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Versicherung gegen Gefahren von oben

Während im Kindergarten sämtliche Magen-Darm-Erkrankungen gerade mächtig angesagt sind, muss man als Erwachsener (mit krankem Kind an der Hand) zur Zeit unglaublich aufpassen, nicht von herabstürzenden Dachziegeln oder anderen umherfliegenden Teilen getroffen zu werden. Kein Scherz, aber der immer noch anhaltende Sturm deckt permanent die alten Dächer in der Altstadt ab und löst einen Ziegel nach dem anderen. Ich möchte keinen davon abbekommen…

Selbst der Weihnachtsmarkt wurde inzwischen wegen der drohenden Gefahr durch den möglicherweise umstürzenden Christbaum gesperrt. Gut, aber wer geht bei solchem Wetter überhaupt Krapfen essen und Glühwein trinken? Da bleibt man doch besser zuhause und macht es sich da gemütlich. Ist auch viel sicherer.

Andererseits bedeutet ein krankes Kind auch jede Menge Nörgelei. Mami, mach dies, Mami hol dich, Mami lass mich in Ruhe. Man macht offensichtlich alles falsch. Der bescheidene Lohn dafür: Kein Dank und dazu auch noch Abstriche beim Einkommen. Wieviel Prozent vom Nettoeinkommen sind das eigentlich? Noch 67 oder auch schon weniger? Jedenfalls macht sich die Differenz in der Haushaltskasse bei mehreren Kind-krank-Tagen schnell bemerkbar.

Etwas Gutes kann man dieser Sache doch abgewinnen: Immer noch besser als wäre man selbst krank. Da bekäme man zwar wenigstens die ersten Wochen den vollen Lohn, spätestens danach hätte man wohl ein größeres Problem. Da tröstet es auch wenig, dass man mit einer privaten Krankenzusatzversicherung vorsorgen kann, um zumindest die finanziellen Einbußen abzudecken. Von diesen Versicherungen gibt es ja etliche und man sollte unbedingt die Tarife vergleichen, um die richtige zu finden und so kann man auch noch Geld sparen mit Versicherungen, zumindest, wenn man eine günstige abschließt

Ich habe mich nach langer Suche für eine Versicherung mit Krankentagegeld entschieden. Die zahlt mir im Krankheitsfall für jeden Tag eine Pauschale aus; also pro Tag, an dem ich krank bin xx Euro. Der Vorteil daran: Dieser “Zuschuss” ist komplett steuerfrei und unterliegt nicht mal dem Progressionsvorbehalt. Ich muss keinen einzigen Euro davon versteuern. Die monatlichen Beiträge zur Krankenzusatzversicherung kann ich dagegen sehr wohl in meiner Steuererklärung geltend machen – eine solche Konstellation hat man wirklich selten. Wann kann man schon mal Ausgaben geltend machen, bei denen man die gegenüberstehenden Einnahmen nicht ansetzen muss? Ich kann Euch tatsächlich kein weiteres Beispiel nennen.

Aber selbst eine solche Versicherung bietet mir keinen Schutz vor Gefahr von oben, wie beispielsweise durch die herabfallenden Ziegel von maroden Dächern. Dort haften vielleicht die Grundstückseigentümer, aber ich habe dennoch keine große Lust, von einem solchen Geschoss getroffen zu werden. Und so schleiche ich jeden Morgen durch die Innenstadt zu meiner Arbeitsstelle: Immer ganz dicht an den Hauswänden entlang. Tja, und mittags auf dem Heimweg wiederholt sich das Spiel. Sieht bestimmt lustig aus, aber ich habe bisher keine bessere Lösung als diese Smiley

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