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Erneuerbare Energien und Ökologische Geldanlage

Windkraft

Der Blick aus dem Fenster zeigt mir das Bild, das ihr rechts sehen könnt. Einen kleinen Windpark, der uns mit Strom versorgt. Von den Windrädern bekommt man außer dem Anblick nicht viel mit. Sie machen weder nennenswerte Geräusche noch verursachen sie irgendeine schädliche Strahlung. Nur ganz selten mal werfen sie einen Schatten, wenn die Sonne besonders tief steht. Man kann also sagen: jeder hier stört sich nicht an dem Windpark, er ist da und verursacht keine Probleme.

Andernorts gibt es ja immer mal wieder Proteste, wenn es um den Bau neuer Windanlagen geht. Ich selbst kann die leider nicht wirklich nachvollziehen und betrachte dann das plötzliche Aufkommen seltener Tierarten als an den Haaren herbeigezogene Ausrede, weil den Leuten ansonsten kein besseres Argument gegen den Bau eines Windparks einfällt .

Einerseits schreit jeder nach ökologischem Strom, andererseits werden entsprechende Projekte dazu dann wieder boykottiert. Ja was denn nun? Die Energiewende lässt sich nun mal kaum anders umsetzen, als Atomkraftwerke nach und nach durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Und jeder kann davon sogar profitieren, indem er in eine genannte grüne Geldanlage investiert. Eine Ökologische Geldanlage ist zum Beispiel die Anlage von Geld in

    • Windkraft
    • Solarenergie
    • Biomasse
    • Geothermie oder
    • Wasserkraft

In einigen Regionen gibt es beispielsweise eigene Windparks von Anwohnern, die ihr Kapital zusammengetragen, dieses in einige Windräder investieren und anschließend den produzierten Strom verkaufen. Es soll Menschen geben, die von diesen Einnahmen gut leben können. Abgesehen davon freut sich doch jeder über den ein oder anderen Euro mehr in der Tasche oder?

Wem das Risiko der direkten unternehmerischen Beteiligung an einem Wind- oder Solarpark zu hoch ist, kann in eine Grüne Geldanlage investieren. Diese Ökologischen Geldanlagen werden nicht über die Banken angeboten sondern von Unternehmen direkt. Die bekanntesten Namen sind sicherlich Prokon oder auch German Pellets, wenngleich gerade erst genanntes Unternehmen leider negative Schlagzeilen macht.

Wie bei Aktien, Fonds und anderen herkömmlichen von Kreditinstituten angebotenen Finanzlage auch, gibt es bei grünen Geldanlagen auch verschiedene Alternativen. Zum einen in der Anlage selbst als auch bei der Risikostreuung und der Rendite. Man unterscheidet daher vier Anlagetypen

Typ 1, der die Energiewende voranbringen möchte und sein Geld eher aus ethischen Gründen investiert
Typ 2, der mit seiner Kapitalanlage möglichst hohe Zinsen erzielen möchte
Typ 3, der auf Nummer sicher gehen möchte und sein Geld so risikolos wie möglich anlegt und
Typ 4, der vor allem die staatlichen Foerdergelder der Energiewende mitnehmen möchte.

So unterschiedlich diese Anlagetypen auch sind, es gibt für jeden die passende ökologische Geldanlage. Man muss sie nur finden. Da man wie gesagt kaum eine Bank finden wird, die zu diesem Thema eine Beratung anbietet, eignen sich als Informationsquelle am besten Prospekte und Homepages der Anbieter selbst. Dort sollte man alle benötigten Daten und Fakten über die jeweilige Anlage finden.

Eine gute Alternative sind aber auch Vergleichsweise, die alle grünen Geldanlagen auflisten. So sieht man auf einen Blick gleich mögliche Rendite und andere wichtige Fakten. So haben einige Anlagen beispielsweise Mindestlaufzeiten oder auch Mindestbeträge für das anzulegende Kapital. Wichtig ist auch, darauf zu achten, wie häufig Ausschüttungen erfolgen.

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