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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Werbeartikel

Wer freut sich nicht über ein kleines Geschenk, dass er bei einem Einkauf im Geschäft oder über einen Onlineshop kostenlos oben drauf erhält? Also ich finde das immer wieder toll, wenn einem Paket noch ein kleines Give-Away wie Gummibärchen oder ein Kugelschreiber beiliegt. Das macht die Sendung für mich irgendwie persönlicher und birgt so einen reizvollen Überraschungseffekt.

Aber auch für die Geschenkgeber lohnt sich die Sache, denn so bleiben sie in Erinnerung. Vielleicht mit einer Tüte Gummibärchen weniger lang als mit einem Kugelschreiber. Zumindest bei letzterem denkt man doch immer wieder an den Schenker zurück, wenn man den Kuli benutzt. Und es soll sogar Menschen geben, die solche Werbegeschenke sammeln. Man trifft sie häufig auf Messen, wo sie einen Stand nach dem anderen abklappern.

Es gibt Onlineshops, die sich auf den Vertrieb von Werbeartikeln spezialisiert haben und diese in einem so umfangreichen Sortiment anbieten, dass die Auswahl daraus schwer fällt. Angefangen von Produkten für Büro oder Küche bis hin zu nützlichen Utensilien für den Alltag ist alles dabei; selbst Kekse, Schokolade und meine heiß geliebten Gummibärchen. Schaut Euch einfach mal unverbindlich um: Hier geht es weiter zu Best-Werbeartikel.

Als Unternehmen muss man sich darüber im Klaren sein, welche Give-Aways man seinen Kunden überhaupt anbieten möchte; schließlich sollte es schon ein wenig zur eigenen Produktion oder Dienstleistung passen – oder völlig abwegig sein – damit es in Erinnerung bleibt. Im Endeffekt kosten solche kleinen Dinge nicht die Welt. Die Firmen kaufen sie in großen Mengen und lassen vielleicht noch einen Werbeaufdruck anbringen. Ein Kugelschreiber zum Beispiel kostet dadurch nicht wesentlich mehr, als einer, den man im normalen Schreibwarenhandel kaufen könnte. Nur ist er eben persönlicher.

Und weil ich Buchhaltung und Steuern so mag, habe ich hier auch gleich noch ein paar Tipps zum Thema parat:

  • Streuartikel

    Unter den Begriff “Streuartikel” fallen aus steuerlicher Sicht kleine Präsente bis maximal 10 Euro/Stück wie eben Kugelschreiber, Zollstöcke oder Kalender. Diese kann man an seine Kunden und Geschäftspartner in Hülle und Fülle verschenken und braucht darüber (nach derzeitiger Rechtslage) keine Aufzeichnungen zu führen. Also man muss keine Listen führen, welchen Kugelschreiber man wem und wann überreicht hat. Die Aufwendungen für die Streuartikel sind natürlich in voller Höhe als Betriebsausgabe ansetzbar, ggf. unter dem Abzug von Vorsteuern.

  • Geschenke

    Anders sieht es mit den “steuerlichen” Geschenken aus. Darunter versteht man alle Präsente an Kunden oder Geschäftspartner mit einem Wert über 10 Euro/Stück. Diese muss man in der Buchhaltung einzeln erfassen samt Namen des Empfängers. Zu beachten ist dabei, dass man den einzelnen Personen im Jahr Geschenke im Wert von höchstens 35 Euro zuwenden sollte, ansonsten werden diese steuerpflichtig. Ob sich das Schenken dann noch lohnt, ist fragwürdig. Alternativ kann der Beschenkte das Geschenk versteuern – aber wer will das schon?

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