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Geld zurück von der Krankenkasse

20140331_190921Ich bin ja bekennender Stempel- und Markensammler. Also ich meine damit jetzt die Bonusprogramme aller Art, bei denen man Punkte, Stempel oder irgendwelche Marken zum Aufkleben sammeln muss, um diese anschließend – wenn man Glück hat und genügend Sammeleifer aufzeigt – gegen Prämien oder gar Bargeld einzutauschen.

Die Karten, die man beim Einkaufen oder Tanken vorlegt, kennt inzwischen wohl jeder. Man kommt ja auch gar nicht mehr drum herum, wenn man von jeder Kassiererin danach gefragt wird. Dumm nur, dass jede eine andere Karte sehen will und man bald mehr Plastikkärtchen im Portemonnaie hat als Bargeld oder Münzen.

Ob es sich lohnt, sei mal dahingestellt. Aber wenn man ohnehin einkaufen muss, kann man meiner Meinung nach die Prämien(punkte) auch mitgehen lassen. Man akzeptiert damit allerdings auch, dass man sein Einkaufsverhalten preisgibt, weil man sich für jedes einzelne Bonussystem im Voraus registrieren muss. Und die Unternehmen benötigen schon einiges an Daten, um ihre Plastiksammelkarten rauszurücken.

Krankenkassen werben seltsamerweise weniger mit ihren Bonussystemen, obwohl auch da wohl jede inzwischen ein eigenes zu haben scheint. Die sind allerdings meist so unverständlich, dass viele Leute darauf verzichten – und sich damit einiges an Rückzahlung durch die Lappen gehen lassen. Ich möchte an dieser Stelle ungern gemein werden, aber ich glaube, darauf spekulieren viele Krankenkassen auch.

Ich für meinen Teil habe bereits bei meiner früheren Krankenkasse am Bonussystem (erfolgreich) teilgenommen und mich über die Auszahlung etlicher Scheine (!) gefreut. Auch bei meiner jetzigen Krankenkasse sammle ich wieder eifrig Stempel von Arztbesuchen und dergleichen, um auch Anfang nächsten Jahres wieder ein kleines Taschengeld obenauf zu bekommen.

Beim Durchlesen der Bedingungen zum Bonusprogramm ist mir aufgefallen, dass es bei der gesetzlichen Krankenversicherung einen Unterschied macht, ob man “normaler” Angestellter bzw. Arbeiter oder Beamter ist, wusste ich bisher noch nicht; ich dachte, da sind wir alle gleichgestellt. Aber nein, ein Irrtum. Als Angestellter muss man sich über seine Krankheitskosten nicht wirklich große Gedanken machen, das rechnet der Arzt mit der Krankenkasse direkt ab und man bekommt davon wenig bis gar nichts mit.

Als Beamter funktioniert das etwas anders, wie die Seite www.deutsche-beamtenversorgung.de aufzeigt. Dort übernimmt der Dienstherr des Beamten einen Teil der Krankheitskosten (das nennt man in dem Fall dann Beihilfe), die restlichen Kosten muss der Beamte entweder selbst zahlen oder eine Krankenversicherung dafür abschließen. Je nach Bundesland n und Familienstand variiert der Eigenanteil, den ein Beamter selbst zu tragen hat, sofern er keine Versicherung abschließt. Und ich dachte immer, den Beamten geht es viel besser…

One Response to “Geld zurück von der Krankenkasse”

  1. Darf ich mal nachfragen, wie viel man mit den Bonusprogrammen der Krankenkassen sparen kann und ob sich das wirklich lohnt vom Aufwand her? Gibt es irgendwo einen Krankenkassenvergleich, der mir die Krankenkassen mit guten Bonusprogrammen auflistet?

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