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Kreditkarten im Vergleich

Habt Ihr eine Kreditkarte? Oder gleich mehrere? Also ich habe – soweit mir bekannt ist – genau eine. Aber ich werde häufig mit Werbung bombardiert und netterweise senden mir einige Unternehmen auch gleich eine “fertige” Kreditkarte auf meinen Namen zu, die ich nur noch aktivieren bräuchte. Eigentlich nett, aber man sollte sich doch mal das ganze Kleingedruckte durchlesen, denn zu verschenken hat niemand etwas. Schon gar keinen Kredit, sei es auch nur in Form einer Kreditkarte.

Zu meiner jetzigen Kreditkarte kam ich eher durch Zufall, denn ich erhielt sie automatisch, als ich bei einer bekannten Bank ein Onlinekonto eröffnete. Dort bekommt man diese Kreditkarte als (übrigens kostenlose) Zusatzleistung, die man nicht abwählen kann. Wahrscheinlich hätte ich mich für einen anderen Anbieter entschieden, wenn ich eine Kreditkarte hätte frei wählen können.

Inzwischen gibt es ja neben den klassischen Kreditkarten auch sogenannte Prepaid-Kreditkarten, mit denen man rein theoretisch mit seinen Finanzen nicht in Negative rutschen kann, weil man zum Bezahlen erst ein Guthaben auf die Karte laden muss. Ähnlich wie bei Prepaidkarten fürs Telefonieren. Egal ob klassisch oder prepaid – das Angebot an Kreditkarten ist längst unüberschaubar geworden. Jede Bank bietet welche an, manche sogar mehrere Alternativen. Wie soll man da die richtige finden?

Hilfe gibt es zum Beispiel im Internet. Dort findet man wichtige Merkmale bei einem Kreditkartenvergleich, die man wie eine Checkliste abarbeiten kann und so die zu den eigenen Bedürfnissen passende Kreditkarte vielleicht herausfiltern oder wenigstens die

    Auswahlmöglichkeiten einschränken kann.

    Jahresgebühr
  • Viele Banken werben mit angeblich kostenlosen Kreditkarten. Leider ist das häufig nur ein Lockangebot, denn spätestens nach ein oder zwei Jahren wird dann doch ein Jahresbeitrag von einigen Euro fällig.

  • Guthabenzinsen
  • Ein interessanter Punkt, denn wer denkt im Zusammenhang mit einer Kreditkarte schon an die Verzinsung von Guthaben? Aber gerade bei den Prepaid-Kreditkarten könnte das doch auch ein wichtiges Kriterium sein, schließlich lädt man das Geld dort vorab auf und leiht es demzufolge der Bank. Warum soll diese das Geld dann nicht auch verzinsen?

  • Sollzinsen
  • Wohl die meisten Menschen achten bei der Auswahl einer Kreditkarte auf den Zinssatz für Abhebungen, Zahlungen und Überziehungen. Hoffe ich zumindest. Um so niedriger der ist, um so billiger bekommt man das Geld ja leihweise von der Bank.

  • Auslandsabhebungen
  • Wer kennt das nicht? Schnell mal eben über die Grenze zum Einkaufen und Geld am Automaten ziehen, um damit zu bezahlen. Oder gleich mit der Kreditkarte bezahlen. Das kann beides ins Auge gehen, denn Banken kassieren gern für diese grenzüberschreitenden Dienstleistungen. Dass es auch anders geht, beweist mir meine eigene Kreditkarte. Mit der kann ich weltweit an jedem Geldautomaten Bargeld in der Landeswährung abheben – vollkommen gebührenfrei.

  • Kreditrahmen
  • Ein wichtiger Punkt ist natürlich, wie viel Geld einem die Bank leihweise zugesteht. Die meisten Menschen bekommen sicherlich problemlos eine Kreditkarte mit einem Kreditrahmen von ca. 1000 Euro. Das heißt, so viel Geld kann man sich mit Hilfe dieser Karte von der Bank leihen. Je nach eigenem Einkommen kann dieser Wert deutlich niedriger oder auch höher liegen – das entscheidet die Bank. Bei Prepaid-Kreditkarten stellt sich die Frage gar nicht erst, dort gibt es keinen Kreditrahmen, da man wie gesagt nicht ins Negative gehen kann.

  • Ratenzahlungen
  • Üblich ist es, dass die Bank über alle innerhalb eines Monats getätigten Kreditkartenzahlungen und Geldabhebungen abrechnet und den Gesamtbetrag in einer Summe zurückgezahlt haben möchte. Es gibt aber tatsächlich auch alternative Möglichkeiten, diese Schulden zu begleichen, nämlich in Form einer Ratenzahlung. Aber Achtung: Dies kosten natürlich extra!

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