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Mein neues Hobby

HäkeltiereKurz vor Weihnachten habe ich ein neues Hobby entdeckt bzw. ein vor etlicher Zeit abgelegtes wieder neu aufleben lassen: Handarbeiten. Die sind ja momentan mächtig im Trend und überall wird genäht, gestrickt oder gehäkelt. Ich habe mich für letzteres entschieden und sitze seither in jeder freien Minute mit Garn und Nadel auf der Couch, um irgendwas zu "produzieren", wie meine Tochter das nennt.

Angefangen hat das Ganze mit einem Buch, das ich beim Stöbern im Internet entdeckte: lustige Häkeltiere. Denen konnte ich einfach nicht widerstehen und kurze Zeit später zog ich mit eben diesem Buch schon zum Handarbeitsladen, um mir die benötigte Wolle in sämtlichen Farben zu beschaffen. Erstes Fazit: ein teures Hobby. Ohne zu wissen, ob und was dabei am Ende rauskommt, ist man am Anfang schon mal einiges an Geld los. Nur für die Rohstoffe…

Aber gut, welches Hobby ist heute schon kostenlos? Die ersten Versuche waren eher bescheiden und ich musste doch erst einen Grundkurs in Sachen feste Maschen, Stäbchen und dergleichen absolvieren, bevor ich die komplizieren Häkel-Anleitungen verstehen und umsetzen konnte. Praktischerweise lieferten die ersten Seiten meines gekauften Buches diese Erklärungen in Wort und Bild gleich mit. So idiotensicher, dass ich kurze Zeit später endgültig mit dem ersten Tierchen loslegen konnte.

Meine Tochter entschied, dass dies ein Schweinchen werden sollte, der Name stand auch schon mit der ersten Masche – Pupsi. Hätte ich geahnt, dass mich dieser Pupsi fast zwei Wochen kosten sollte, hätte ich wahrscheinlich nie damit angefangen. Also entweder stimmt die Anleitung nicht, ich kann nicht zählen oder ich häkel einfach nur anders als andere. Ich gehe mal davon aus, dass der letztgenannte Punkt zutrifft, denn aus den bisherigen Erfahrungen kann ich zusammenfassend nur sagen, dass ich immer von der Anleitung abweichen muss, um ein angemessenes Ergebnis zu erzielen.

Jedenfalls entfachte der fertige Pupsi in mir einen Ehrgeiz, es mit einem weiteren Tierchen zu probieren. Dieses Mal entschied mein Mann und wählte einen Hasen. Der gelang auch wesentlich besser und vor allem schneller als das Schwein mit den viel zu langen Armen und Beinen – man lernt halt aus Fehlern. Naja, und inzwischen gibt es mit der Heuschrecke noch ein drittes Tierchen aus Wolle bei uns im Haus. Momentan bin ich vorerst auf die Anfertigung von Mützen umgestiegen – aber dazu andermal mehr.

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