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Wenn das Kleid nicht passt

SmoothieKaum schreibt man mal mehrere Tage keinen Artikel auf dem Blog, kommen Nachfragen. Ich bin allerdings dankbar darüber, dass sich einige um mich Gedanken machen, aber: Mir geht es bestens. Ich stecke nur mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, denn schon in etwas mehr als drei Wochen geht es bereits in die Flitterwochen.

In der letzten Woche hatte mein Brautkleid seine General(an)probe. Die Schneiderin war ein wenig entsetzt, dass es doch so groß geraten ist. Ich musste ihr dann gestehen, dass ich einige Kilo zwischen dem Abstecktermin und der jetzigen Anprobe verloren habe, ohne wirklich viel dafür getan zu haben.

Hauptgrund für das mehr oder weniger freiwillige Abnehmen ist bei mir nicht Stress, sondern eine gesundheitsbedingte Ernährungsumstellung. Ich habe ja eher durch Zufall meine Histaminintoleranz entdeckt und verzichte seitdem weitestgehend auf alle Lebensmittel verzichtet, die in diesem Zusammenhang bei mir Probleme verursachen. Und darunter fällt zum Beispiel meine geliebte Sojamilch mit ihren unglaublich vielen Kalorien oder alles, was Kakao enthält – ja ja, die Schokolade.

Auf Zuckerentzug in dieser Form reagiert der Körper natürlich und ich musste mir einen Ersatz für Süßes suchen, den ich vertrage. Schnell war ich da bei frischem Obst gelandet, denn das enthält – abgesehen von wenigen Ausnahmen wie Bananen, Erdbeeren und Ananas – wenig oder gar kein Histamin.

Da ich nun nicht permanent Früchte mit mir rumtragen möchte, um je nach Geschmack mal nebenbei eine Kiwi, Orange oder Co. zu verzehren, habe ich mir auch gleich noch eine Hurom Saftpresse bzw. einen Entsafter zugelegt, mit der ich mir fast täglich ein Getränk aus frisch gepresstem Obst und/oder Gemüse zubereite.

Mein derzeitiger Favorit derzeit ist ein Getränk auf Orangenbasis:

  • Orangensaft aus 8 auspressten Orangen
  • Apfelsaft aus 4 Äpfeln (wird mittels Zentrifugenentsafter herausgeholt, weil man Äpfel eher schlecht auspressen kann
  • das ganze schmecke ich mit Karottensaft und Zitronensaft nach Belieben ab, je nachdem, wie mir der Geschmack gerade steht – also eher nach etwas Süßem, dann mehr Karotte, oder eher nach etwas Saurem, dann mehr Zitrone.

Der Saft reicht übrigens für mehr als ein Glas und bleibt durch den Zitronensaft auch einige Zeit frisch. Die Vorteile von einem Slow Juicer gegenüber manuellen Saftpressen liegen eigentlich auf der Hand:

  • Das Gerät ist schnell aufgebaut.
  • Man benötigt viel weniger Zeit, als wenn man beispielsweise jede Orangenhälfte per Hand einzeln ausdrücken wöllte.
  • Man bekommt wesentlich mehr Saft aus den einzelnen Früchten. Und:
  • Das Gerät ist leicht zu reinigen. Einfach Obst- oder Gemüsereste über den Biomüll entsorgen, verschmutzte Entsafterteile einfach unter klarem Wasser ausspülen – fertig.

Und nein, dieser Artikel soll keinesfalls eine Werbung für eine Diät aus Obst- und Gemüsesäften sein. Ich esse nach wie vor meine vier Mahlzeiten am Tag, verzichte dabei nur auf bestimmte Nahrungsmittel. Das heißt nicht, dass ich die Verzehrmenge reduziert habe. Wenn ich weiß, dass ich zum Beispiel auf Tomaten reagiere, lasse ich diese eben weg und suche mir ein anderes Gemüse.

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