinbekommen oder?

Der erste Versuch scheiterte an meinem eher billigen Druckerpapier. Ach nein, so einen Wisch kann man nicht auf eine Hochzeitstafel legen. Und stellen geht auch nicht, viel zu windanfällig. Was aber dann? Ich habe schicken bunten Tonkarton – sogar in lila und rosa – vollkommen passend also zu meinen Gastgeschenken. Kein Wunder, sie wurden ja auch daraus hergestellt Zwinkerndes Smiley

Allerdings ist Tonkarton so stark, dass man ihn nicht sonderlich hübsch gefaltet bekommt, um ihn als Klappkarte zu verwenden. Jeder Versuch der Herstellung einer Getränkekarte scheiterte an einer anderen Stelle und führte fast zum Frust. Bis ich in einer Mittagspause beim Auswärtsessen etwas Tolles entdeckte: Werbeaufsteller, direkt auf dem Tisch. Nicht die großen Schilder, die vor Geschäften stehen, sondern die kleineren, die man häufig in Gaststätten auf den Tischen findet, weil damit die Tagesangebote angepriesen werden. Genial.

Ich musste diesen Aufsteller beim Warten auf mein Mittagessen erst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Das Prinzip ist wirklich simpel. Ein ausgedrucktes Blatt wird einfach zwischen zwei Scheiben geschoben und dank eines kleinen Fußes fällt der Aufsteller nicht um. Sowas brauche ich auch! Ich muss jetzt bestimmt nicht erwähnen, dass an diesem Abend ganz fix ein dutzend solcher Aufsteller bestellt werden mussten und die Getränkekarte direkt nach deren Lieferung fertig wurde oder?

Nach der Hochzeit werden die Aufsteller bei uns im Haushalt übrigens weiterhin verwendet. Jetzt dienen sie als eine Art Bilderrahmen, in dem wir immer die neusten Kunstwerke unserer Tochter präsentieren, die sie aus dem Kindergarten mitbringt. So können diese Bilder überall da stehen, wo sie gesehen werden. Dabei sind sie gut geschützt und ruckzuck austauschbar, wenn es ein aktuelleres gibt. Geniale Idee…

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