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Schule und Umgang mit Geld

Ich bin ja bekennender untreuer Bankkunde. Sobald meine aktuelle Bank ihre Zinssätze senkt, packe ich mein Geld dort zusammen und ziehe damit um. Warum einer Bank mein Geld zu schlechten Zinsen leihen, wenn ich woanders mehr dafür bekomme? Ich habe schließlich nichts zu verschenken…

Und so mache ich Monat für Monat nach wie vor einen Tagesgeld Vergleich, um zu schauen, bei welcher Bank ich die höchsten Zinsen für mein Geld bekomme. Viele meinen zwar, das lohnt sich nicht wegen den paar Prozentpunkten, die man da vielleicht mehr bekommt, aber das sehe ich anders. Kleinvieh macht auch Mist und ich freue mich über jeden Euro mehr, den ich erhalten kann. Da kommt wohl der verkappte Betriebswirt in mir durch…

Obwohl, beim Studium lernt man solche Dinge gar nicht, sie werden noch nicht einmal angesprochen. Vielleicht sollte man tatsächlich sogar schon in der Schule den Umgang mit Geld thematisieren. Wenn man heutzutage manchmal sieht, wie manche Menschen damit umgehen, kann man sich nur an den Kopf greifen. Die Einen kaufen sich Sachen auf Pump, die sie sich gar nicht leisten können, die Anderen investieren in Kapitalanlagen, die sie noch nicht einmal in der Theorie begriffen haben. Und beides führt früher oder später zu Problemen oder besser gesagt zur eigenen Pleite.

Ich finde, dass man schon Kindern beibringen muss, dass man mit Geld haushalten muss und dass man es nur in Dinge stecken sollte, von denen man Ahnung hat oder die man brauchen kann. Klar, jeder muss mal mindestens eine Fehlinvestition oder einen Fehlkauf durchmachen, um das zu begreifen, aber bei einigen geschieht das ja regelmäßig. Also was haltet Ihr von der Idee eines Schulfachs oder wenigstens einer Lehreinheit zum Thema Geld?

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