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Große Pläne

Na, was machen Eure guten Vorsätze fürs neue Jahr? Könnt Ihr Euch so knapp einen Monat nach dem Jahreswechsel überhaupt noch daran erinnern? Ich nicht – denn ich hatte gleich mal gar keine. Aber: Jetzt habe ich einen: Ich möchte in den nächsten drei Monaten mindestens 5 Kilo verlieren. Das ist sicher nicht die Masse, aber ich beginne auch bei nur 52 Kilo.

Bitte haltet mir keine Predigten, dass ich bereits Normalgewicht habe und das sogar im unteren Bereich liegt. Das weiß ich ehrlich gesagt selbst. Nur habe ich momentan nicht mein Wohlfühlgewicht, welches ich gern hätte. Um Euch noch ein wenig zu schockieren: Vor etwas mehr als 5 Jahren, also vor der Schwangerschaft, hatte ich ein Gewicht von etwas mehr als 40 Kilo und nein (!) ich hatte weder Essstörungen noch andere Probleme.

Ich konnte zu der Zeit eigentlich essen, was ich wollte und habe das auch getan. Mein Abendbrot bestand hauptsächlich aus Gerichten von McDonalds und eine Zwischenmahlzeit war gern mal eine halbe Tafel Schokolade. Alles vollkommen ungesund, aber auch wirkungslos auf meine Fettzellen. Damals hatte ich wahrscheinlich noch keine.

Nun sieht das anders aus und ich versuche gerade, die eher unlustigen Ansätze im BBP-Bereich wieder wegzubekommen. Die sind auch das einzige, was mich wirklich stört, aber leider auch extrem hartnäckig. Achso, und Schokolade und McDonalds stehen bei mir schon lang nicht mehr auf dem Speiseplan.

Der Vorsatz

Ich schwöre ja seit einiger Zeit auf lowcarb und konnte im vergangenen Jahr damit schon einen Erfolg verzeichnen. Nur leider kann man nicht für alle Zeit auf Nudeln, Brot, Reis und Kartoffeln verzichten; schon gar nicht, wenn man ein kleines Kind mit bekochen muss. Da kann man nicht jeden Tag nur Gemüse, Fisch und Fleisch servieren ohne Sättigungsbeilage.

Darum koche ich derzeit so, dass ich mich an lowcarb halte und meine Tochter zu diesem Essen immer noch eine Beilage nach Wahl bekommt, sie ist da glücklicherweise recht kreativ und wählt nicht jeden Tag Nudeln. Meine Rezepte ziehe ich momentan aus einem Kochbuch, dass einen vollständigen lowcarb-Ernährungsplan für acht Wochen liefert

Es sind keine außergewöhnlichen Sachen dabei. Natürlich gibt es zum Frühstück kein Nutella-Brötchen, sondern eher Rührei, Käseomelett oder leckere Bananenwaffeln. Die anderen Gerichte sind ebenfalls alltagstauglich. Um mal paar Beispiele zu nennen: Chili con Carne, Blumenkohlauflauf, Entenbrustfilet auf Bohnengemüse, Fischpäckchen, … Das sind Dinge, die bei uns ohnehin schon regelmäßig auf dem Tisch standen.

Allein vom bewussten Essen wird man nicht schlank, daher treibe ich inzwischen – widerwillig – schon zwei- bis dreimal die Woche Sport. Einmal pro Woche lasse ich mich zu einem Step-Aerobic-Kurs hinreißen; außerdem quält mich meine Tochter mindestens einmal wöchentlich ins Fitnessstudio. Klasse Joker, denn die bieten dort Sportkurse für Kinder an. Und meine Tochter weiß genau, dass dieser immer donnerstags stattfindet – und niemals ohne sie. Also muss Mama mit. Und wie überbrückt man die Wartezeit wohl am besten, wenn man schon mal in einem Fitnessstudio ist? Na sicher mit Gerätetraining und auf dem Laufband.

Mein innerer Schweinehund sagt jeden Donnerstag: “Ach ne, nicht schon wieder.” Dann kommt dieses kleine Kind und freut sich den ganzen Tag ab dem morgendlichen Aufstehen auf den Sport und man kann einfach nicht anders, man muss da hin. Komme, was wolle. Nur unter Zwang. Aber wenn man einmal angekommen ist und das Laufband anschaltet, hat man richtig Spaß daran und ärgert sich nach einer Stunde, dass der Kindersport schon wieder vorbei ist. Komische Welt oder?

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