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Hier ist staubfreie Zone

Vileda ViRoBiSchon vor einigen Wochen erhielt ich einen Wischroboter zum Testen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um den

“ViRoBi” von Vileda.

Was muss man sich unter einem Wischroboter vorstellen? Nun, es wird sich inzwischen rumgesprochen haben, dass es Staubroboter gibt; also kleine Geräte, die nichts anderes tun, als den ganzen Tag auf dem Teppichboden hin- und herzufahren, um diesen von Staub und Schmutz zu befreien. Vileda hat da jetzt ein Stückchen weitergedacht, denn nicht in jedem Zimmer liegt Teppichboden. Der “ViRoBi” ist also dafür gedacht, glatte Böden wie Laminat, Parkett oder Fliesen vom Staub zu befreien. Allerdings eins vornweg – sein Name irritiert schon ein wenig, denn wirklich wischen kann er nicht!

 

Beschreibung

Vileda ViRoBi (2)Das Gerät an sich ist relativ schnell beschrieben, denn es ist recht einfach konstruiert. Es ist ein kleiner runder Apparat mit ca. 30 Zentimeter Durchmesser. Oben drauf befinden sich zwei Knöpfe zur Bedienung, mit denen man verschieden lange Putzzeiten einstellen kann (bis zu zwei Stunden)

Unten am ViRoBi befindet sich der Antrieb, der lediglich aus einer Achse und zwei Plastikrädern links und rechts an deren Ende besteht. Am äußeren Rand wird die Putzscheibe befestigt. WischroboterDabei handelt es sich um ein Vliestuch, dass mittels Klett am ViRoBi haftet. Das funktioniert mehr oder weniger gut, gelingt aber mit ein wenig Übung und Ausdauer dann doch.

VliestuchDiese “Putzscheiben” sind eigentlich nichts anderes als antistatische Tücher aus Vlies, wie sie ohnehin schon zum Staubwischen zum Einsatz kommen. Nur sind diese hier eben rund, damit sie auf den ViRoBi passen und haben in der Mitte ein Loch, damit sein “Fahrwerk” funktioniert. Nach Verwendung werden die Putztücher einfach über den Hausmüll entsorgt.

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise lässt sich wohl am besten mit einem kleinen Video demonstrieren, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte:

ViRoBi

Nach dem Anschalten verrichtet der ViRoBi seine Dienste also vollkommen selbständig und fährt kreuz und quer durch den zur Verfügung stehenden Raum. Dabei passt er übrigens auch unter Betten und Sofas, sofern diese auf Beinen stehen. Und: er gelangt auch in Ecken und sammelt den Staub dort ein. Allerdings verrennt er sich auch gern unter Dingen wie Hüpfpferden, Hänge-WCs oder gar Raumnischen. Leider erkennt er auch keine Treppen und stürzt sich schnell mal waghalsig in den Abgrund, wenn man ihn kurz unbeaufsichtigt lässt.

Fazit

Ich mag den ViRoBi, auch wenn er meinen Wünschen nicht vollkommen gerecht wird. Größtes Problem ist die Sache mit dem Festfahren. Selbst wenn man alle Gegenstände vor seinem Einsatz beiseite räumt, findet der ViRoBi immer noch etwas, von dem er einfach nicht mehr loskommt. Bei uns steckte er wie gesagt schon unter einem Gummihüpftier im Kinderzimmer oder auch mal unter der Toilette im Badezimmer fest. Selbst befreien kann er sich da nicht mehr, macht aber ein seltsames Geräusch, dass man nicht überhören kann.

Ansonsten ist er relativ leise und kann auch in der Mittags(schlaf)zeit eingesetzt werden. Dann vielleicht nicht unbedingt im Schlafzimmer, wohl aber in anderen Räumen. Dort rennt er zwar gelegentlich gegen die Tür und verursacht dabei einen kleinen Knall, daran sollte man sich aber nicht stören.

Ein größeres Problem tritt auf, wenn der ViRoBi seine gewohnte Umgebung verlässt und dabei auf nicht glatte Flächen trifft, also beispielsweise auf Fußmatten, Teppichboden oder die Badvorleger. Die mag er gar nicht und teilt dies eindrucksvoll mit. Beispiel dazu: Ich hatte das Gerät direkt nach Erhalt ins geflieste Badezimmer gesperrt und die kuschligen Badvorleger liegen lassen. Nach ca. einer Stunde wollte ich mir das Putzergebnis ansehen und war ein wenig entsetzt. Die Fliesen waren selbstverständlich sauber, nur hing der von dort aufgesammelte Staub jetzt batzenweise an den Rändern der Badvorleger. Schlussfolgerung: der ViRoBi streift den eingesammelten Staub sofort an allen Dingen ab, die nicht seiner Vorstellung entsprechen.

Staub

Aus Fehlern lernt man und der ViRoBi darf jetzt nur noch in “vorbereitete” Zimmer. Bei uns heißt das: rumstehende Gegenstände entfernen und Badvorleger oder Fußmatten beiseite räumen. Dann verrichtet das Gerät seine Arbeit auch ordentlich und benötigt keine weitere Beaufsichtigung. Mitunter kann nach seiner Putzarbeit das Problem auftreten, dass seine Arbeitszeit ausgerechnet dann endet, wenn sich gerade mittig unter dem Bett befindet oder in der hintersten Ecke der Couch. Tja, da muss man dann wohl angeln, einen anderen Weg gibt es nicht, das Gerät da wieder wegzubekommen Zwinkerndes Smiley

Alles in allem ist der ViRoBi eine gute Erfindung, zumindest für alle, die über reichlich ebene Arbeitsfläche mit glatten Böden verfügen. Ich kann mir auch einen Einsatz in Büroräumen gut vorstellen, da sich das Gerät dort frei entfalten kann. Man sollte aber bedenken, dass es nur auf das Aufsammeln von Staub spezialisiert ist, größere Dinge wie Essenskrümel oder Steinchen ignoriert es. Für solche Zwecke bedarf es eines Saugroboters – der fehlt mir auch noch für die Teppichböden.

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