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Du kommst hier nicht rein

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Der zeitige und vor allem warme Frühling hat einen riesigen Nachteil: Es sind schon jede Mengen Insekten unterwegs. Das kennen wir hier im Erzgebirge um diese Zeit nicht, denn normalerweise liegt Ende März/Anfang April noch Schnee und wir haben Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts. Da trauen sich selbst die hartnäckigsten Mücken nicht aus ihren Verstecken.

Dieses Jahr ist alles anders. Inzwischen sammeln schon die fleißigen Bienchen den ersten Blütenstaub und selbst farbenfrohe Schmetterlinge drehen ihre ersten Runden im Garten. Ja und solch eher ungeliebte Tierchen wie Spinnen, Mücken und jede Menge verschiedene Fliegen in allen Größen.

Diese haben die Angewohnheit, es sich an unserer giftgrünen Hauswand bequem zu machen und regelrecht darauf zu lauern, bis jemand die Tür oder ein Fester öffnet. Schwupps, sind sie im Haus und treiben dort ihr Unwesen. Dort können sie sich durch die offene Hausbauweise ja einmal komplett durch alle Etagen bewegen und sich ihren Lieblingsplatz nahezu uneingeschränkt auswählen.

Wir haben allerdings gut vorgesorgt und mein Mann hat durch mich bereits frühzeitig online Fliegengitter Fenster bestellen lassen, die eine Insekteninvasion im Haus verhindern sollen. An der Terrasse haben wir uns für eine Insektengittertür entschieden, die man auf dem Foto ganz gut erkennen kann. Es handelt sich dabei um eine zweite Tür, die ziemlich leicht an jeder bereits vorhandenen Tür befestigt werden kann. Man kann sie bei Bedarf übrigens auch problemlos wieder entfernen; sie muss nur ausgehängt werden. Da sie noch dazu sehr leicht ist, gelingt das sogar mir ohne größere Anstrengungen.

Jedenfalls wird diese Insektengittertür entgegengesetzt zur normalen Terrassentür geöffnet – die ja nach innen geht – und behindert oder versperrt damit auch nicht den Ausgang. Man muss einfach nur zwei Türen öffnen und mindestens eine davon wieder schließen, damit das “fliegende Ungeziefer” nicht ins Haus gelangt.

Ich kann mich noch gut an meine Jahre in der Mietwohnung erinnern und an die Fliegengitter, die ich dort verwendete. Die kennt sicher jeder: Klettstreifen, die rings um den Fensterrahmen geklebt werden, um anschließend darauf eine Gage zu befestigen, die vorne und hinten an keiner Stelle passte und spätestens nach einer Saison den Geist aufgab. Sofern man sie überhaupt riss- und faltenfrei am Fenster anbringen konnte, ohne dabei zu verzweifeln.

Als fertige Fenster oder Türen sind die Fliegengitter mit diesen einfachen – billigen – Mitteln nicht zu vergleichen, da sie wesentlich stabiler sind und bei sachgemäßer Anwendung auch über viele Jahre hinweg verwendet werden können. Das rechtfertigt auch die etwas höheren Anschaffungskosten. Dafür kann man allerdings sicher sein, dass kein Insekt mit ins Haus kommt; zumindest nicht durch geschlossene Fliegengitter. Offen stehende Türen und Fenster sollten aber weiterhin eine willkommene Einladung für schwirrende und krabbelnde Tierchen aller Art bleiben Zwinkerndes Smiley

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